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Graustufenprofile in PDF


TobiW

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TobiW

Hallo zusammen,

 

ich bin eben auf ein komisches Problem gestoßen: Ich habe eine Bild-Datei in Graustufen als JPG, die ich in ein PDF einbinde und dabei kommt dann am Ende ein 4c-Bild raus. Kann bitte mal jemand von den RZ-Profis hier mein zwei auf verschiedene Arten erzeugten PDFs checken und mir sagen, wo der unterschied ist?

Ebenfalls mit in der ZIP die originale Bild-Datei.

 

Hintergrund: Die PDFs habe ich einmal mit LaTeX und einmal mit XeTeX erzeugt. Letzteres scheint die Farbprofile der Bilder irgendwie kaputt zu machen oder so. allerdings bin ich für das richtige Projekt an XeTeX gebunden. Ich will jetzt erstmal rausfinden, was an den PDFs falsch sein könnte um mich dann auf die Suche nach der Ursache zu begeben …

 

Viele Grüße 

Tobi

 

graustufen-test.zip

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TobiW

Also sind die Bilddateien in beiden Fällen eigentlich in Graustufen und die Vorschau in Acrobat ist nur verwirrt? Wie kommt es dann aber, das – wenn in beiden der OutputIntent fehlt – die Ergebnisse in der Separations-Vorschau verschieden sind?

 

Ich hab die Frage übrigens parallel noch auf TeX.SX gestellt: http://tex.stackexchange.com/q/326351/4918

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bertel

Die Separationsvorschau zeigt ohne Output Intent einfach irgendwas an, weil sie ja nicht weiß, was sie anzeigen soll. Das eingebette Bild ist aber in beiden Fällen in Graustufen.

 

Du kannst in Acrobat Vollversion über Druckproduktion > Preflight in ein Profil konvertieren, das ergibt dann ein sauberes pdf mit dem Bild nur in der Schwarz-Platte.

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TobiW

D je für die Aufklärung. Und bleiben die Schwarzwerte der Bilder dann die gleichen, wird also das Profil nur zugewiesen oder wird irgendwas konvertiert?

 

 

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TobiW

Moin :-)

 

Stimmt, dann scheint es zu passen. Aber wird das Bild dann nicht in eine 4c Profil umgewandelt? Eigentlich will ich ja GrayGamma 1.8 für das ganze Dokument …

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bertel

Das Dokument ist dann in einem 4c-Profil, nicht das Bild. Und in dem 4c-Dokument ist das Bild nur im Schwarz-Kanal vorhanden, also so wie es sein soll. Ich weiß ja nicht, was du mir dem pdf am Ende vorhast – wird das gedruckt?

 

  • x-1a erlaubt nur CMYK und Sonderfarben als Farbräume, Graustufen kann es also nach der Definition nicht geben.
  • x-3 und x-4 erlauben neben CMYK und Sonderfarben auch RGB-, Lab- und ICC-basierte Farbräume, also auch Graustufenprofile.
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TobiW

Gut zu wissen :-)

 

Also das Dokument soll digital gedruckt werden. 

 

D.h. also die Bilder behalten das Ihnen zugewiesene Profil (GrayGamma) und nur der Container ist im CMYK-Raum? Und gibt es eine Möglichkeit, der PDF „PSO Uncoated ISO 12647 (ECI)“ zuzuweisen? Oder ist das eigentlich eh Wurscht, weil die Bilder ja nen eigenes Profil haben?

 

 

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bertel

PSO Uncoated für den Digitaldruck? Bist du dir sicher?

 

Ich würde mit der Digitaldruckerei abstimmen, ob sie das pdf selbst konvertieren können – oder gar ein Profil zuweisen, wenn gar keines vorhanden ist. Mit Latex etc. kenne ich mich aber überhaupt nicht aus, daher weiß ich auch nicht wie die dort erstellten pdfs beschaffen sind … pdf/x sind es laut deinen Beispielen jedenfalls nicht.

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TobiW
Am 25. August 2016 um 12:24 schrieb bertel:

PSO Uncoated für den Digitaldruck? Bist du dir sicher?

 

Ist das nicht ein Standardprofil für unterstrichenes Papier? Ich meine, dass die mir das in der Druckerei mal so gesagt haben … selber konvertieren machen die wenn nur automatisiert (ist ne Online-Druckerei), deswegen will ich so saubere PDFs wie möglich liefern …

Aber ist es nicht im Grunde eh egal, welches Profil die PDF hat, wenn die Bilder ein eigenes Profil haben und ansonsten nur schwarzer Text in der PDF steht?

 

LaTeX ist was Druckstandards angeht leider nicht auf höhe der Zeit und kann nur bedingt PDF/X-konforme Dateien erzeugen.

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bertel

PSO Uncoated ist für den Offsetdruck auf ungestrichenem Papier, nicht für den Digitaldruck. Wenn keine anderslautenden Angaben gemacht wurden, werden die Daten üblicherweise in ISO Coated v2 geliefert und die Druckerei profiliert sich das auf eigene Profil um. Digitaldruck geht ja vom billigen Bürolaser bis zur Indigo mit Weiß als Druckfarbe, die brauchen alle unterschiedliche Profilierung.

 

Die Profilierung der Bilder und der Output intent des pdfs haben nichts gemeinsam – im Bild ist nur vermerkt, welcher Farbton bei welchem Druckverfahren herauskommen soll. Ändert sich das Druckverfahren, ändert sich ja auch der gedruckte Farbton, um das optisch gleiche Ergebnis zu erhalten.

 

Bei einem reinen Graustufendokument ist’s allerdings sehr akademisch, sich um eine augeklügelte Profilierung zu kümmern …

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TobiW

Danke dir sehr :biglove: dann lasse ich mal fünft gerade sein. Ich hab nur etwas Angst, dass mir die Faksimiles zu duster geraten … aber vielleicht kann ich die Dame vom Verlag Überzügen das bisschen Geld für einen Andruck locker zu machen …

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