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Typografischer Spickzettel

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Hallo!

Ich muss für mein Studium einen typografischen Spickzettel mit dem Thema "Beurteilung guter Typografie" erstellen.

Er sollte 2/2 - farbig sein und A4, er kann gefalzt usw. werden (soll ja handlich sein).

Ich weiß nicht soviel damit anzufangen und hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich soll entscheiden, ob man das besser mit Indesign oder mit Quark macht, habe aber nur Ahnung von Indesign. Habe folgende Punkte als Inhalt festgelegt:

-erstmal allgemein, wie man typografie beurteilt, welche

bertwungsmasstäber werden angelegt etc.

-dann die vor und nachteile der beiden programme, welchen

anwendungsbereich haben sie

-das dann bezogen auf den spicker

Kann mir da jemand weiterhelfen? Ich war sehr lange krank und hatte wenig Zeit mich damit zu beshcäftigen. Es ist ziemlich dringend! Vielleicht findet sich ja jemand, kann die genaue Aufgabenstellung auch per Mail schicken!

DANKE!!!

:P

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Ganz verstehe ich die Aufgabenstellung noch nicht:

– Geht es um gute, zweckdienliche (Mikro-)Typografie? Das wäre ein sachlich-philosophischer Ansatz.

– Geht es um Programme? Das wäre ein technischer Ansatz.

– Wird der "Spickzettel" auf dem Spickzettel beschrieben? Oder werden nur die Erkenntnisse bei der Herstellung angewendet?

Bezüglich dem ersten Punkt kann ich dir für den Anfang diese zwei Bücher empfehlen:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 72-6798949

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 72-6798949

Die sind günstig und stellen die Grundlagen übersichtlich dar. Das erste hat übrigens eine Art Spicker mit dabei, mit richtig-falsch-Beispielen der häufigsten typografischen Fehler.

Bezüglich der Technik: Gute Typografie ist grundsätzlich mit beiden möglich, allerdings ist es in xPress mühsamer, da es derzeit weder

OpenType richtig unterstützt, noch die nötigen Shortcuts für diverse typografische Feinheiten irgendwo dokumentiert sind.

Wirkliche typografische Pluspunkte von Indesign sind aber der optische Randausgleich (Trennstriche und andere Zeichen mit Extremitäten stehen etwas aus dem Textblock hervor, sodass sich optisch eine gerade Kante ohne Löcher ergibt), sowie das optische Kerning (nur wichtig für "schlechte" Schriften).

Bezüglich Faltblatt: Überlege dir vielleicht ein schlaues Konzept, wie das Blatt auseinandergefaltet wird: Das sollte inhaltlich-dramaturgisch stimmig sein (erst die Grundlagen, dann weiterführen, etc.)

TomTom

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Ich kann dir gerne die Aufgabenstellung per Mail zusenden, dann weißt du was gemeint ist!

Zum Falten habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, aber es soll ja ein "spickzettel" sein und wenn man ewig falten muss, entspricht es doch nicht dem Sinn oder? Dabei sieht es ja viel klarer aus wenn man es gut darstellt. Er soll handlich sein und Inhalte soll die Beurteilung guter Typografie sein. Unser Prof meinte, wir werden beim Arbeiten merken, dass wir mit einem Programm nicht klar werden kommen (später) und sollen begründen warum wir eben mit einem Programm arbeiten. Ich selbst hatte mich schon lange für Indesign entschieden, da ich es selbst auf meinem PC habe und regelmäßig damit arbeite.

Ich denke der Inhalt ist "eher" kein problem, also schon ein wenig, wie beurteilt man denn gute Typografie? Ist es nicht eher ensichtssache?

Das Gestalten macht mir schon mehr sorgen :-(

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Ich denke der Inhalt ist "eher" kein problem, also schon ein wenig, wie beurteilt man denn gute Typografie? Ist es nicht eher ensichtssache?
Nein. Es gibt gewisse Konventionen, die keine Ansichtssache sind. Wenn man gegen diese verstößt sollte man sehr gute Gründe dafür haben. Es spricht beispielsweise nichts dafür, Sonderzeichen, nicht zu nutzen (Auslassungspunkte, Gedankenstriche, feste Leeräume, korrektes Mal-Zeichen). Seltenst spricht etwas für anderthalbzeiligen Satz, die Sperrung von Überschriften auf Spaltenbreite, Unterstreichungen oder Zeilen mit mehr als 80 Zeichen.

Jedenfalls die Frage was schlechte Typografie ist, ist leicht zu beantworten. Jenseits eines Spickzettels voller Regeln gibt es dann sicher noch einen erheblichen Spielraum, bei dem die Wahl der tatsächlichen Umsetzung vielleicht Ansichtssache ist.

Gruß, Georg

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Da stimme ich dir zu! Ich habe erst seit diesem Semester Typografie und habe das Gefühl, dass einem das "wichtige" nicht genannt wird. Dazu war ich noch krank und habe viel nachzuholen. Die beiden Bücher habe ich jedenfalls soeben bestellt. Ich weiß, dass man sich bei guter Typografie an Regeln halten soll,aber ich denke die Darstellung ist doch kreativ zu gestalten oder nicht? Schlechte Typografie ist sicher leicht zu erkennen.

Ihr Kenner habt nunmal mehr Ahnung als ich :-(:cry:

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Ich habe erst seit diesem Semester Typografie und habe das Gefühl, dass einem das "wichtige" nicht genannt wird.

Während du auf die bestellten Bücher wartest, kann ich dir als Lektüre schon mal das Allerwichtigste kostenlos und in Kürze anbieten: TypoKurz

Ansonsten gibt es als eine Art Spickzettel die »13 Typo-Sünden« von Hans Peter Willberg als Lesezeichen in Forssman/de Jong: Detailtypografie. Vielleicht kannst du dir den Einleger mal im Buchhandel ansehen. Das Buch selbst ist sehr sehr gut, aber ziemlich teuer.

Gruß, Georg

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Ansonsten gibt es als eine Art Spickzettel die »13 Typo-Sünden« von Hans Peter Willberg als Lesezeichen in Forssman/de Jong: Detailtypografie.

Ich hoffe ich habe jetzt nicht gelogen, aber meines Wissens nach ist der eben (auch?) im Wegweiser Schrift mit dabei. Ich kann mich zumindest nicht erinnern ihn in Detailtypografie gefunden zu haben, und wenn, dann habe ich ihn jetzt falsch eingeordnet...

Bezüglich Aufgabenstellung schicken: was ist es denn für ein Format? Am besten wäre natürlich, den Text direkt hier reinzukopieren, dann haben alle was davon (und ich nicht die volle Verantwortung). Ansonsten: du hast gleich eine PN mit meiner mail-Adresse.

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Also das ist die Aufgabe:

"Spicken

erlaubt !"

Semesteraufgabe: Konzipieren, gestalten und realisieren Sie einen

Spickzettel zum Thema:

»Beurteilung guter Typografie«

Vorgaben: maximales Druckformat 210 x 297 mm, Farbigkeit: 2/2 farbig

Beginnen Sie Ihre Entwürfe in XPress und InDesign und entscheiden Sie

nach der gewählten gestalterischen Form, mit welcher Software die Umsetzung optimal gelingt.

Erarbeiten Sie sich eigenständig den Inhalt, der für Sie ein »Spickzettel« zur Beurteilung guter Typografie

ist und entwickeln Sie die gestalterische Form passend zum Objekt. Dabei ist Falzen, kleben,

heften etc. möglich, der späteren Realisierung sollte Ihre Idee aber nicht im Wege stehen.

Verwenden Sie das Logo des Fachbereichs als gestalterische Identifikation mit der HTWK, alle anderen

Mittel sind Ihnen freigestellt.

Zu folgenden Punkten sollten Sie argumentieren:

– inhaltliche Herangehensweise

– vgl. der Möglichkeiten von XPress und InDesign, Begründung Ihrer Auswahl

– Präsentation des Spickers als fertiger Entwurf, farbig gedruckt und hergestellt in einer Auflage von

6 Exemplaren

Realisierung des besten Entwurfes zur Leipziger Buchmesse 2006, Verteilung auf der Messe

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Und ist jetzt "mehr" klar?

:-)

LG ICH[/i]

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Vorab @TomTom: Bei mir lag der Zettel ganz sicher in Detailtypografie, 2. Aufl.

Zur Aufgabenstellung: Das klingt nach richtig viel Arbeit, bei der man sicher auch richtig viel lernen kann – den Inhalt des Spickzettels würde ich jetzt eher noch weniger als zuvor »kein Problem« nennen. Grundsätzlich würde ich im Auge behalten, dass du auf einem A4-Blatt, das zudem schnell erfasst werden soll, keine to-do-Liste machen kannst. Eine Check-Liste sollte grob die Kategorien abdecken in denen die meisten Fehler passieren.

Forssman/de Jong haben allein 29 Fragen zu Satz und Schrift.

Am wichtigsten bei einem Spickzettel finde ich, dass er schnell zu lesen ist, bevor der Lehrer wieder guckt! Kurze Sätze, prägnante Einheiten, vielleicht Informationsblöcke. Man kann mit Karopapier als Hintergrund für diese Blöcke experimentieren um das Thema Spickzettel spielerisch aufzugreifen ...

Spannend – ich hätte gern am Ende ein Exemplar.

Gruß, Georg

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Gern, wenn ich es schaffe, dass Exemplar zu vollenden! :-) Ich finde es auch spannend (das hätte ich meinem Prof gar nicht zugemutet), muss jetzt aber sehen, das ich die "viele" Arbeit gut unter bekomme. Hab ja noch ein wenig Zeit! Ich werde mir ersteinmal die Bücher zu rate ziehen und mir dann ein Brainstorming zusammenstellen und auch eine Gegenüberstellung beider Programme vornehmen. Ich habe mir auch schon gesagt, dass der Spickzettel übersichtlich sein muss und die Schrift klein, aber auch leserlich und vorallem nicht zu verspielt sein sollte. Außerdem sollte es nicht bei einem A4 Blatt bleiben, da ein Spicker meist klein ist, also sollte ich es falzen. MHM... Viele Fragen, viele Gedanken...

Wo fange ich am besten an? (...)

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