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Kerning bei Fontforge

Hervorgehobene Antworten

Hallo Experten,

habe wieder einige FontForge-Fragen:

1. Mit den Unterschneidungen / Kerning bei FontForge komme ich nicht klar. Laut Tutorial sollte man im Metrics-Fenster einfach die linke grüne Linie verschieben und gut. Das tut es auch, verlangt aber einen Eintrage in einem „subtable“. Heißt das, dass jedes Paar einzeln abgespeichert werden muss? Ich habe es bei ein einigen Paaren getan – es ist unter „Kern Pair Closeup“ auch einsichtig – nur passiert nichts. Der Abstand ist der alte und auch im Metrics-Fenster unter „Kern“ erscheint kein Eintrag. Was mache ich falsch?

2. Wie genau kann ich die Unterscneidungen in Klassen organisieren? Wo gebe ich ein welche Buchstaben die selben Werte haben sollen? Reicht es im Fenster „Kern Pair Closeup“ in den Feldern mehrere Buchstaben anzugeben?

3. Ich möchte eine Schrift mit einer sehr dünnen Stammbreite anlegen was ein Nachzeichnen der einzelnen Lettern enorm aufwendig und augenbelastend werden lässt. Gibt es die Möglichkeit schlichte Pfade anzulegen, diese dann mit variabler Strichstärke nachzuziehen? Ich habe etwas von automatischer Umrisserkennung gelesen. Wo ist bzw. wo bekomme ich dieses Tool?

Dank und Gruß,

Chronograph

Ich bin in ff noch nicht so weit, dass ich bis zum Kerning vorgedrungen wäre, aber im Prinzip ...

Heißt das, dass jedes Paar einzeln abgespeichert werden muss?

... ist es wohl so, weswegen man ja auch die Standardabstände nach links und rechts so dimensioniert, dass es für die meisten Kombinationen passt und man nur bei den "üblichen Verdächtigen" nachbessert ... Es kann ja wohl auch nicht jedes Programm Kerning-Angaben berücksichtigen.

.

3. Ich möchte eine Schrift mit einer sehr dünnen Stammbreite anlegen was ein Nachzeichnen der einzelnen Lettern enorm aufwendig und augenbelastend werden lässt. Gibt es die Möglichkeit schlichte Pfade anzulegen, diese dann mit variabler Strichstärke nachzuziehen?

Überall dieselbe Strichstärke?

Mein Erstkontakt zu ff ergab sich aus ähnlichem ...

Mein erste selbst designter Font von vor 12 Jahren entstand in xfig als Mittellinie mit konstanter Strichbreite, in xfig in was Metafont-kompatibles abgespeichert und dann zum Texte setzen in Latex verwendet.

Vor paar Jahren kam ich auf die Idee, den Font in einem üblicheren Fontformat weiter zu entwickeln. Projekt ruht, weil ich da was falsch angegangen bin und erst mal an den ff-sourcen einen Rückwärtsgang basteln müsste, um einen Schritt zurück zu können, um dann an einer Weggabelung wieder in die richtige Richtung vorwärts zu kommen ;-)

Aber importiert habe ich den noch mit Mittellinie und Strichstärke und das in ff selbt umgwandelt. Frachmichnichnach Details, das ist schon zu lange her, aber irgendwo gibt's die Option, einen Font auch genau so frisch zu designen.

Teste aber an einem einzelnen Buchstaben, ob alles so geht, wie Du es willst (Strichenden etc.)

Wäre aber auch so noch genug Nacharbeit, Überlappungen bereinigen nach Konvertierung in Umrisse etc.

Mit den Unterschneidungen / Kerning bei FontForge komme ich nicht klar.

Dann lies die entsprechenden Abschnitte im Handbuch:

http://fontforge.sourceforge.net/metricsview.html

http://fontforge.sourceforge.net/lookups.html

Gibt es die Möglichkeit schlichte Pfade anzulegen, diese dann mit variabler Strichstärke nachzuziehen?

Zuerst legst Du den Pfad an. Dann kannst Du ihn mit Element → Strich verbreitern … nach Belieben nachzeichnen.

Ich habe etwas von automatischer Umrisserkennung gelesen. Wo ist bzw. wo bekomme ich dieses Tool?

Siehe http://fontforge.sourceforge.net/autotrace.html

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

Danke für die Tips.

Bin hinter das Kerning-Geheimnis gestiegen, sogar mit den Kerning-Klassen.

Nur eines funktioniert bei mir nicht, die Umlaute Ö,Ä, und Ü. In Klassen lassen die sich nicht Gruppieren. Es kommt der Hinweis "Bad Class". Wer kann mir weiterhelfen?

Gruß

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