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Die Schriftmuster der Welt in einer Datenbank …

Der Hamburger HVV …

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… verwendet eine kursive Schrift, die mir immer wieder auffällt, weil sie mir nicht gefällt. Und jedes Mal frage ich mich, ob die diese Schrift wohl extra haben für sich entwickeln lassen, oder ob das eine frei verkäufliche Schrift ist. Nur so aus Interesse: Weiß einer von Euch Näheres dazu?

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Ganz nebenbei: es ist ja nicht nur die Aufmachung, die da grundlegend falsch ist. Auch die Inhalte fallen mir jedesmal unangenehm auf wenn ich vom Flughafen zum Hbf fahre. Nur ein Beispiel: es gibt genügend Belege, daß Menschen sich generell »der Meinung der Gruppe« anschließend. Wenn etwas von vielen Menschen als gut angesehen wird, dann sind statistisch die Chancen höher, daß dieses Etwas auch von einem Individuum akzeptiert wird. In diesem Zusammenhang lasse man sich den Wortlaut (von mir aus der Erinnerung wiedergegeben; falls jemand den originalen Wortlaut zitieren kann immer her damit!) dieser Anzeige auf der Zunge zergehen, welche eigentlich gegen den Konsum von Speisen und Getränken in der S-Bahn gerichtet ist:

›Alle essen munter in der S-Bahn. Nur Frank stört der Gestank.‹

Ich denke jedesmal wenn ich das sehe: ›Ach, was für ein Miesepeter und Spielverderber Frank doch ist!‹. Dabei stimme ich bei dem eigentlichen Anliegen des HVV ja durchaus bei! Das Problem ist eben, daß im Wortlaut die Mehrheit der Mitfahrer das tut, was sie eigentlich nicht tun soll. Ich schließe mich aber tendenziell genau der Mehrheit an – für mich persönlich funktioniert dies jedesmal wenn ich die Anzeige sehe »verkehrt herum«. Es muß genau umgekehrt aufgezogen werden: alle benehmen sich vorbildlich, nur Frank tanzt aus der Reihe, ißt Pommes rot weiß, verstänkert die Luft und hinterläßt Ketchup-Flecken auf den Sitzen. Da denkt man doch im Zweifelsfall viel eher: ›Ja, das finde ich wirklich auch nicht gut!‹

Das ist einfach gestalterisch und inhaltlich schlechte Anzeigengestaltung.

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Die dachten sich vermutlich, dass die Leser bei »Madeleine« den Reim auf »steh’n« nicht schnallen würden. ;-)

OT-Nachtrag:

Die Madeleine ist ein französisches Kleingebäck aus Sandmasse, das ursprünglich aus Commercy stammt. Der Teig aus Mehl, Puderzucker, Ei, Natron, Zitronenschale, Butter und Rum wird mit einem Spritzbeutel in ein Formblech gegeben und erhält dadurch das Relief einer Jakobsmuschel. Das Gebäck ist sehr beliebt und wird auch industriell gefertigt und in Supermärkten verkauft .
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Diese Witze sind wirklich ein Witz; auch bei mir funktionieren sie genau anders herum.

Nicht nur diese Kampagne hat so eine verdrehte Wirkung. Auch die eindringlichen HVV-Ermahnungen, doch bloß nicht schwarzzufahren, reizen geradezu zur Zuwiderhandlung. Würde ich natürlich niiie machen. ;-)

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