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Leica Typeface

Zur besten Antwort springen Gelöst von deaneau,

Empfohlene Beiträge

Hier handelt es sich um einen Corporatefont der Firma Leica, der vermutlich für die Gravierungen

auf den Objektiven bzw. auch in der Software zu finden ist, der Font heisst LG1050-regular:

 

 

lg1050_font.jpg

 

Weiss jemand welche Foundry diesen Font gestaltet hat? Tippe ja auf eine

Schriftenschmiede aus der Schweiz, wie z.B. Lineto...

 

LG

 

max moritz

 

 

 

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kann ich nicht genau sagen, die Info kommt von Leica direkt - aus einem anderen Forum:

 

Dear Mr. ###,

the font is called "LG 1050" and it was specially created for Leica Camera,
as far as I know.

I wish you a nice day.

Freundliche Grüße / kind regards
Alexandra A###
Leica Camera AG / Produktkommunikation /
Telefon +49-6442-208-402 / Fax +49-6442-208-455 /
Oskar-Barnack-Straße 11 / 35606 Solms /

 

 

Ich nehme mal an, das es sich hier um eine komplette Familie handelt, mit den gängigen Schriftgewichten.

Oft ist es ja auch so, das die Foundry auf einen schon vorhandenen Font zurückgreift.
 

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Gut möglich ist aber auch, dass dies komplett im Hause erstellt wurde, und dass man hier auf eine gut CNC und Plottergeignete Schrift aus demn verwendeten CAD-Programm zurückgegriffebn wurde, bei der ja die Mittellinien der Glyphen, und hier einer einfacheren Programmierung zu liebe nur aus geraden bestehend verwendet wird.

 

Beim Fräsen der Ojektivbeschriftungen kommt dann die Ur-CAD-Schrift zum einsatz, da die Strichstärke ja der Fräser macht, während als Font dann im Fonteditor der Mittellinien-Definition einfach eine Strichstärke mit abgerundeten Enden zugewiesen wurde.

 

Hierfür braucht es dann eigetlich keiner prominennten Schriftenschmiede.

Ich meine mich zu erinnern, bei meinen ersten AutoCAD-Konstruktionen eine sehr ähnliche Schriftart verwendet zu haben, die sich dann mit einem Stiftplotter sehr sasant ausplotten lies, da die Plottersteuerung nicht an all den Rundungen hängen blieb.

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Das sind ganz interessante Ansätze an den Font heranzugehen, obwohl die Beschriftung der Objektive gar nicht mehr gefräst oder gegossen, sondern irgendwie gedruckt zu sein scheint.

 

Ich habe mich mal auf der Leica-Homepage umgesehen und in den dortigen PDF-Anleitungen wird der Font als LG1050-Regular in den eingebetteten Fonts ausgewiesen. Auch die Kamera-Software greift wohl auf den Font zurück, wie die Broschüre der Leica T das bei der Rückwand zeigt. Ein Adapterring aus dem Zubehörprogramm zeigt im Gegensatz zu den meisten anderen Produkten, auch eine Groß- und Kleinschreibweise.

 

Bei den historischen Kamerafotos dort, taucht der Font allerdings erst ab etwa 1988 auf, wobei man vorher diverse Fonts, meist ISO-ähnliche verwendete. Da man sich bei Leica wohl erst Ende der 80er auf eine konsistente Fontnutzung besonnen hat, stellt sich die Frage, ob der Font oder die Fontfamily (die Bezeichnung LG1050-Regular weist evtl. auf eine Family hin) tatsächlich durch hauseigene Mitarbeiter oder durch Typografen entwickelt wurde?

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Das sind ganz interessante Ansätze an den Font heranzugehen, obwohl die Beschriftung der Objektive gar nicht mehr gefräst oder gegossen, sondern irgendwie gedruckt zu sein scheint.

 

Ich schätze mal (ohne das Objektiv vor Augen zu haben), dass sowas mittlerweile gelasert wird. Im Praktikum hatte ich mit einer ähnlichen Schrift mit gleichbleibender Strichstärke zu tun, die für Gerätebeschriftungen benutzt wurde. Das Ergebnis sieht dann fast aus wie Siebdruck.

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Objektive und Kameragehäuse wurden eigentlich nahezu immer irgendwie gravieret, die Gravur dann höchstens mit Farbe ausgelegt, um so farbige und trotzdem frifffeste Beschriftungen zu erzeugen. Ich besitze ein Objektiv das (wahrscheinlich mittels Tampondruck) bedruckt wurde - das Ergebnis, es steht kaum noch etwas drauf

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