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Schrift zuviele Ankerpunkte??? Probleme in Vorschau.

Hervorgehobene Antworten

hallo allerseits.

ich dreh durch ;-)

ich habe in meinem diplom eine script-schrift gebastelt die ich zunächst aus schnürsenkeln gelegt und dann abfotografiert habe.

15dbbm9.jpg

mittlerweile hab ich mich aber aufgrund der nachfrage ans umsetzen ins digitale gemacht. habe die bilder in illustrator abgepaust und in fontlab übertragen.

2mes2ad.jpg

kann die schrift auch als ttf oder otf exportieren. aber da sie aus einer struktur besteht packt der drucker sie nur in sehr großen punkt-größen, zb. 72 pt.

bei kleinen bzw fließtext kackt sowohl die vorschau als auch drucker ab.

ok2b7c.png

wie kann ich das ganze verbessern, damit es gut verarbeitet werden kann?

und vor allem dass es in der vorschau normal rüberkommt. bisher ist es blos in acrobat pro perfekt sichtbar...die ttf-datei hat übrigens 1,8 mb...

als bmp-font? weniger ankerpunkte?

grüße, benno

spiel doch mal in illustrator mit der einstellung:

objekt -> pfad -> vereinfachen.

vielleicht lohnt es sich auch den font in illustrator komplett neu zu zeichnen,

in dem du dir die originalvorlage importierst und diese mit dem pfadwerkzeug nachzeichnest.

Puh, das hast du dir was vorgenommen ... Ob das mit einem Vektorfont zu stemmen ist? Automatisches Vektorisieren bedeutet bei sowas halt, viel filigranen "Müll" zu erzeugen der nacher händisch umfangreich aussortiert werden muss, um die Punktezahl auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Das Hinting und auch viele RIPs steigen dir da aus --> Bildschirm-Soße und abgestürzte Drucker.

Wenn du von Illustrator aus nach Fontlab gehst, wirst du zusätzlich noch die Rasterungseffekte des Fontrasters mitnehmen (die Punkte verschieben sich dabei, damit sie ins UPM-Raster passen) ... und dann bleibt von einem schönen, regelmäßigen Muster kaum mehr was übrig --> nochmal nachbessern notwendig.

Ich hab das bei einer Schrift von mir mit 4 Stahlstich-Schraffur-Bildchen gemacht ... das ist eine Heidenarbeit, wenn ich an 2x26 Buchstaben denke, graust es mir.

Ob Photofonts hier ihr Anwendungsgebiet finden? Oder soll es wirklich Schwarz-Weiß-Vektor sein?

  • Ersteller

ok,

danke zunächst mal für eure kommentare.

ja verkauf etc. ist geplant wenn das technisch natürlich einwandfrei rumkommt.

wäre für headlines im fashion, sneakerebereich halt intressant...

momentan sieht es bei einer anwendung vonn 100 pt. so aus und ich sag mal ich will da schon noch struktur beibehalten sonst sieht es aus wie ne schwarze wurst am schluss...

2qd5yrd.png

2gukuh5.png

ganz ehrlich – du spinnst! :neenee:

:trost: das wird ständig probleme machen, zu viele details.

so reizvoll wie es ist aber es ist echt zu viel.

versuche es vor der vektoriesierung zu vereinfachen, spiele mit unschärfe und tonwerkorrektur, so viele details sind gar nicht nötig um den look zu bekommen.

Mir fällt hierzu spontan die Diskussion auf Fontblog ein:

Welche Schrift hat die meisten Anfasserpunkte

http://www.fontblog.de/wer-hat-die-meisten

Solange du drunterliegst, kannst du ja an deinem ehrgeizigen Projekt festhalten (es wäre dann ja bewiesen, dass es technisch Möglich ist).

Es gibt halt immer noch Dinge im Leben, die man nicht in Vectoren fassen kann, jedenfalls nicht sinnvoll. Die Schnürsenkelschrift gehört definitiv dazu.

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