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Schriftgestalter:
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Foundry:
- Erschienen:
- circa 1985
- Vertrieb:
- kommerziell
- Formprinzip:
- Gebrochene Schrift
Die Bezeichnung Luthersche Fraktur bezieht sich auf die ursprüngliche Entstehung bei der Egenolff-Lutherschen Schriftgießerei in Frankfurt am Main um 1700. Die Schrift blieb bis ins 20. Jahrhundert hinein erfolgreich, dann vor allem über die Veröffentlichung über die D. Stempel AG in Frankfurt am Main.
Bei Typoart wurde die Schrift in den 1980er-Jahren durch Volker Küster neu bearbeitet. Die noch dekorativeren Großkegelversionen wurden von Herbert Lemme entworfen. (Küster verließ zu dieser Zeit die DDR und arbeitete dann für die Scangraphic Dr. Böger GmbH in Wedel bei Hamburg, wo die Schrift ebenfalls veröffentlicht wurde.)
Elsner+Flake hat die Schriften auf Basis der Originaldaten von Typoart digital in drei optischen Größen (TB/TI/TH) angeboten.

