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Postkarten-ABC zum Sammeln oder Verschenken …

schrift für meine website

Empfohlene Beiträge

ich studiere digital design und habe mir eine kleine flash-seite gebastelt. ich möchte vorwiegend web auftritte für privat personen oder kleine firmen realisieren, darüberhinaus print produkte und logoentwicklung usw. verkaufen.

ich denke jetzt über die schrift nach, die ich verwenden sollte und bin zu dem schluß gekommen, daß ich gerne eine serifen schrift verwenden würde, allein schon deswegen, weil ich herausstechen möchte und keine langweilige tahoma oder so verwenden will.

ich dachte erst an eine clarendon, bin jetzt aber auf die georgia oder rockwell gekommen ...

was meint ihr?

typografische schande oder nette idee?

die hier im forum z.b. käme auch in frage...

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Clarendon, Georgia und Rockwell haben ihre berechtigten Anwendungsfälle. Es kommt darauf an was du damit machst: Du kannst sie wunderbar inszenieren, oder Schindluder damit treiben. Davon hängt dann ab ob wir das als typographische Schande oder nette Idee bezeichnen würden.

Zumindest bei der Georgia hast du exzellente Bildschirmdarstellung, da sie als Bildschirmschrift konzipiert ist, und sie ist zudem recht markant und unverbraucht. Da sie auf sehr vielen Systemen verfügbar ist, kannst du in dem Fall sogar auf Flash verzichten und etwas nutzerfreundlicheres daraus machen.

Die Schriften hier im Forum sind:

Georgia (Texte)

Verdana (Navigation)

Logotypia Pro (Kopfgrafik) von Ralph Hermann, zu kriegen hier

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die schrift wird per flash eingebunden.

mir geht es mehr darum ob mein themengebiet mit einer serifen schrift vereinbar ist, bzw. mit welcher ...

das die beiden von mir zunächst in betracht gezogenen schriften gut gesetzt sehr schön sind, ist, denke ich, unbestritten ...

aber ich denke ich werde der einfachheit halber die georgia nehmen, damit werde ich wohl wenig falsch machen.

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Ich kenne mich mit Web-Design nicht aus, aber kann man im Flash nicht Schriften einbinden? Dann würde ich doch keine Systemschrift nehmen, sondern mir eine Hausschrift zulegen. Die Georgia ist vielleicht noch unverbraucht, aber wie lange noch?

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Georgia: unverbraucht ?! Klasse Schrift, aber nun wirklich kein Geheimtipp mehr …

hm, sehe ich mittlerweile eigtl auch ein ,,,

also jetzt hab ich mich gerad dran gemacht die ganze geschichte in georgia über css in flash einzubinden, aber im grunde ist es echt verschenkt, wenn man keine "nicht systemschrift" verwendet ...

zumal ich meine texte ja nicht oft ändern muß

schwierig :?

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Georgia: unverbraucht ?! Klasse Schrift, aber nun wirklich kein Geheimtipp mehr …

Ich meinte in Bezug auf größere Darstellung (Überschriften), nicht für Lesetext. Jedesmal wenn sie mir über den Weg läuft denk ich mir "Hui, was ist denn das für ne hübsche Schrift im Web?"

Von den paar Web-Schriften ist sie sicher eine der weniger gebrauchten. Die Trebuchet MS ist vielleicht noch weniger oft gesehen, aber da geht mir das "g" gegen den Strich.

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Zu den Win-Systemfonts:

Die Trebuchet ist meiner Meinung nach zu speziell. Die Georgia ist schön, aber vielleicht zu klassisch in ihrer Wirkung. "Das Arbeitspferd" Verdana ist überall zu sehen.

Und da du ja sowieso Flash möchtest, stehen dir ja theoretisch alle Schriften zu Verfügung.

Nun wohl die entscheidende Frage: Kannst du Geld ausgeben?

Es kommt natürlich darauf an, wie präsent die Schrift(en) sein sollen.

a) Sollen sie nur die Grafiken begleiten (deine Projekte) oder

b) sollen sie selbst "stark wirken".

Könnte ich mir für eine kleine Grafikklitsche vorstellen...

zu b) Wenn ja, schau dir mal die hyperfreundliche Sauna an. Etwas abgeschwächter wäre die Dolly. Gut begleited von der Auto (Sans).

Diese gibts hier

P.S.

Hast du schon ein Layout mit der Clarendon? Das würde ich gerne mal sehen.

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Hallo,

wenn du Aufträge für Privatpersonen ausführst, solltest du auf jeden Fall noch mal deine Schreibweise überprüfen,

z.B. Binde Striche und groß-/kleinschreibung

mfg

DocSnyder

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Die Trebuchet ist meiner Meinung nach zu speziell.

Ich kann der Trebuchet eigentlich viel abgewinnen – in jedem Fall am Bildschirm. Ich mag vor allem die extrem gut funktionierende Kursive – da kenne ich keinen vergleichbaren ›Systemfont‹.

Allerdings stößt mir der Gedankenstrich negativ auf, der vom Bindestrich nicht unterscheiden ist.

Kritisch finde ich die Trebuchet hingegen bei großen Texten – da macht sich vor allem das kleine ›g‹ extrem wichtig und wirkt auch etwas ›wurstig‹. Schlimm finde ich, dass diese Wurstigkeit dann bei verschiedenen Designer auch zuschlagen dürfte wenn sie die Trebuchet für Logos verwenden. Hatte nicht ›Big Brother‹ die Trebuchet im Logo?

Naja, vielleicht passt das dann ja auch wieder zusammen.

:-?

Greetinx. Markus.

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Hallo,

wenn du Aufträge für Privatpersonen ausführst, solltest du auf jeden Fall noch mal deine Schreibweise überprüfen,

z.B. Binde Striche und groß-/kleinschreibung

mfg

DocSnyder

verstehe ich nicht :?:

danke für die tipps - schau mir die mal in ruhe an und zeig dann mal was...

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Wir sind hier nicht in England. Im Deutschen schreibt man das, was ein Wort ist, zusammen (bzw. mit Bindestrich). Bei "Stuhl Bein" (oder "stuhl bein", wie Du schreiben würdest) hast Du zwei Sachen, nämlich einen Stuhl und ein ein, die aber eigentlich ein Komma oder ein "und" zwischen sich haben möchten. Wenn Du das meinst, was ein Stuhl unten dran hat, dann mußt Du "Stuhlbein" (oder "stuhlbein") schreiben. Anders als bei der Kleinschreibung geht es hier um Bedeutungsunterschiede.

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Mir scheint, dass diese Manie, die Wörter nicht mehr zu verbinden («Eingang Video Gerät Abholungs Zentrale»), eine Folge der – missverstandenen – Neuen Rechtschreibung ist. Wahrscheinlich von Bastian Sick schon abgehandelt?

Wenn wir schon am Beckmessern sind: Psocopterus, «Dilettant» schreibt sich mit einem ‹l› und zwei ‹t› – oder ist das Absicht…?

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«Dilettant» schreibt sich mit einem ‹l› und zwei ‹t› – oder ist das Absicht…?
Danke, es war die reine Schlamperei und ist geändert.

Was die Kompositagetrenntschreibung angeht denke ich eher, dass es sich um einen Anglizismus handelt. Darauf deutet auch PUKs Begründung hin: »mein studiengang heisst nunmal digital design«, auch wenn es richtig »studien gang« hätte heißen müssen ;-)

Gruß vom offensichtlichen Dilettanten,

Georg

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