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Einzelne Zeile nach Absatz einziehen?

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zerocon

[email protected],

 

ich würde gerne wissen, ob es korrekt ist, dass man auch einzelne Zeilen, die auf einen Absatz folgen, einziehen muss:

 

Hier steht ein toller Absatz: Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

      Folgende Annahmen liegen dem Vergleich zugrunde:

 

              gesetzt:      Parameter 1, Parameter 2

              variiert:      viele bunte Sachen, warum gehen hier Tabs nicht ...

              ignoriert:   noch viel toller

 

Hier geht der Text wieder weiter: Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

 

Latex macht diesen Einzug, aber es sieht für mich etwas seltsam aus, speziell bei einer solchen eingerückten Liste/Tabelle (die vertikalen Abstände um die Tabelle sind eigentlich nicht ganz so groß). Bisher habe ich das Problem so gelöst, dass ich keinen Zeilenumbruch vor der einzelnen Zeile gemacht habe, sodass sie zum vorigen Absatz gehört, selbst wenn sie eigentlich inhaltlich von ihm getrennt werden sollte.

 

THX, zerocon.

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Phoibos

Pack die einzelne Zeile doch mit in den Absatz. Damit umgehst Du das imo notwendige, leicht unschöne Konsistenzproblem.

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TobiW

Wenn da ein neuer (logischer) Absatz beginnt und Absätze mit Einzug ausgezeichnet werden, dann werden auch einzelne Zeilen eingezogen. Alles andere würde mich als Leser verwirren …

 

Um das optisch zu verbessern, könntest du die Tabelle auf Textbreite spannen (Pakete tabu* oder tabuarx). Oder du nutzt die für diesen Zweck gedachten Gleitumgebungen (hier also {table}) und lässt LaTeX eine schöne Stelle für deine Tabelle suchen. Die Tabelle bekommt dann eine Überschrift/Unterschrift (\caption mit \label) und wird im Text entsprechend referenziert (\ref). Ob das hier Sinn macht hängt vom Inhalt ab …

 

 

 

___

* tabu wird im Moment nicht mehr weiterentwickelt und die nächste Version wird inkompatibel. Das Paket finde ich super, aber es ist mit Vorsicht zu genießen (siehe z.B. http://tex.stackexchange.com/q/121841/4918)

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zerocon

Danke für die schnellen Antworten!

 

Die einzelne Zeile mit den Absatz packen habe ich als Notlösung ja gemacht, aber das ist irgendwie unpassend, weil inhaltlich einfach ein neuer Abschnitt beginnt.

Die Tabelle ist bewusst nicht auf Textbreite gespannt, das fand ich so eingerückt schöner anzusehen. Außerdem gehört die "Tabelle" tatsächlich an diese Stelle und sollte nicht wegbewegt werden, weil sie praktisch mit zum Text gehört. Sie hat auch nur diese 3 Zeilen und nur wenige Einträge pro Zeile.

 

Ich denke, ich werde mich mit der Lösung von TobiW anfreunden müssen; es ist damit ja immerhin eine logische und konsequente Struktur, wenn auch für das Auge keine Wohltat. :-?

 

THX, zerocon.

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TobiW

Sie es  mal so: Rein optisch mag das für dein Auge nicht schön sein, aber dein Auge erfasst ja auch den Sinn und der ist so schön und klar ;-) Erik Spiekerman sagt in einem Video, dass Grafiker Text immer nur als graue Fläche sähen und die muss schön gleichmäßig sein, oberstes Zeil der Typografie ist aber, dass der Leser den Sinn möglichst gut und eindeutig erfassen kann, also eine gute Lesbarkeit. Mit anderen Worten: Dein Text ist zum Lesen und nicht zum Angucken ;-)

 

Schau mal in Romane, in denen viele (kurze) Wörtliche Reden vorkommen, da ist die linke Satzkante dann wegen des Einzuges mitunter auch sehr unruhig …

  • Gefällt 1
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Dieter Stockert

oberstes Zeil der Typografie ist aber, dass der Leser den Sinn möglichst gut und eindeutig erfassen kann, also eine gute Lesbarkeit

... weswegen ich lieber etwas größere Wortzwischenräume zugunsten sinnvoller Trennungen habe als umgekehrt.

  • Gefällt 2
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