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Zitat von Spiekermann gesucht!

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In dem Buch ÜberSchrift erzählt der Erik irgendetwas über "Es gibt keinen plausiblen Grund für Linien in einer Tabelle..."

Könnte jemand von euch der das Buch mal gerade zur Hand hat bitte das vollständige Zitat dazu aufschreiben, mit Begründung von ihm etc pp.

(Müsste irgendwo auf den letzten Seiten zu finden sein)

Bin für eure Hilfe dankbar.

Fazit: Danke schonmal im Voraus :]

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Aus Stop Stealing Sheep, dem Original von Erik und E.M. Ginger:

Vertical lines are almost always unnecessary. Type creates its own vertical divisions alon the lefthand edges of columns as long as there is sufficient space between columns. A vertical line is wasteful because it needs precious space on either side. Use space to divide elements from each other. Utilize horizontal lines to accentuate areasof the page. The edge of the papier makes its own box and doesn't need more boxes inside it.

Allerdings gibt es zu diesem Vorschlag (als Regel würde ich es nicht bezeichnen) auch hinreichend blendend gemachte Ausnahmen. man darf nie vergessen, daß sich «Stop Stealing Sheep» an ausgesprochene Laien wendet und den Zweck hat, wie ein Kochbuch für Einsteiger zu funktionieren.. das Schlimmste verhindern und Appetit auf mehr machen (und nebenbei für ein paar Adobe-Fonts Werbung machen ;-)). [/i]

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Ich weiß, dass dies in diesem erfreulich gepflegten und freundlichen Forum nichts zur Sache tut, aber am Rande sei die leise und unsachliche Frage, wenn das Thema schon einmal gefallen ist, doch gestattet: Findet noch jemand anders, dass «Stop stealing sheep» bzw. «ÜberSchrift», auch wenn für blutige Laien geschrieben, etwas arg kalauernd und nachlässig daherkommt?

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Ich kann nicht für ÜberSchrift sprechen, aber Stop Stealing ist so geschrieben, daß es für Einsteiger eine leichtfüßige, nicht allzu blei-ernste Introduction abgibt. Ganz niedrigschwellig und dementsprechend unter Verzicht auf allzuviel Relativierendes, wissenschaftlich korrektes oder kompliziertes. Hält man diese Leichtfüßigkeit für nachlässig oder den trockenen Humor, der das noch viel trockenere Rhema Typographie für Einsteiger unterhaltsam aufbereitet für kalauernd, dann magst du recht haben.

Ich halte es auch weniger für ein Buch, daß sich an Designer oder Grafiker wendet,s ondenr vielmehr an Einsteiger, interessierte Laien, Marketing-Leute usw. Und dafür ist es, wenn auch etwas Adobe-lastig und inzwischen nicht mehr ganz up-to-date, goldrichtig.

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Ach, so ist Erik halt, und das ist gut so. (Wo steht das Phrasenschwein?)

Bierernste Literatur zum Thema füllt ja ganze Bibliotheken. Ich glaube, daß diese durchaus typische Steifigkeit in der Typografie viele Leute abschreckt. Eriks Bücher führen einen locker an die Sache heran und sprechen diejenigen an, denen der Tschicholdsche Zeigefinger nicht liegt.

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Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich hat diese Art der Präsentation ihre Berechtigung und einige Visualisierungen sind durchaus originell. Ich finde nur, dass Kultstatus und tatsächlicher Inhalt in einem etwas argen Missverhältnis stehen – wie übrigens schon beim «typographischen Roman». Und zumindest die deutsche Ausgabe von «Stop stealing sheep» finde ich nun nicht gerade eine Augenweide.

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Könnte jemand von euch der das Buch mal gerade zur Hand hat bitte das vollständige Zitat dazu aufschreiben, mit Begründung von ihm etc pp.

Da ich es gerade zur Hand habe:

«Senkrechte Linien sind eigentlich immer überflüssig, denn Schriften beschreiben ihre eigenen Trennlinien entlang der linken Satzkante, solange nur genügend Abstand zwischen den Spalten bleibt. Eine senkrechte Linie verschwendet Raum, weil zu ihren beiden Seiten jeweils noch Platz sein muss. Waagrechte Linien gliedern die Seiten und schaffen Akzente. Die Papierkante ist außerdem eine recht deutliche Begrenzung und braucht keinen zusätzlichen Rahmen.»

So steht es in «ÜberSchrift» S. 153 – als Randglosse in einer eng gesetzten roten (!) Miniaturschrift auf weiß glänzendem, merkwürdig süsslich riechendem Papier.

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