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Tolle iPad-Dokumente - Crashkurs / Überblick?


Sebastian Nagel

Empfohlene Beiträge

Na, wunderbar. Wie der Autor so schön sagt, hätte man bei einer so modernen Lösung wie dem iPad eine adaptive Lösung erwarten dürfen, die in der Praxis zu akzeptablen Darstellungen geführt hätte. Ich fühle mich sehr an die Zeit der Einführung von DTP erinnert, wo uns die Amis mit ihrer „good enough quality“ zu Tode genervt haben. Vielleicht hätte man den ganzen neumodischen Plunder erstmal zu Ende entwickeln sollen. Aber ich weiß auch gar nicht, warum es da nicht von Anfang an eine „vektorbasierte" Seitenbeschreibungssprache gegeben hat. Warum wird denn da nicht einfach PostScript genommen? PDF ist doch auch nur eine Untermenge von PS, ergänzt durch ein paar neue Funktionen.

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  • 2 Wochen später...
  • 2 Wochen später...
  • 3 Monate später...

Hallo zusammen,

habe mir großem Interesse Eure (jahrelange:-)) Diskussion gelesen, da ich vor dem selben Problem stehe. Anforderung ist ein möglichst interaktives pdf, Kompatibilität mit dem Standard Reader auf dem Ipad (und idealerweise android) ist Pflicht.

Umgebung: Win, CS5

Was ich bisher rausbekommen habe, ist dass:

- Standardlinks funktionieren, wenn die Buttons keine weiteren Animationen enthalten (intra-Dokument und externe Links)

-wenn die Buttons / Links Animationen enthalten, werden sie nicht dargestellt.

- Aufruf anderer Applikation über Link (Mail, browser, App-Store) funktioniert.

- Einbindung von Mouse-over Effekten funktioniert nicht.

Könnte ihr die Liste fortsetzen?

Und gibt es gibt es einen anderen Weg, hier weiter zu kommen. Mir scheint die Umsetzung - jedenfalls in CS 5 sehr hakelig. Ist CS 5.5 hier hilfreich?

Danke für Eure Antworten!

Sebastian

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hi, danke für die Antwort!

sehr interessanter film, leider kommt hier das format pdf sehr kurz.

aber ich bin mittlerweile ein bisschen weiter. wir haben über mehrer Plattformen getestet:

- iOS 5:

iBooks, good reader, dropboxreader, adobe reader, safarireader, mailreader,

schon hier ist das verhalten hinsichtlich interaktiver elemente durchaus unterschiedlich. Unterschiede zwischen ipad 2 und iphone 4 gibt es nicht. interessanterweise ist die darstellung im adobe reader am schlechtesten.

- android (leider nur 2.3.5 und nur handy mangels anderer testgeräte):

google reader und adobe reader

hier sind alle interaktiven Funktionen deaktiviert.

getestet wurden nur links im Dokument (also Navigation) und externe links (Mail, Browser).

kann also meine Frage(n) präzisieren:

- Nützt der Aufstieg auf CS 5.5 hinsichtlich Konsistenz der Einbindung von Funktionen in pdfs?

- gibt es anderes - besseres - ausgabetool für pdfs aus indesign (oder ein converter o.ä.)?

- sehr ihr eine alternative für ein für no-tekkies auf allen platformen einsetzbares grafisches Ausgabeformat?

Danke für eure Einschätzung und viele Grüße!

Sebastian

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- Nützt der Aufstieg auf CS 5.5 hinsichtlich Konsistenz der Einbindung von Funktionen in pdfs?

- gibt es anderes - besseres - ausgabetool für pdfs aus indesign (oder ein converter o.ä.)?

Mir scheint, die Probleme die du beschreibst, drehen sich alle um die Ausführung interaktiver Elemente innerhalb von PDF – das liegt natürlich alles in der Hand des Anzeigeprogramms. Über die PDF-Erstellung oder Konvertierung wird sich daran nichts wesentliches ändern.

- sehr ihr eine alternative für ein für no-tekkies auf allen platformen einsetzbares grafisches Ausgabeformat?

Naja, warum sollen denn interaktive PDFs zum Einsatz kommen? Es scheint, ihr wollt nicht wirklich PDFs (also mehr oder minder statische Seiten zum Durchblättern), sonder Apps. Das zieht dann natürlich den ganzen Rattenschwanz der unterschiedlichen Ausgabemedien/Formate etc. nach sich. Oder man geht wirklich auf HTML5.

Aber PDFs so zu bauen, dass sie auf allen Geräten wie Apps funktionieren, wird wohl so schnell nicht funktionieren. Da muss man entweder Abstriche bezüglich der Interaktivität machen oder sich eben in die echte App-Entwicklung stürzen. In diesem Strang wurden ja auch Anbieter genannt, die entsprechende PDF-zu-App-Lösungen bieten.

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  • 2 Wochen später...

Hattest Du nicht mal geschrieben, HTML 5 sei in puncto Interaktivität das Maß der Dinge? Was hältst Du heute von dem ebenfalls fast De-facto-Standard Flash? Ein proprietäres Format ist doch, sobald es überall für jeden frei abspielbar ist, aller Zwänge enthoben und kann von absolut allen Surfern genutzt werden. Es zahlt der Lizenznehmer, also der Benutzer der Software, z.B. Flash oder Director. Für mich ist das so, als ob ich ein hochkomplexes Photoshopdokument "flattene" (eindampfe, auf Hintergrundebene reduziere) und dann als JPEG ins Netz stelle. Den Pixeln ist es doch egal, aus welcher Ebene sie ursprünglich kommen und aus welchem Einzelbild etc.

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  • 3 Wochen später...

Ich will hier keine Werbung machen! Sollte dieser Beitrag gegen Forumsregeln verstoßen, bitte ich einen Admin, ihn zu löschen!

Ich finde die iPad-App von Manufactum sehr gelungen:

http://www.manufactum.de/naeheres-manufactum-ipad-app-c-1457/

Sie ist für den Threadersteller vielleicht etwas zu mächtig, aber ich finde, dass der virtuelle Produktkatalog sehr fein umgesetzt wurde. In der Art kann ich mir auch einen Messekatalog gut vorstellen.

Über die verwendete Technik kann ich allerdings nichts sagen. Ich gehe davon aus, dass die Entwicklung auch nicht ganz billig war.

Gruß Stefan

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  • 1 Monat später...
  • 2 Wochen später...
  • 4 Wochen später...

Mal ein Status-Update unsererseits:

Unsere Kunden wollen oftmals keine "App", die an ihre Kunden verteilt oder verkauft werden kann, sondern einfach nur mit einem iPad in der Hand und schön dargestellten Inhalten ihren Kunden bei einer Präsentation beeindrucken (Sinnhaftigkeit mal dahingestellt).

Da hier das ganze App-Appstore-etc.-Kladderadatsch viel Aufwand und Wartezeit ist, sind wir jetzt dazu übergegangen, solche "interne" Apps, die nicht veröffentlicht oder verkauft werden müssen, mittels Offline-Webapp umzusetzen.

D.h. wir erstellen eine HTML5-Webseite nach allen Regeln der Kunst und was Mobile-Safari hergibt (mit den richtigen Javascript-Bibliotheken ohne viel Aufwand ziemlich viel). Hinterlegen Meta-Daten fürs iPad (Programm-Icon, Ladebildschirm, Vollbildmodus, Verhalten bei Orientierungsänderung, etc.). Und nutzen das HTML5-Feature der Offline-Datenspeicherung dafür, die Inhalte auch verfügbar zu haben, wenn das iPad nicht im Internet ist.

Der Kunde/Vertreter ruft dann am iPad die Webseite 1x in Safari auf, und legt sie per Bookmark als Desktop-Symbol ab. Das sieht dann aus wie eine native App, ist aber in Wahrheit Safari, der ohne Benutzerinterface im Vollbildmodus daher kommt. Ist das iPad online, holt es sich im Hintergrund die neueste Version der Seite, während es eine lokal zwischengespeicherte Version anzeigt. Ist es offline, greift es einfach auf die lokale Version zu.

Das ist natürlich letztlich keine native App, und wenn es ans eingemachte gehen würde (Zugriff auf die iPad-Hardware, ...) wäre bald Schluss. Aber mit HTML/CSS/JS ist zumindest viel umsetzbar, sowohl präsentationstechnisch als auch im Bereich Mini-Anwendungen – meiner Einschätzung nach auch mehr und flexibler, als mit Werkzeugen wie der Adobe DPS machbar ist (vielleicht aber auch nur, weil ich mit Web-Techniken besser umgehen kann als mit diesen Werkzeugen).

Weiterer Vorteil: man ist überhaupt nicht ans iPad gebunden – ein aktueller Browser der HTML5 versteht, reicht aus.

Das ganze hat natürlich auch seine technischen Einstiegshürden und ersetzt natürlich nicht den Anwendungsfall, dass man über den iTunes-Store Inhalte verkaufen will, aber es befreit uns für 90% unserer Anfragen vom Store, der uns hier nichts bringt sondern defacto nur Hindernisse statt Nutzen bietet.

Wer suchen will:

offline application cache, webapp, manifest, ipad, meta apple-mobile-web-app, jmpress.js, impress.js, reveal.js

sind weiterführende Schlagworte.

Letztere 3 sind Präsentations-Frameworks für HTML-Inhalte, die "schnelles Veröffentlichen und Augenauswischerei" erleichern. Natürlich kann praktisch alles was in einem Browser machbar ist, gemacht werden.

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Der Inhalt steht im Netz und ist die Primärquelle. Das iPad (und jeder andere Browser der HTML5 beherrscht, auf jedem beliebigen Gerät) speichert alle Ressourcen kontrolliert im Application Cache lokal ab (definiert durch die hinterlegte manifest-Datei), also nicht nur im flüchtigen Cache.

Beim Aufruf der Offline-Version wird geprüft, ob die manifest-Datei online erreichbar ist und ob sie verändert wurde. Wenn ja, werden die Inhalte im Hintergrund neu geladen, wenn nein, greift das Gerät auf die lokalen Daten zu.

Wie genau das geht, ist hier beschrieben, wobei dieser Teil nichts Apple-spezifisches ist, sondern ein Teil von HTML5:

https://developer.apple.com/library/safari/#documentation/iPhone/Conceptual/SafariJSDatabaseGuide/OfflineApplicationCache/OfflineApplicationCache.html

Dass das ganze dann nach dem Ablegen auf dem Schreibtisch als Fullscreen-Anwendung läuft, ein iPad-Icon bekommt, etc., machen dann Apple-spezifische Meta-Tags in der HTML-Datei:

http://developer.apple.com/library/ios/#DOCUMENTATION/AppleApplications/Reference/SafariWebContent/ConfiguringWebApplications/ConfiguringWebApplications.html

https://developer.apple.com/library/safari/#codinghowtos/Mobile/UserExperience/_index.html

Ich hab den Einstieg zufällig über diesen Artikel hier gefunden und mich dann weiter gehangelt:

http://sixrevisions.com/web-development/html5-iphone-app/

Es ist nicht der Rundumschlag-Guide, aber ein erster Startpunkt.

Einige Stolpersteine räumt der hier aus dem Weg:

http://blog.cloudfour.com/seven-things-i-learned-while-making-an-ipad-web-app-2/

Schnell brauchbare Ergebnisse für Präsentation von Medieninhalten, Handbüchern etc. habe ich mit Javascript-Bibliotheken wie jmpress.js und reveal.js erreicht, die einen Großteil der "Specialeffects" übernehmen. Da könnte man viel Aufwand selbst rein stecken, oder eben sowas nutzen.

Aber grundsätzlich ist alles möglich was mit HTML/CSS/JS möglich ist (wie eben der Tetris-Prototyp von oben), solange es nicht zu sehr vom Serveraustausch abhängt (nachladen von dynamischen Inhalten, etc.).

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Hab mir das obige Webinar angeschaut. Ein bisschen ironisch, dass man einen Quark-Dienst benutzt, um seine InDesign-Dokumente in HTML5-Tablett-Apps zu verwandeln, aber es sieht doch recht vielversprechend aus.

Sämtliche interaktiven Funktionen von InDesign werden unterstützt und in natives HTML5 gewandelt (Video, Audio, Slideshows, Pinch&Zoom, Animationen, Layer-Ein- und Ausblendungen.)

Aus typografischer Sicht ganz interessant: Je nachdem, auf welcher Ebene man den Text platziert, wird dieser entweder als Bild gerastert oder in HTML-Text (mit eingebetteter Schrift) verwandelt. So kann man also je nach Publikation oder sogar je nach Textrahmen entscheiden, was passieren soll. Die Rasterung kann da helfen, wo keine eBook-Lizenz vorliegt oder wo z.B. typografische Features benutzt werden, die HTML nicht beherrscht.

Zur Preisgestaltung …

6211 CONFIG

post-1-1355408048,1163_thumb.jpg

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  • 7 Monate später...

Hallo,

 

ich bin jetzt schon seit einigen Tagen auf der Suche, wie ich ein Interaktives InDesign Dokument auf's Ipad bringe.

 

Bisher habe ich das Dokument für normale REchner als PDF und Flash ausgeleitet und das klappt auch gut.

 

Vielleicht könnt ihr mir sagen, welches die beste Möglichkeit ist, um das Dok auf's Ipad zu bekommen.

Das Dokument ist auf meiner Website eingebettet, vielleicht schaut ihr mal rein um euch ein Bild davon zu machen, worum es eigentlich geht.

 

http://www.learnatfirstsight.net/mooc-info-board/ VIELEN DANK im Voraus

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