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Wer korrigiert die Zurichtung einer gekauften Schrift?

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Hallo. Ich überlege, die Garamond Premier Pro Opticals zu kaufen. Die haben, nach meinem Ermessen, einige gute Seiten. Leider gehört die Zurichtung nicht dazu. Weder das optische, noch das (in diesem Fall bessere) metrische Kerning (in InDesign) bringen wirklich gute Ergebnisse; vor allem Komma, Punkt, Anführungszeichen sind meist zu eng (im Falle des j berühren – bei metrischem Kerning – die schließenden Anführungszeichen den Punkt, etc.). Sofern der Hersteller es überhaupt erlaubt: Würde sich jemand in diesem Forum (oder anderswo) in der Lage sehen, die Zurichtungen in der Schrift zu berichtigen, und mir eine Ahnung zu geben, zu welchem Preis das möglich wäre?

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In 95 Prozent der Fälle ist eine Änderung der Font-Software nicht zulässig:

http://www.adobe.com/type/browser/legal ... 03.04.html

4.2 Keine Änderungen. Sofern nicht gemäß Ziffer 14.7 gestattet, ist Ihnen das Ändern, Anpassen oder Übersetzen der Software nicht gestattet. Sie dürfen die Software nicht dekompilieren, disassemblieren, Reverse Engineering vornehmen oder auf andere Weise versuchen, den Quellcode der Software zu ermitteln, ausgenommen in dem Maße, in dem Sie gemäß geltendem Recht eine Dekompilierung vornehmen dürfen, um Interoperabilität mit der Software herzustellen.
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… und zwar als GREP-Stile, in InDesign. Aber es braucht sehr viele davon, und dann wird das Programm nahezu unbenutzbar langsam. Oder gibt es da noch eine andere Möglichkeit, von der ich nicht weiß?

SIe ist nicht so richtig schlecht; aber die Berührung der Anführungszeichen mit dem j-Punkt im metrischen Kerning sollen glaube ich nicht sein. Und ich habe es lieber, wenn Punkt und Komma nicht am Wort kleben.

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Nur mal zur Klärung der Begriffe: Metrisches Kerning ist das, das der Schrifthersteller mit der Schrift mitbringt. Optisches Kerning ist das, was Indesign "vorschlägt", also eine Art Ersatzkerning, das sich einsetzen lässt, wenn die Schrift von haus aus gar mies gekernt ist. Dafür kann also die Schrift an sich nichts.

Die Garamond Premier Pro ist gewisst nicht "schlecht" gekernt, auch wenn die Kollision j“ ein gröberer Bug ist.

Findest du den Abstand vom Wort zum . wirklich zu gering? Mir fällt das jetzt nicht sonderlich negativ auf (dafür die ungewöhnlich breiten französischen Anführungszeichen).

Zum Editieren solcher Riesen-Fonts: wenn es erlaubt wäre, wäre es zumindest problematisch, den Font in einem Editor zu öffnen (also zu dekompilieren), zu verändern, und dann wieder eine otf-Datei zu generieren. Das Ding ist dermaßen komplex, dass ich Angst hätte, dass (unbemerkt) alles Mögliche dabei kaputt geht. Wenn, dann müsste man wohl die Kerning-Werte direkt im Font editieren.

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Hallo Sebastian,

ja, Du hast recht, einiges an meinem Bedürfnis ist Geschmack. Ich mag es nicht, wenn Punkt und Komma am Wort kleben. Für mich sind sie Satzzeichen, nicht Wortbestandteile. Und tatsächlich stellt die Garamond Premier Pro ja auch Doppelpunkt und Semikolon weiter. Nach meiner Wahrnehmung zu eng, eben unterschnitten, sind aber auch viele, allerdings nicht alle Anführungzeichen. Nach dem Punkt beispielsweise steht das erste der beiden fast genau über dem Punkt.

Vielen Dank übrigens auch für die Klärung zu optischem und metrischem Zurichten. War mir nicht so klar.

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