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Inspiration gesucht: Schriften für einzeilige Etiketten für Lebensmittel/Gewürze/Tee

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Ibu

Ich suche Inspiration für die Auswahl einer Schrift für einzeilige, schwarz-weiße und 12 mm hohe Etiketten für Glasbehälter.

Typischer Inhalt der Behälter (eines privaten Haushaltes): Lebensmittel, Gewürze, Tee

Kennt jemand zu diesem Thema vielleicht eine schöne Seite mit Abbildungen von interessanten Etikett-Gestaltungen?

Vorrangig suche ich zwar Inspiration zur Schrift, aber auch Gestaltzutaten wie Rahmen schaue ich mir gerne an.

Danke.

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CRudolph

Ach je, da kann ich jetzt ja gerade überhaupt nicht widerstehen:

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Gefunden hier. Meiner Meinung nach sehr schön gestaltet und ich persönlich liebe den abgründigen Humor. Wenn die Anmutung ähnlich sein darf, dann ist das bestimmt einen Blick wert.

Grüße,

Christian

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Minimalist

Huhu :huhu:

Also, da sind die Möglichkeiten schon enorm umfangreich – es sollte sich ja vielleicht auch danach richten, wie es bei Dir zu Hause/in der Küche aussieht ... :-D

Wenn Du ne moderne Küche hast, so mit Lack, Edelstahl etc., dann vielleicht:

Die Helvetica (sieht in Versalien gut aus, müssen natürlich gesperrt werden, was in der Vorschau hier nicht geht)

Die Caecilia ist schön :biglove:

In ner Landhausküche (schauder) sieht sowas vielleicht nett aus:

Bell; englisch, alt, schön

Die Kursive der Deepdene ist noch etwas ... knuffiger ... ;-)

Und generell einfach so nach Lebensmitteln und Küche sieht vielleicht auch sowas aus:

Minion, klassisch und unauffällig, ohne altbacken zu wirken

Caflisch, einfach eine recht saubere Handschrift

Das sind allesamt so gut ausgestattete, erprobte Klassiker ... :-?

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Ibu

Danke für Eure bisherigen Anregungen.

(Ja, der Humor von "Ministry of Stories & Hoxton Street Monster Supplies" gefällt mir auch. :)

Gibt es bewährte Regeln um bei Beschriftungen, wo eine maximale Höhe aber eine frei wählbare Breite zur Verfügung steht, Schnitt und Buchstabenabstand optimal zu wählen?

Was fördert die Lesbarkeit - aus größeren Entfernungen?

Grundsätzlich ein fetter Schnitt?

Grundsätzlich eine leichte Erhöhung des Buchstabenabstands?

Gehen wir mal von einer maximalen Höhe von 4mm für die Schrift aus.

Ich habe ein wenig mit Rahmen auf dem Etikettendrucker herumgespielt.

Mir gefallen doppelte Rahmenlinien, wo die äußere breiter ist als die innere.

Der technisch gegebene äußere Rand beträgt 2mm.

So ergeben sich 4mm effektive Höhe für die Schrift.

Am Rand: Ich werde normale Schreibung verwenden, keine durchgängigen Majuskeln.

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Minimalist
Gibt es bewährte Regeln um bei Beschriftungen, wo eine maximale Höhe aber eine frei wählbare Breite zur Verfügung steht, Schnitt und Buchstabenabstand optimal zu wählen?

Ich würde nen normalen Schnitt nehmen. Die meisten Fonts sind für ca 10pt vorgesehen – darüber verringert man gemeinhin die Laufweite. Darauf würde ich, wenn es um Lesbarkeit auf die Entfernung geht vielleicht verzichten; bei einem Kurzsichtigen verschwimmt z.B. alles, was eine etwas höhere Laufweite angenehm macht, da dann die Buchstaben nicht ineinander verlaufen ...

Was fördert die Lesbarkeit - aus größeren Entfernungen?

Beispielsweise offene Formen (e, c, G) und deutlich unterscheidbare Buchstaben (also I und l, rn und m ...) ... Matte Materialien könnten auch helfen ...

Grundsätzlich ein fetter Schnitt?

Eher nicht, dass das lesbarer ist, ist ein Irrglaube; es ist nur auffälliger ... Fett bedeutet ja, dass Punzen kleiner werden, Details weniger deutlich ...

Ich habe ein wenig mit Rahmen auf dem Etikettendrucker herumgespielt.

Dat würd ich mir nochmal genau überlegen ... Du nimmst Dir Platz, den Du vielleicht für größere Schrift nutzen könntest ... Und nen Rahmen um was ziehen, das dann ausgeschnitten wird (oder auf was ausgeschnittenes gedruckt) ist immer so eine Sache ... Mich persönlich würd es rasend machen, wenn das dann nicht überall die richtigen Abstände hat; ohne Rahmen fällt ein Millimeterchen nicht so auf ... ;-)

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Ibu

Zunächst mal vielen Dank für Eure Anregungen.

Ich würde nen normalen Schnitt nehmen.

Hhmm.

Ich empfinde einen normalen Schnitt als weniger gut lesbar aus der Entfernung (sagen wir mal als Hausnummer 1m) als einen fetten.

Mittlerweile habe ich mich für einige Gestaltungsmerkmale festgelegt, die ich hier nochmal zusammenfasse:

* Einzeilig

* schwarze Schrift auf weißem Hintergrund

* Gesamthöhe des Etikettes 12 mm

* Rahmenlinie im Abstand von 2 mm vom Etikettenrand

* Schrifthöhe 4mm

* linker/rechter Abstand des Textes zum Rahmen 6mm

* keine durchgängigen Majuskeln

* keine Kapitälchen

* keine Serifen (nicht nur, aber auch, weil die Auflösung 180dpi beträgt)

* bevorzugt eine Schrift, die auf einem Window-7-System vorhanden ist (ist aber keine absolute Bedingung)

* Charakter: eher nüchtern als verspielt oder gar "rustikal"

Somit engt sich die Fragestellung also ein auf:

* Schrift

* Schnitt

* Laufweitenanpassung

Schade, dass niemand von Euch eine Seite kennt, wo es um Beschriftungs-Etiketten geht, also Etiketten, die nur Schrift und keine Grafiken enthalten.

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Kathrinvdm
Ich empfinde einen normalen Schnitt als weniger gut lesbar aus der Entfernung (sagen wir mal als Hausnummer 1m) als einen fetten.

Na ja, das ist ja relativ zu betrachten. Wenn ich vor meinem Gewürzregal stehe um mir eines davon auszusuchen (und von dieser Anwendungsart sprechen wir doch hier), dann bin ich maximal eine Armlänge von den Etiketten entfernt. Und auf die Distanz lässt sich ein normaler Schriftschnitt sehr gut lesen. :-)

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Gast bertel

* Schrifthöhe 4mm …

Da würde ich einen richtig fetten Schnitt nehmen, FF Clan Black beispielsweise, Versalien und ordentlich gesperrt, damit du ohne Fernglas die 4 mm hohe Schrift erkennen kannst.

mlea1.gif

Eine ketzerische Frage: Man sieht doch, was in den Glasbehältern ist …

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Ibu
Da würde ich einen richtig fetten Schnitt nehmen, FF Clan Black beispielsweise, Versalien und ordentlich gesperrt, damit du ohne Fernglas die 4 mm hohe Schrift erkennen kannst.

Interessant, wie unterschiedlich hier doch die Bewertungen/das Empfinden ausfallen.

Ich kann bei einer Grotesk wie der Frutiger problemlos eine 4 mm hohe Schrift auf Armlänge lesen, wenn sie nicht als Versalien gesetzt und ungesperrt ist.

[/img]

Eine ketzerische Frage: Man sieht doch, was in den Glasbehältern ist …

Da irrst Du.

Denke nur an getönte Gläser oder Inhalte von sehr ähnlicher Textur/Körnung/Farbe.

Aber Du hast mich durch Dein Bild auf eine ganz andere Idee gebracht:

Weißer Text auf farblosem Hintergrund.

Bisher wußte ich nicht, dass es das für meinen Etikettendrucker gibt.

bearbeitet von Ibu
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Gast bertel
Interessant, wie unterschiedlich hier doch die Bewertungen/Empfinden ausfallen.

Ich kann bei einer Grotesk wie der Frutiger problemlos eine 4 mm hohe Schrift auf Armlänge lesen, wenn sie nicht als Versalien gesetzt und ungesperrt ist.

Das kann ich auch. Bleibt nur die Frage, ob es auch gut aussieht. Da gefällt mir mein dickes versales Beispiel besser ;-)

Da irrst Du. Denke nur an getönte Gläser oder Inhalte von sehr ähnlicher Textur/Körnung/Farbe.

Drum frag ich ja, ich weiß schließlich nicht welche Bottiche du aufstellst :-)

Aber Du hast mich durch Dein Bild auf eine ganz andere Idee gebracht: Weißer Text auf farblosem Hintergrund. Bisher wußte ich nicht, dass es das für meinen Etikettendrucker gibt.

:gimmifive:

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Joshua K.

12 mm sind ja nicht besonders viel, da würde ich auch eher auf Rahmen oder anderen Schnickschnack verzichten, und die schlichte Fassung (z.B. nur Schrift auf durchsichtigem Grund) vorziehen.

Als Schrift schlage ich die Corbel vor.

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Kathrinvdm

Wenn das Etikett 12 mm hoch ist, dann würde ich die Schrifthöhe größer wählen als die genannten 4 mm . :-)

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Minimalist
12 mm sind ja nicht besonders viel, da würde ich auch eher auf Rahmen oder anderen Schnickschnack verzichten [...]

:gimmifive:

Ich empfinde einen normalen Schnitt als weniger gut lesbar aus der Entfernung (sagen wir mal als Hausnummer 1m) als einen fetten.

Wirklich besser lesbar, oder nur besser überhaupt auszumachen, wenn man, sagen wir, nicht weiß, dass da etwas geschrieben ist ...? Ich rede ja nicht von Thin oder so, aber ein normaler Schnitt sollte eigentlich besser lesbar sein, da der negative Raum in den Glyphen größer und somit besser zu erkennen ist ... :-?

Wenn das Etikett 12 mm hoch ist, dann würde ich die Schrifthöhe größer wählen als die genannten 4 mm . :-)

:gimmifive:

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Ibu
Wenn das Etikett 12 mm hoch ist, dann würde ich die Schrifthöhe größer wählen als die genannten 4 mm . :-)

Dann müsste der Rahmen wegfallen.

Aber gut:

ich registriere, dass hier bisher die Mehrheit eine größere Schrift vorziehen würde und somit auch andere Proportionen von Weißraum und Schrift.

Aus einer größeren Schrift folgt natürlich auch, dass die Etiketten länger werden.

Bei Gläsern mit kleinem Durchmesser ist das vermutlich nicht mehr so angenehm.

12 mm sind ja nicht besonders viel, da würde ich auch eher auf Rahmen oder anderen Schnickschnack verzichten, und die schlichte Fassung (z.B. nur Schrift auf durchsichtigem Grund) vorziehen.

Als Schrift schlage ich die Corbel vor.

Weiße Schrift auf durchsichtigem Grund reizt mich schon.

Aber im Grunde benötigt man dann für helle Inhalte in durchsichtigen Gläsern auch noch schwarze Schrift auf durchsichtigem Grund.

Der Preis solcher Bandkassetten von Brother (19 EUR) hält mich davon ab.

Ja, die Corbel war mir beim Stöbern in den Fonts auch schon in der engeren Wahl gelandet.

Danke für den Hinweis.

Von der Segoe UI gibt es einen Semibold-Schnitt.

Hhmmm.

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Ibu
Warum nicht hochkant? Hab dir doch ein schönes Bildchen gemacht … ?

Wer legt schon gerne den Kopf schief?

Meinen Geschmack trifft vertikal laufende Schrift jedenfalls nicht.

Und der Umfang der kleinen Gläser ist übrigends größer als deren Höhe.

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Ibu
Auch der sichtbare Bereich des Umfangs? ;-)
Ja.

Aber kommen wir wieder zurück zum Thema:

Welche Sans-Serif, welcher Schnitt, welche Laufweitenanpassung?

Was haltet ihr von Semi-Bold-Schnitten für den Zweck?

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Gast bertel
Was haltet ihr von Semi-Bold-Schnitten für den Zweck?

Was hieltest du davon, wenn du uns mal einen Vorschlag präsentierst, zeigst wie das Glas aussieht usw. Dann könnten wir besser beurteilen ob das alles zusammenpasst. So ins Blaue hinein wird es eine mehr oder weniger wirre Sammlung von zufälligen Vorschlägen werden.

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Gast Schnitzel

Also, ich habe schon die ein oder andere Bibliothek von innen gesehen, aber deswegen halte ich trotzdem nicht gerne den Kopf schief ...

Recht haste, wir brauchen schon etwas greifbares, um wirklich Tipps geben zu können, bzw. gab es ja schon einige Vorschläge und entscheiden musst du dich letzten Endes.

Laufweitenanpassung muss man auch am ›Objekt‹ machen. Das muss man ausprobieren, da es sehr stark vom Ausgabegerät und der Schrift abhängig ist.

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Ibu
Was hieltest du davon, wenn du uns mal einen Vorschlag präsentierst, zeigst wie das Glas aussieht usw. Dann könnten wir besser beurteilen ob das alles zusammenpasst. So ins Blaue hinein wird es eine mehr oder weniger wirre Sammlung von zufälligen Vorschlägen werden.

Deine Kritik ist unberechtigt.

Ich habe sehr klar die Rahmenbedingungen formuliert.

Von "ins Blaue hinein" kann also keine Rede sein.

Auch Dein fortgesetztes skeptisches Nachhaken zu den Gläsern ist nicht nützlich.

Du darfst gerne auf die Nennung meiner Rahmenbedingungen vertrauen.

Es gibt verschiedene Glastypen.

Gäbe es nur einen, hätte ich ihn erwähnt.

So bitte ich darum, meinen Rahmenbedingungen zu vertrauen. Sie enthalten bereits Überlegungen, die den verschiedenen Zielobjekten Rechnung tragen.

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Ibu
Also, ich habe schon die ein oder andere Bibliothek von innen gesehen, aber deswegen halte ich trotzdem nicht gerne den Kopf schief

Apropos Bücher in Regalen:

Gestern habe ich ein Interview mit einem Vielleser gesehen, wo der Interviewte berichtete, dass er sich spezielle Bücherregale habe fertigen lassen.

Geringe Abstände der Böden.

Die Bücher liegen in niedrigen Stapeln auf den Böden.

Der Besitzer schätzt es, den Kopf nicht mehr/kaum noch schief legen zu müssen.

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