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Curryhuhn

tiefgestellte Ausdrücke mit griechichische Buchstaben

Empfohlene Beiträge

Curryhuhn

Moin Moin!

In einer wissenschaftlichen Arbeit schreibe ich öfters tiefgestellte Zahlen oder Kombinationen von griechischen Buchstaben und Zahlen im Fließtext. Wie zeichne ich das am besten aus?

Beispielsweise habe ich öfters etwas, das ich derzeit wie folgt auszeichne "bla bla bla G$\alpha$\textsubscript{12/13}/RhoGEF bla bla bla" oder "bla bla bla $\alpha$\textsubscript{1}-Rezeptoren bla bla bla". Ist die Vermischung zwischen Tiefstellung und mathematischem Ausdruck lege artis?

Ich würde mich sehr über eure Tipps freuen!

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TobiW

Also ich würde dir dazu raten, alles, was Mathe ist auch so zu behandeln. Aus deinem Code würde dann

bla bla bla $\text{G}\alpha_{12/13}/\text{RhoGEF}$ bla bla bla

bzw.

bla bla bla $\alpha_1$-Rezeptoren bla bla bla

In der ersten Version habe ich \text benutzt, um deine „Variablen“ aufrecht zu setzten. Alternativ wäre auch \mathrm denkbar. Grundsätzlich sollte man aber überlegen wie – und ob man überhaupt – mit Variablen aus mehr als einem Buchstaben umgehen will. Normalerweise werden Variablen kursiv gesetzt. Ich wüsste aber nicht, dass es auch eine Regel für mehrbuchstabige Varaiablen gibt, weil die selten bis garnicht vorkommen …

Der Vorteil wenn man alles als Mathe setzt ist, dass TeX sich um die richtigen Abstände kümmert. Z. B. um den Schrägstich in deinem ersten Beispiel herum.

Tobi

bearbeitet von iTob

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Joshua K.

Nur ist das überhaupt kein Mathe! Hast Du Dir XeTeX inzwischen mal angesehen? Ich wiederhole hiermit nochmals meine dringende Empfehlung, das zu verwenden. In XeTeX kannst Du die griechischen Buchstaben (sowie alle anderen Zeichen und Buchstaben) einfach als Unicode-Zeichen eingeben. Dein Code sieht dann so aus:

bla Gα\textsubscript{12/13}/RhoGEF bla

bla α\textsubscript{1}-Rezeptoren bla

Überleg’s Dir, ob Du Dich mit veralteter Technik herumschlagen willst, wenn’s auch einfach geht. ;-)

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TobiW

Nabend,

woran siehst du, dass das kein Mathe ist? Ansonsten hast du natürlich recht, man sollte nicht den Mathesatz missbrauchen, um griechische Buchstaben zu setzten. Zumal die dann kursiv sind, was wie im Nichtmathesatz ja nicht sein sollen …

Gute Nacht

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Curryhuhn

Ich muss gestehen, dass ich mir XeTeX noch nicht angeschaut habe. Ich hatte nur mal "grob" danach im Netz gesucht und dann irgendwo gesehen, dass es probleme mit der Einbindung von Bildern geben kann und da ich den Punkt mit den Schriften überwunden habe, war ich mit LaTeX jetzt ganz zu frieden.

Aber offensichtlich muss ich XeTeX wohl einfach mal ausprobieren.

p.s. es handelt sich nicht um Mathe, sondern um die Nomenklatur von biologischen Rezeptoren

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TobiW

Guten Morgen,

wenn es um eine Nomenklatur geht, kommen Elemente dann häufige vor. Ich würde dann nämlich eigene Macros definieren für solche Sachen.

Beispiele:

%mit XeLaTeX
\documentclass{scrartcl}

\usepackage{xltxtra}
\setmainfont{Minion Pro}

\newcommand{\alI}{α\textsubscript*{1}}

\makeatletter
\def\ifEmpty#1{\def\@tmp{#1}\ifx\@tmp\@empty}
\makeatother
\newcommand{\alfa}[1][]{% den \alpha und \alph sind schon belegt …
  α%
  \ifEmpty{#1}\else\textsubscript*{#1}\fi
}

\begin{document}
bla \alI-Rezeptoren bla

bla G\alfa/RhoGEF bla bla G\alfa[12/13]/RhoGEF bla α
\end{document}

oder so ähnliche Sachen. Das erfordert dann aber auch eine Schrift, in der das α enthalten ist und die Datei muss UTF-kodiert sein.

bearbeitet von iTob

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Joshua K.
Ich hatte nur mal "grob" danach im Netz gesucht und dann irgendwo gesehen, dass es probleme mit der Einbindung von Bildern geben kann und da ich den Punkt mit den Schriften überwunden habe, war ich mit LaTeX jetzt ganz zu frieden.

Ich arbeite schon lange damit und habe noch nie Probleme mit Bildern gehabt. Vielleicht war gemeint, daß man keine EPS-Dateien einbinden kann? Dieses Format benutzt heute sowieso so gut wie niemand mehr. In XeTeX können JPG-, PNG- und PDF-Dateien eingebunden werden.

bearbeitet von Joshua K.

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