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abgekürzte Ordinalzahlen italienisch

Zur besten Antwort springen Gelöst von Þorsten,

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Andrea Preiss

Hallo,

 

habe ein italienisches Textdokument bekommen mit folgender Angabe. Bin mir jetzt wirklich nicht sicher, ob das Gradzeichen da korrekt ist, da es ja eigentlich für „primo“ steht und deshalb m.E. nach ein hochgestelltes kleines o hinmüsste. Die verwendete Schrift ist auch noch die Corporate A Condensed und da fällt das gewaltig auf.

 

Das Dokument sollte schon beim Kunden sein, habe deshalb gerade leider keine Zeit zur aufwändigen Netzsuche ... aber vielleicht weiß das hier ja jemand auswendig ...  :huhu:

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Þorsten

Spezifisches Insiderwissen habe ich dazu nicht. Ich würde mich aber bedenkenlos an Wikipedia orientieren:

http://it.wikipedia.org/wiki/Indicatore_ordinale

http://en.wikipedia.org/wiki/Ordinal_indicator#Galician.2C_Italian.2C_Portuguese.2C_and_Spanish

Interessant finde ich diesen Passus, der mglw. erklärt, wie das falsche Zeichen in deinen Text gelangt ist:

The masculine ordinal indicator U+00BA (º) is often confused with the degree sign U+00B0 (°), which looks very similar in many fonts and is available on Italian and Spanish keyboard layouts.

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Andrea Preiss

Auch dir ein Danke!

Aber der Leitfaden stammt noch aus Zeiten der Schreibmaschine, gelle?

„39 Ein Gedankenstrich (lineetta) wird durch die fugenlose Verbindung zweier Bindestriche erzeugt.“

 

Süß ;-)

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Gast bertel

… der ist schon ein paar Jährchen alt, ja. Aber die zweimal im Jahr, die ich ihn brauch, leistet er gute Dienste ;-)

 

Mir kam es eher auf Schreibweise wie "i 46<sup>i</sup> campionati internazionali; le 13<sup>e</sup> elezioni" an, woran ersichtlich ist, dass das º in diesem Fall eigentlich ein hochgestelltes o ist. 

 

Wenn ich jetzt noch das i in 46i und das e in 13e hochstellen könnte, wäre das gerade für ein Typografie-Forum angemessen, nicht wahr, Ralf?

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Albert-Jan Pool

Ob nun hochgestelltes º, hochgestelltes ᵉ oder ⁱ. geht doch alles oder? Bzw. mal testen … Hmm. Sieht eher aus wie ‘St. Petersburg style of programming’ … Works, but: what I see is not what I want. Ob nun unterstrichen oder nicht ist eher Geschmacksache. Wird gerne mal so gemacht, aber die Bedeutung und die Funktion der hochgestellte Zeichen ist immer die Gleiche. Ob mit oder ohne Unterstreichung. Die unterstrichene Versionen von ᵃ und ᵒ, also ª º sind vermutlich nur deswegen in Unicode vorhanden weil die Abbildungen dieser Zeichen in der Dokumentation der EBCDIC CodePages für Spanisch, Portugiesisch und Italienisch, die die Grundlage für die ANSII bzw. Windows Codepages bildeten solche Unterstreichungen aufwiesen. Unter anderem die Franzosen: Mᵐᵉ, Mʳˢ; Niederländer: 1ᵉ, 2ᵉ; und Anglo-Amerikaner: 1ˢᵗ, 2ⁿ; benutzen aber auch hochgestellte Schriftzeichen. Mal mit und mal ohne Unterstreichungen. Aber die konnten auch in normaler Größe sein und auf der Schriftlinie stehen. Hat in Wirklichkeit das Gleiche bedeutet. Ist ja auch viel einfacher, auch heute noch: Mme, Mrs, 1e, 2e, 1st, 2nd. Wie dem auch sei, es gab und gibt also viel mehr als nur ᵃ und ᵒ … Daher hat wohl zu Schreibmachinen- bzw. Computer-Urzeiten niemand sich getraut, oder genötigt gefühlt, die ganze Reihe hochgestellten abdeghilmnorst: ᵃᵉⁱˡᵐⁿᵒʳˢᵗ, egal ob mit oder ohne Unterstreichungen, in irgendwelche Code Pages zu definieren. Die hätten sowieso nicht reingepasst, weil da nur für maximal 128 Zeichen Platz war. Später hat Adobe die Reihe ᵃᵉⁱˡᵐⁿᵒʳˢᵗ in ihre Expert-Fonts eingebaut (eine technische Notwendigkeit, weil es vor TrueType (allerdings erst in der Multibyte-Version ab Windows 95) und OpenType nicht möglich war mehr als 220 Zeichen in ein Font zu verbauen). Aber auch nur weil beispielsweise ITC die im Standard-Zeichenumfang drin hatte. Und die hatten die hauptsächlich wg. der hohen Ansprüchen der damaligen New Yorker Satzstudios drin, ansonsten hat es diese Zeichen ᵃᵉⁱˡᵐⁿᵒʳˢᵗ in der ganzen Photosatz und Digitalsatz-Ära nie wirklich gegeben. Und auch heute tun wir uns, zumindest in den Wunderbaren Welt des CMS-Zeitalters immer noch etwas schwer. Aber eines Tages wird auch das, nicht zuletzt dank Menschen wie Ralf, zur Vergangenheit gehören.

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catfonts

 Aber eines Tages wird auch das, nicht zuletzt dank Menschen wie Ralf, zur Vergangenheit gehören.

Wenn dann dafür unser Ralf tatsächlich verantwortlich wäre, hätte er sich dann aber selbst ausgetrickst, könnten wir dann wiedeer mit hochgestellen Buchstaben flüstern :-)

 

Aber generell glaube ich weniger, dass es überhaupt einen Sinn hat, Hoch- und Tiefgestellte Buchstaben und Ziffern generell im Font unterzubringen, oder gar dafür Unicodes zu wünschen. Besser erscheint mir, Sauber im Font definiert Position und Skalierung für die Hoch- und Tiefstellung zu haben, und die Software wertet das dann auch aus.

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