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Kapitälchen und römische Ziffern

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kermitkoeln

Schönen guten Tag, jetzt bin ich schon jahrelanger Leser und Lerner in diesem großartigen Forum, und heute ist es soweit: mein erster eigener Post und die erste Frage, auf die ich hier keine Antwort gefunden habe:

 

Ich sitze an einem Programmheft für ein Konzert (InDesign CS5.5). Als Brotschrift kommt die Adobe Garamond Pro zum Einsatz, ich benutze dort durchgehend Mediävalziffern und bei Abkürzungen und Akronymen wie „BWV“ Kapitälchen.

 

Jetzt habe ich mich gefragt, ob man auch römische Ziffern wie in den Bezeichnungen von Königen und Landesfürsten etc. in Kapitälchen umsetzen sollte. Ich habe den Eindruck, das vereinheitlicht und harmonisiert das Schriftbild.

 

Ist das üblich? Typografisch falsch oder richtig? Wie handhabt Ihr das?

 

Hier ein Screenshot einer fraglichen Stelle mit Kapitälchen:

 

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Vielen Dank für alle Rückmeldungen im Voraus!

 

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Martin Z. Schröder

Die römische Ziffer am Ende eines solchen Namens ist Bestandteil des Namens. So wie man die beiden ersten Versalien in »E.R. Weiß« nicht in Kapitälchen setzt, so setzt man auch die römische Ziffer in einem Namen nicht anders als den Namen. Also: August II. ohne Kapitälchen.

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Pachulke

Das ist wieder so ein Fall, wo sich Systematik und Ästhetik in die Haare geraten. Sachlich muß ich Collegen Schröder rechtgeben, ästhetisch finde ich die Kapitälchenlösung stimmiger.

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Martin Z. Schröder

Einerseits ja, andererseits finde ich gerade die gezeigte Stelle »August II. am I.« verwirrend. Und kleine »Störungen« beeinträchtigen auch nicht unbedingt die Schönheit einer Seite.

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TobiW

Also ich lese da spontan „August der Elfte“, weil die Kapitälchen Is aussehen wie die folgende Eins. Daher wüte ich hier auch eher Versalien nutzen.

  • Gefällt 1
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Phoibos

Bessere Schriften haben für römische Zahlzeichen eigene Glyphen im Unicode-Bereich U+2160 bis U+2188. Die sollten so konstruiert sein, dass Verwechselungsgefahr (zu I, 1, l, ...) minimiert ist.

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