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Problem mit Schriftzeichen-Runterskalierung.

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Hallo! Mein Ziel ist es in einem Japanisch-Font alle lateinischen Schriftzeichen auf Viertelgröße u. -breite (im Vgl. zu den japanischen Schriftzeichen) zu verkleinern. Das klappt auch, dummerweise werden dann die Japanischen Schriftzeichen zusammengerutscht angezeigt, obwohl ich sie gar nicht verändert habe! Das ganze sieht in meinem Text-Editor so aus: [siehe Anhang]

Ich verstehe das nicht, warum wirkt sich das Runterskalieren von ein paar simplen Lettern "A, B, C" auf das Kerning der japanischen Schriftzeichen aus? Kann mir da jemand helfen?

Das Problem bleibt immer gleich, ganz gleich ...

  • ... welchen Font ich editiere. Habe es schon mit verschiedenen probiert
  • ... mit welchem Font-Editor (FontForge, FontCreator) ich die Schriftart-Datei generiere
  • ... in welchem Text-Editor ich die Schriftart anzeigen lasse (Notepad++, Notepad.exe)

Nur mein Browser zeigt alles 100% korrekt an, aber ich arbeite eben im Text-Editor..

 

 

cf048e1444.png

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vor 5 Stunden schrieb Stötzner:

erstmal klären: ist das ein Problem im Font oder in der Anwendung?

Und zu diese Zweck am besten das Problem replizieren (vielleicht in einem Freefont, den du problemlos modifizieren und weiter reichen darfst) und den dann für uns irgendwo hochladen.

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Und ich würde schon mal sagen: Notepad++ ist erst einmal komplett die falsche Anwendung. Dieses Programm ist ja eher ein Quelltext-Editor für alle Art von Programmiersprachen, Batch und Ini-Dateien, Scripte, HTML, TeX. LilyPond etc, halt alles, wo man in der Regel diktengleiche Schriften verwendet, und bei dem dann auch noch eine leistungsfähige Syntaxerkennung gewünscht wird, nicht aber um Texte mit proportionalen Schriftarten zu gestalten. Daher besitzt das Programm hier gar nicht den benötigten Textshaper, und es wundert mich daher wenig, das dies mit der japanischen Schrift mit verkleinerten lateinischen Buchstaben in die Hose geht.

 

Verwende für so etwas lieber eine richtige Textverarbeitung, wie z.B. LibreOffice, das ich hier im Zusammenhang mit dessen OpenType-Funktionen ausdrücklich für so etwas empfehle.

 

Und dann habe ich mir eine freie CJK-Schrift geschnappt, die unter einer freien Lizenz solche Umbauten  zulässt (leider sind da die Kanji wohl aus mindestens 3 Schriftarten zusammengewürfelt, ich hab mir also zumindest die Mühe gegeben, die Strichstärken einigermaßen anzugleichen. Die gruseligen Lateinbuchstaben habe ich dann mit einer eigenen Schrift ersetzt, und diese auch gleich ganz klein gemacht. In Libre funktioniert das jedenfalls wohl so wie es soll, in Firefox sicher auch, Ob auch vertikaler Text noch geht, hab ich allerdings nicht getestet. Den Test in Notepad++ hab ich mir aus obigem Grund gesparet, in Windows-Notepad geht es jedoch auch gut.

 

CAT Tokio.ttf

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Herr Stötzner: Das weiß ich nicht genau. Aber ich glaube im Font selbst, da nicht nur ein Text-Editore den Font hinterher nicht richtig darstellt, sondern alle die ich getestet habe.

Ralf Herrmann: Das Problem tritt nur auf wenn ich eine gewisse Anzahl von lat. Lettern verkleinere. Wenn ich den Font generiere und sonst nichts, oder nicht viel, ändere, dann wird alles korrekt angezeigt.

Thorsten: Gut, ich habe den Font, dessen lateinische Lettern ich halbiert habe in der Größe,  im Anhang hochgeladen, es ist ein Freefont, Osaka Mono.

Catfonts: Deinen Font schaue ich mir gerade an, Danke erstmal für die Mühe..

 

osaka-mono.zip

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Hallo catfonts, ah das ist Osaka Mono. Gut. Du sagst es könnte am Rendering des Editors liegen. Klingt plausibel. Allerdings in dem gewöhnlichen Windows 7 Notepad  sieht es auch zusammengeschoben aus, s. Anhang. Dann nehme ich an, das beide Text-Editoren den Font nicht richtig darstellen können. Ich kann schon LibreOffice verwenden, häufig öffne ich halt auf die Schnelle den Text-Editor...

b161e2e034.png

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Ich habe mir deine Schrift noch einmal genauer betrachtet, und den eigentlichen Knackpunkt gefunden: Die Kennzeichnung als Monospaced! Wenn du dann nämlich einen Teil der Glyphen schmaler machst, muss ein einfacher gestrickter Text-Editor einfach alle Glyphen gleich breit darstellen, ausgehend von der Breite des ANSI-Grundblocks. Besser ausgestattete Textverarbeitungen und ebenso Browser wie Firefox oder auch DTP-Programme ignorieren jedoch diesen Schalter.

 

Ich hab noch mal eine Version ohne die Mono-Markierung gebaut, dann klappts auch im Editor: osaka cat.ttf

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Wollte mich nochmal bei catfonts für die Lösung des Problems bedanken.

Letztlich habe ich den Schalter umgelegt in FontForgte unter
Element > Schrifteigenschaften > OS/2 > Panose > Proportion > Any
um dem Font die Kennzeichnung "monospaced" zu nehmen. Hintergrund war mein Ziel, einen japanischen Monospaced-Font zu haben, mit dem man Furigana od. dgl. in einem gewöhnlichen Text-Editor, wie bspw. notepad.exe, exakt positionieren kann, ohne Hilfsmittel wie die aufwendigen und unübersichtlichen Ruby-Tags und ohne murksige  Tabulator-Zeichen, wo das Layout dann am Ende doch wieder zusammenbricht. Dazu habe ich die lateinischen Schriftzeichen exakt auf ein Viertel der Breite eines Kana- oder Kanji-Zeichens skaliert, und so lassen sich die Zeichen leicht über und untereinander exakt und bündig ausrichten. Und es klappt jetzt perfekt, auch im gewöhnlichen Text-Editor :-) Beste Grüße.

 

f99a4e8103.png

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