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Halbgeviertstrich?

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Liuscorne

Ein englischer Text; darin die Formulierung "Hindu-Muslim conversion". Es geht um die Konversion von der einen in die andere Religion. Ich hätte spontan einen Halbgeviertstrich gesetzt, bin aber nicht sicher, wie solche Fälle im Englischen gehandhabt werden. Kann jemand Aufklärung leisten?

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Þorsten

Das ist jetzt vielleicht keine Antwort, die dir weiter hilft, aber ich würde es nach Möglichkeit umformulieren, also z.B. “a conversion/convert from Hinduism to Islam”. So wie es da steht, hört es sich irgendwie sehr informell und u.U. sogar missverständlich an. (Das Gefühl hattest du mglw. auch; schließlich erachtetest du es anscheinend für notwendig, die Bedeutung der Formulierung zu erklären. ;-))

 

Darf es nicht umformuliert werden, ist die Schreibweise wahrscheinlich egal, da es halt so oder so nicht besonders präzise/wissenschaftlich/formell formuliert ist. Prinzipiell verstehe ich deine Erwägung, da es sich hier um eine »Von-nach«-Beziehung handelt. So ist klar, dass man z.B. Boston–Washington rail corridor schreiben sollte. Andererseits handelt es sich im zweiten Beispiel um räumliche Beziehungen, im ersten allerdings um eine Zustandsänderung. Ich bin mir nicht sicher, ob man diese Analogie also heran ziehen sollte.

 

Ich versuche gerade, andere Beispiele zu finden (also keine räumlichen oder zeitlichen), aber mir will nichts einfallen. Wer eine Idee hat, möge sie äußern, dann können wir vielleicht besser vergleichen, was am angebrachtesten ist.

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Wrzlprmft

Ich würde einen Halbgeviertstrich setzen, da Hindu und Muslim auf derselben semantischen Ebene stehen, also nicht Hindu eine Spezifikation von Muslim ist. Generell sind die Styleguides bezüglich solcher Fälle aber unterschiedlicher Meinung. Siehe auch Wikipedia hierzu.

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Liuscorne

Vielen Dank für die Antworten. Ich werde der Autorin erklären, warum ich einen Halbgeviertstrich gesetzt habe. Vielleicht leuchtet es ihr ein. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, offenbar gibt es im Englischen verschiedene Auffassungen, wie mit solchen Fällen umzugehen ist; die "US-Canadian relations" als Empfehlung des CMOS deutet jedenfalls darauf hin, dass ein normaler Bindestrich auch in meinem Fall nicht das Ende der (typografischen) Welt ist ...

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