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Warsteiner entfernt sein langes s

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Zudem wird im Schriftzug anstelle des "s" das "t" visuell hervorgehoben. Damit will Warsteiner die Lesbarkeit verbessern, sowohl im In- als auch im Ausland. Hintergrund ist, dass die Biermarke vor allem im Ausland bisweilen fälschlicherweise als "Warfteiner" gelesen wurde.

http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Nach-52-Jahren-Warsteiner-ist-nicht-mehr-Eine-Koenigin-unter-den-Bieren_118324.html
 

 

Ob nun mit ſ oder s: Für mich typografisch mangelhaft gelöst. Das neue t ist ohne Kenntnis des Namens wahrscheinlich genauso schlecht lesbar wie das ſ. Und auch der Versal-Schriftzug dem R mit abgehackter Ferse und dem S mit dem eingedrückten Kopf ist so gar nicht aus einem Guss.  

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RobertMichael

Ich verstehe die Entscheidung, auch wenn mir die Lösung nicht gefällt.

Denn jetzt liest man leider Wars teiner, eventuell hätte man das Lang-s so aufarbeiten können das es besser lesbar ist, was ja teilweise schon gesehen ist. Sicherlich war auch die optische Mitte ein Problem welches der vorherige Schriftzug hatte. Zusammen mit der Wortmarke darunetr sind das für mich 2 Biermarken. Warum haben Sie dann für das Ausland nicht eine komplett anderes Logo gewählt, von mir aus mit s anstelle ſ oder generellen Verzicht auf die gebrochene Schrift. Bei dem unteren Schriftzug stösst mir auch sofort War und Steiner ins Auge.

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Frakturfreak

Warum nehmen sie nicht gleich die untere Wortmarke als Logoschrift? Das t zu strecken, nur damit es in etwa wieder an das ſ mit großer Ober- und Unterlänge erinnert, sieht noch schlimmer aus als zuvor, sieht fast so aus wie Warsfeiner. Juhu, das falsche f ist wieder da ;-).

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catfonts

Warum nehmen sie nicht gleich die untere Wortmarke als Logoschrift? Das t zu strecken, nur damit es in etwa wieder an das ſ mit großer Ober- und Unterlänge erinnert, sieht noch schlimmer aus als zuvor, sieht fast so aus wie Warsfeiner. Juhu, das falsche f ist wieder da ;-).

 

 

"Du, mir schmeckt das Bier nicht mehr..." "Ja, steht doch drauf: (früher) wars feiner!"

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Wrzlprmft

Gibt es überhaupt irgendwelche ernstzunehmenden Schriften mit einem t mit Unterlänge? Das ist ja fast so, wie ein i mit Unterlänge zu versehen und sich dann zu wundern, dass es für ein j gehalten wird.

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Gunther Schmidt

artikelVoll-64716-org.jpg

 

Das S hat offenbar auch schon ein paar Marskeiner drin und verlässt die Vertikale in Richtung R. Kommt mir jedenfalls so vor.

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  • 1 Monat später...
catfonts

Nein, aber wir haben es einfach darum nicht erwähnt, weil damals Bier immer in Bügelflaschen war, wenn es dann in Flaschen war. Die Flaschen-Kästen waren damals auch noch aus Holz und auch die Bierfässer waren noch Holzfässer.

 

Das hat nur alles nichts mit dem neuen, verkorksten Design der Marke zu tun.

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catfonts

Der Kronkorken wude 1892 erfunden.

Das stimmt, und ich kann mich aus meiner frühen Jugend auch an viele Getränke in Kronkorken-Flaschen erinnern, aber gerade beim Bier hat man lange am der Bügelflasche festgehalten. Hier wollte der Kunde die immer wieder verschließbare Flasche. Das endete eigentlich erst mitte der 1970er Jahre mit Aufkommen der Stummelhalsigen und dünnwandigen Ex-und-Hopp Flasche.

Auch den Schraubverschluss gibt es ja schon eine halbe Ewigkeit, aber auch dieser hat eigentlich erst mit Einführung der PET-Flasche beim Bier den Fuß in die Tür der Abfüllanlagen bekommen.

Auch war ja Bier so ziemlich das letzte Produkt, dass ebenso bis in die späten 1960er Jahre ganz regulär mit Pferdegespannen ausgeliefert wurde. In der Straße, in der ich aufwuchs war nahezu wüchentlich so eine Bierkutsche mit ihren mächtigen Rössern zu bewundern. Diese brachten Fassbier in Holzfässern von 4 verschiedenen Brauereien in die Kneipen unserer Straße: Bavaria, Holsten, Elbschloss und Billbräu, nur das Lokal das Moravia führte wurde mit einem LKW beliefert.

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  • 8 Jahre später...

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