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Die Schriftmuster der Welt in einer Datenbank …

Unicode-Zeichen editieren

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Hallo zusammen,

in der Trebuchet möchte ich Symbole ändern bzw hinzufügen.

Zum Beispiel Unicode ▶ (wie ein Play-Symbol)

Dafür habe ich mir Demoversionen von TypeTool3 und FontCreator 5.6 gezogen. Allerdings krieg ich es nicht hin mir die entsprechenden Unicode-Zeichen anzeigen zu lassen.

Weiß jemand wie das geht?

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Danke Ralf für die schnelle Antwort.

Die Zeichen sind in der Schrift enthalten. Habe hier lokal eine html-Datei in der als Schrift Trebuchet definiert ist. Dort werden alle 65tsd Unicode-Zeichen in der Codierung wie hier ▶ angezeigt.

Im Netz kannst Du Dir es hier anschauen

http://mindprod.com/jgloss/hexentities.html

Ich benutze diese Zeichen bereits in einer Webanwendung und sehe daher täglich, daß sie vorhanden sind.

Die Frage ist: Was muß ich tun, damit ich die in einem Programm sehen kann, welches mir erlaubt die Zeichen zu editieren?

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@ Sebastian

Ich habe bei beiden genannten Tools die Möglichkeit Ranges auszuwählen. Allerdings habe ich keinen gefunden der die Zeichen von ─ bis ✀ enthält.

Im FontLab-Forum erhält man keine Hilfe sondern nur Error500.

Im FontLab Studio gibt es einen Finden-Dialog. Gibt man Unicode 25d3 ein, wird es zwar in der Vorschau angezeigt, das Programm meint jedoch das Zeichen wäre nicht vorhanden. Lässt man es sich erstellen (Create unexisting Glyph) dann ist das bestehende Zeichen gelöscht!

Ist ein Programm bekannt, daß alle Unicode-Zeichen findet?

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Hmm. Bist du dir sicher dass das Zeichen *wirklich* im Font enthalten ist? Bisher hat mir Fontlab noch kein Zeichen vorenthalten das im Font enthalten ist...

Könnte es nicht sein dass der Browser im Falle des Aufrufs eines Zeichens, das in der Trebuchet nicht enthalten ist, auf einen Fallback-Font zurückgreift (ich sag jetzt mal Arial Unicode) um die Zeichen anzeigen zu können?

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Super - danke Sebastian

jetzt werden die Symbole bei BowDrawing angezeigt.

Allerdings gegraut. Warum könnte das sein?

Wenn Zeichen aus einer Fallback-Funktion sind, müßte ich deren Ursprungsschrift editieren können, oder?

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Die meisten Schriften beziehen von der Arial Unicode Zeichen, die bei ihnen selbst fehlen. Der Mechanismus ist im Unicode Standard vorgesehen. FLS zeigt dann entsprechende Bilder als Templates dieser Glyphen.

Nun hab ich lediglich ein Zeichen einer Schrift geändert, die Datei gespeichert und dann die Schrift erzeugt. Danach sah sie ziemlich sch...lecht aus. Die Vektorzeichen sind weiter identisch aber die Pixel am Monitor - Mist.

Kann man da noch was einstellen?

Ist es möglich, daß bei der Ausgangsschrift Trebuchet eine händisch nachgearbeitete Bitmap-Schrift existiert, die wesentlich besser aussieht, als dynamisch erzeugte?

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Die meisten Schriften beziehen von der Arial Unicode Zeichen, die bei ihnen selbst fehlen. Der Mechanismus ist im Unicode Standard vorgesehen.

Naja die Schrift an sich kann sowas zwar nicht, aber für Programme die darauf ausgelegt sind, dem Nutzer zumindest *irgendwas* als Fallback anzuzeigen statt einer Fehlermeldung oder einem fehlenden Symbol, wäre das wohl die richtige Vorgehensweise.

FLS zeigt dann entsprechende Bilder als Templates dieser Glyphen.

Fontlab hat einen Template-Font hinterlegt, der verwendet wird um für noch nicht erstellte Glyphen eine Vorschau anzeigen zu können.

Nun hab ich lediglich ein Zeichen einer Schrift geändert, die Datei gespeichert und dann die Schrift erzeugt.

Wenn das mit dem Fallback oben stimmt, und du erstellst in der Trebuchet eine eigene Version, sollten Programme dieses Zeichen verwenden statt auf die Arial Unicode zurückzugreifen, das ist richtig.

Danach sah sie ziemlich sch...lecht aus. Die Vektorzeichen sind weiter identisch aber die Pixel am Monitor - Mist. Kann man da noch was einstellen?

Ist es möglich, daß bei der Ausgangsschrift Trebuchet eine händisch nachgearbeitete Bitmap-Schrift existiert, die wesentlich besser aussieht, als dynamisch erzeugte?

Ja, das ist definitiv so: Schriften, die auf den Bildschirm hin optimiert sind (also auf sehr geringe Auflösung im Vergleich zu Druckausgabe), enthalten ein sogenanntes manuelles Hinting. Hier wird im Idealfall für jede Anzeigegröße definiert, welche Pixel denn nun Schwarz sein sollen und welche nicht – durchaus abweichend von dem, was die Vektorinformation liefern würde. Das ganze ist für eine vollständige Schrift sehr aufwendig, wird also nur für sehr weit verbreitete Schriften oder auf Auftrag gemacht.

Wie genau sowas funktioniert: Darf ich dich da auf das Fontlab-Handbuch verweisen? Die Sache ist nicht in 5 Minuten erklärt...

Windows: http://www.fontlab.ch/downloads/manuals ... Manual.zip

Apple: http://www.fontlab.ch/downloads/manuals ... Manual.zip

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Danke für die ausführliche Antwort.

Im Handbuch hatte ich gesucht, jedoch keine Lösung gefunden.

FontLab Studio soll beim Speichern bzw Erstellen der neuen Schrift alles (die Hints) so lassen wie es ist. Was kann ich tun, um das zu erreichen?

Da ja bereits Hints vorhanden sind, sollen die natürlich weiterbenutzt werden. Bei Zeichen, die ich geändert habe, natürlich nicht. Die würde ich dann selbst erstellen.

Im Handbuch habe ich bei den Hinting Options nichts entsprechendes gefunden.

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