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Geht es ums Bauhaus, greifen manche Designer vorschnell zur ITC Bauhaus, die jedoch außer dem Namen keine direkte Verbindung zur dieser berühmten Kunstschule hat. Auch die Futura von Paul Renner war zwar eindeutig vom Bauhaus inspiriert, kam dort aber ebenfalls nicht großflächig zum Einsatz.

Das visuelle Bild der Bauhaus-Drucksachen seit der Dessauer Zeit prägte vielmehr die Scheltersche Grotesk der Leipziger Schriftgießerei Schelter & Giesecke.

Auf Anregung von Erik Spiekermann entwickelte Christian Schwartz mit der FF Bau eine moderne Interpretation dieses Schriftentwurfs.

»At first, this project seemed like a fairly straightforward revival, but it turned out to be very tricky to find the right balance between creating a usable typeface for contemporary designers and a historically accurate replica of Scheltersche Grotesk.« (Christian Schwartz)

Die ursprünglichen 3 Strichstärken der »Breiten Grotesk« von Schelter & Giesecke bildeten die Basis für den normalen, halbfetten und fetten Schnitt der FF Bau. Neu hinzu kamen ein extrafetter Schnitt, der Super genannt wird sowie neu entworfene Kursive für alle 4 Strichstärken.

Breite magere Grotesk, Schelter & Giesecke

Breite halbfette Grotesk, Schelter & Giesecke

Breite fette Grotesk, Schelter & Giesecke

Schriftmuster dem FF Bau im typischen Bauhaus-Designstil der 1920er

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