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Font-Wiki: Gorgias

Ausgangspunkt für diese Schrift von José Manuel López Rocha war ein deutsches Fraktur-Buch mit dem Titel »Platos Gorgias« aus dem Jahr 1911. Die daraus abgeleitete digitale Schrift wurde in vier Schnitten ausgebaut: davon zwei Strichstärken, jeweils in normaler und lichter Version. Der Zeichenvorrat ist für die Digitalisierung einer gebrochenen Schrift ungewöhnlich groß. Die Schnitte erlauben einerseits traditionellen deutschen Fraktursatz mit allen optionalen und obligatorischen Ligaturen und Varianten für deutsche Umlaute mit hochgestelltem e. Daneben ist ein moderner bzw. internationaler Einsatz ebenfalls möglich. Für die typischen Frakturformen gibt es Alternativzeichen im Antiqua-Stil. Es gibt mehrere Ziffernsets (einschließlich Brüchen), hoch- und tiefgestellte Zeichen, viele Währungszeichen, eine erweitere lateinische Belegung, Schmuckzeichen,  Rahmenelemente und Initialen. Selbst ein großes Eszett als SZ-Ligatur ist enthalten. 

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