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InDesign CC: zweigeteiltes bzw. gedrehtes Booklet


Microboy
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Microboy

Ich sitze gerade an einem zweisprachigen CD-Booklet. Um die Sprachversionen zu trennen würde ich das Booklets gerne so anlegen dass es zwei Titel gibt. Auf dem eigentlichen Titel beginnt die deutsche Version - dreht man das Booklet hat man auf der Rückseite den englischen Titel. Die englischen Seiten sind entsprechen um 180 Grad gedreht.

 

Wie löse ich das technisch am saubersten? Zwei Dokumente und dann die PDF-Seiten drehen und  zusammen kopieren oder geht es auch einfacher?

 

:-?

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Kathrinvdm

Hm, spontan würde ich das Booklet ganz normal, also richtig herum, in einem Stück gestalten. Die Seiten, die um 180° gedreht sein sollen, würde ich ganz zum Schluss im InDesign-Dokument drehen und dann das PDF erstellen. Aber das ist vermutlich nicht besser oder schlechter als Deine Variante.  :-? Mal sehen, was bertel und Andrea als RZ-Profis dazu sagen – ich lasse mich gerne eines besseren belehren. :-D  

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R::bert

Wie löse ich das technisch am saubersten? Zwei Dokumente und dann die PDF-Seiten drehen und  zusammen kopieren oder geht es auch einfacher?

 

:-?

 

Schau mal im Fenster Seiten unter Seitenattribute > Druckbogenansicht drehen > … (so kommt man da zumindest unter CS 6 ran).

 

Das sollte Dir das Arbeiten erleichtern und du kannst die Seiten gleich entsprechend gedreht anlegen, sie Dir aber beim Layouten »richtig herum« ansehen.

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StefanB

Guter Ansatz, den ich spontan ebenfalls im Kopf hatte. Aber: Bei der Methode wird der Grundlinienraster außer Kraft gesetzt. Von anderen Nachteilen ganz abgesehen.

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  • Beste Antwort
R::bert

Danke – gute Ergänzung! :-) Stimmt, das Grundlinienraster hatte ich jetzt nicht bedacht. Wenn man es nutzt, wird diese Lösung unbrauchbar.

 

Daher vielleicht noch ein anderer Ansatz – zwar etwas dirty, aber wenn Korrekturen kommen evtl. effizienter und ein CD-Booklet ist ja im Umfang meist auch überschaubar:

  • zwei getrennte Dokumente Anlegen
  • ein Dokument mit englischen Seiten
  • ein Dokument mit deutschen Seiten plus leere Platzhalter-Seiten für die gedrehten englischen Texte  
  • die englischen Seiten als INDD oder PDF auf die leeren Platzhalter-Seiten platzieren und drehen (INDD ist meist rechenintensiver aber Du ersparst Dir den PDF-Export und kannst über das Fenster Verknüpfungen direkt switchen/bearbeiten)

 

Dann fängst Du bei Korrekturen/Änderungen nicht dauernd an, wieder hin- und her zu drehen, sondern musst nur entsprechend sichern und aktualisieren.

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Microboy

Die Lösung mit dem Platzieren der englischen Seiten mittels PDF ist super! 

 

Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen!  :cry:

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R::bert

:gimmifive:

 

Bei der Methode wird der Grundlinienraster außer Kraft gesetzt. Von anderen Nachteilen ganz abgesehen.

 

Müsste man bei Adobe eigentlich mal als Bug reklamieren, oder? 8-)

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StefanB

Die Lösung mit dem Platzieren der englischen Seiten mittels PDF ist super! 

 

Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen!  :cry:

 

Meines Erachtens wäre es sinnvoller, die englischen Indd-Seiten zu platzieren. Die Aktualisieren sich fortwährend und müssen nicht wie die PDF-Seiten jedes mal neu geschrieben werden.

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bertel

Wie löse ich das technisch am saubersten? Zwei Dokumente und dann die PDF-Seiten drehen und  zusammen kopieren oder geht es auch einfacher?

Das geht einfacher: Beide Versionen ganz normal aufbauen und das Ausschießen dem Drucker überlassen, der will ja auch was tun :-)

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R::bert

Beide Versionen ganz normal aufbauen und das Ausschießen dem Drucker überlassen, der will ja auch was tun :-)

 

Wenn ich Microboy wäre, würde ich gern vorher sehen wollen, was mich erwartet und das bei der Gestaltung entsprechend berücksichtigen. :-)

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Microboy

Die Produktion läuft über ein Presswerk in Österreich und bis jetzt waren die alles andere als kooperativ und haben auch nicht mitgedacht. Deshalb würde ich es ungern denen überlassen ...

 

Ansonsten hat das Booklet relativ wenig Bilder und insgesamt 104 Seiten. Ein neues PDF des englischen Teils zu schreiben dauert hier keine drei Sekunden ...

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catfonts

Und überlässt man das dem Drucker, kommt es garantiert6 irgendwo zu einem Kommunikations-Problem, und der drukt dann die beiden Sprachversionen einfah aufreht hintereinander, so wie man dies von mehrsprachigen Betriebsanleitungen kennt.

 

Na gut, der Nutzer kann ja dann das Heftchen einfach in der Mitte nach hinten umschlagen...

 

Und dann ist die Auflage so durch gedruckt: "Was, das  wollten Sie anders? Daaaas hat mir aber keiner gesagt..."

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Ralf Herrmann

Ein neues PDF des englischen Teils zu schreiben dauert hier keine drei Sekunden ...

 

Und Befehl + S zu drücken 0,1 Sekunden. 

Ich versteh immer gar nicht, warum sich InDesign-Nutzer um das Platzieren von InDesign-Dateien drücken. Ist doch eine tolle Funktion. 

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catfonts

Wahrscheinlich, weil sich kaum jemand mit der Dokumentation der Software auseinandersetzt, sondern sich selbst in die Software hineinfummelt, bis sie das irgendwie (und oft mit Umwegen) macht, was man will.

 

(und da schließe ich mich selbst nicht aus!)

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R::bert

Ich versteh immer gar nicht, warum sich InDesign-Nutzer um das Platzieren von InDesign-Dateien drücken. Ist doch eine tolle Funktion. 

 

Habe das auch eine zeitlang sehr gerne so gemacht, bis ich mit InDesign-Layouts gearbeitet habe, wo Effekte wie Schlagschatten, Transparenzen etc. und freigestellte PSD-Dateien enthalten waren. Das kann den Workflow so ausbremsen (selbst wenn es sich nur um eine Seite handelt), dass man wiederum besser beraten ist eine PDF zu schreiben.

Auch der schlussendliche PDF-Export scheint mir etwas »sauberer« vonstatten zu gehen, wenn ich keine InDesign-Daten sondern PDF-Daten platziert habe.  :-?

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bertel

Wenn ich Microboy wäre, würde ich gern vorher sehen wollen, was mich erwartet und das bei der Gestaltung entsprechend berücksichtigen. :-)

Was dich erwartet, siehst du ja im Layout. Gestalterisch ändert sich nichts daran, ob ich das Heft von vorne oder von hinten lese, darum gibt es auch nichts zu berücksichtigen. Bis eben auf die Seitenabfolge. Wenn die Druckerei das nicht hinbekommt, wird’s natürlich schwierig.

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Microboy

Ich versteh immer gar nicht, warum sich InDesign-Nutzer um das Platzieren von InDesign-Dateien drücken. Ist doch eine tolle Funktion. 

 

Die Funktion habe ich ehrlich gesagt noch nie benutzt. Aber vielleicht teste ich es jetzt mal ...

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Microboy

Wenn die Druckerei das nicht hinbekommt, wird’s natürlich schwierig.

 

Und genau das Risiko möchte ich bei einem ohnehin schon knappen Zeitplan nicht eingehen. Es gibt Liefertermine für den Handel und wenn etwas schief läuft ist es sehr wahrscheinlich, dass das fehlerhafte Produkt ausgeliefert wird da eine Neuproduktion zu lange dauern würde.

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bertel

Dann würde ich das englische Booklet "normal" aufbauen und dieses in eine geräteunabhängige .ps drucken – dort kannst du umgekehrte Reihenfolge wählen. Nachher das .ps durch den Distiller jagen und im entstandenen pdf mit einem Knopfdruck alle Seiten auf den Kopf stellen. Dann nur noch an das deutsche pdf hinten anfügen. Voila.

 

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catfonts

Dann würde ich das englische Booklet "normal" aufbauen und dieses in eine geräteunabhängige .ps drucken – dort kannst du umgekehrte Reihenfolge wählen. Nachher das .ps durch den Distiller jagen und im entstandenen pdf mit einem Knopfdruck alle Seiten auf den Kopf stellen. Dann nur noch an das deutsche pdf hinten anfügen. Voila.

 

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Muss  dann die deutsche nicht davor, statt dahinter? So habe ich doch vorn die gedrehte Abschlussseite des englischen Booklet-teils, im inneren treffen sich dann die Titelseiten und das Booklet endet dann mit der deutschen Abschlussseite

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Microboy

Ich habe das Problem bereits über ein separates englisches Dokument und den Import per PDF gelöst. Mit dem Distiller habe ich seit Jahren keine PDFs mehr erzeugt - geht ja aus InDesign auch viel direkter. Der händische Import der 52 Seiten hat ca. fünf Minuten gedauert.

 

Dreht man die Seiten in Acrobat so kommt die Reihenfolge der Seiten übrigens durcheinander da die Einzelseiten gedreht werden und nicht Doppelseiten.

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bertel

… Dreht man die Seiten in Acrobat so kommt die Reihenfolge der Seiten übrigens durcheinander da die Einzelseiten gedreht werden und nicht Doppelseiten.

Stimmt. Macht aber nix, weil ich ja im Vorfeld die Reihenfolge bereits geändert hab. Genauso wie du händisch die pdfs absteigend platziert hast, weil du sonst nicht beim Titel endest :-)

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bertel

Muss  dann die deutsche nicht davor, statt dahinter? So habe ich doch vorn die gedrehte Abschlussseite des englischen Booklet-teils, im inneren treffen sich dann die Titelseiten und das Booklet endet dann mit der deutschen Abschlussseite

Die deutsche ist doch davor, drum schrob ich ja "Dann nur noch an das deutsche pdf hinten anfügen. Voila." Das "an" ist ausschlaggebend :-)

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Microboy

Stimmt. Macht aber nix, weil ich ja im Vorfeld die Reihenfolge bereits geändert hab. Genauso wie du händisch die pdfs absteigend platziert hast, weil du sonst nicht beim Titel endest :-)

 

Mit der gesamten Reihenfolge hat das nichts zu tun. Durch das Drehen der Seiten vertauschen sich diese da nicht die gesamte Doppelseite gedreht wird.

 

Ich hatte dem Kunden das PDF mit den bereits gedreht platzierten Seiten geschickt. Er hat die Seiten für die Korrekturphase in Acrobat um 180 Grad gedreht und dabei ist die Seitenreihenfolge durcheinander gekommen. Das Problem lässt sich allerdings lösen wenn man Doppelseiten bzw. Druckbögen als PDFs exportiert. Das mögen die Druckereien aber in der Regel nicht.

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bertel

… Das Problem lässt sich allerdings lösen wenn man Doppelseiten bzw. Druckbögen als PDFs exportiert. Das mögen die Druckereien aber in der Regel nicht.

Richtig, damit verhinderst du nämlich, dass die Druckerei das Dokument ausschießen kann. Du musst also – wenn du Doppelseiten platzierst – diese im ID auf Druckbögen legen und als Einzelseiten-pdf ausgeben, sonst geht’s in der Druckerei doch noch in die Hose … ;-)

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