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Schriftgestalter:
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Foundry:
- Erschienen:
- 2025
- Vertrieb:
- kommerziell
- Serifen:
- sans
- Formprinzip:
- Antiqua geometrisch
Die Grundidee für die Schrift entstand ursprünglich bei einem Plakatentwurf für eine Tanzperformance, die sich mit indigenen Völkern beschäftigte. Dies war der Ausgangspunkt für eine typografische Auseinandersetzung mit Sichtbarkeit, Codierung und Systematik. Stärker als eine direkte historische Rekonstruktion indigener Schriftsysteme stand die visuelle Logik im Mittelpunkt: Viele Schriftsysteme Südamerikas weisen modulare Prinzipien, regelmäßige Anordnungen und gitterartige Strukturen auf. Diese Ästhetik – eine Form der Codierung von Sprache – diente als Grundlage für die Cubo, die das Prinzip der Zeichenkodierung in eine eigenständige, futuristische Form überführen sollte.
Die Monospace-Struktur ermöglicht eine konsistente, blockartige Anordnung des Schriftbildes. Im Blocksatz fügt sich der Text nahezu automatisch in eine rechteckige Form. Wenn der Zeilenabstand dem Wortabstand entspricht, entsteht die visuelle Illusion einer potenziellen horizontalen oder vertikalen Lesbarkeit. Dadurch entsteht eine andere Wahrnehmung von Schrift als rein lineares System.