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WaveFont - Betonung lesbar machen.

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Hallo,

 

Das habe ich heute entdeckt und hier im Forum noch kein Verweis dazu gefunden.

 

Bei WaveFont handelt es sich um ein Darstellungssystem für Untertitel von Videos um Menschen mit beeinträchtigtem Hörvermögen mehr Informationen der Betonung mitzuteilen. WaveFont ist keine klassische Schriftart, sondern ein automatisches System, welches gesprochene Sprache analysiert. Es werden Lautstärke durch Strichstärke (bsp: Canton) und langezogene Betonung durch Schriftweite dargestellt.

 

Aber seht selbst:

 

Ich finde, es ist wirklich intuitiv zu lesen, aber ich denke,  es gibt noch etwas Optimierungspotential. 🙂

 

Hinweis: Es läuft gerade noch eine Crowdfunding-Campagne, aber ich kenne diesen Herren und seine Firma nicht, auch wenn ich aus der Nähe komme.

 

Freundliche Grüße,

 

Carsten

  • sehr interessant! 1
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Den Ansatz, Betonung sichtbar zu machen, finde ich gut.

Diese Umsetzung ist in meinen Augen wenig  gelungen, weil ich mich viel zu sehr aufs Lesen konzentrieren muss und vom Film wenig mitbekomme.

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Hab mir das ganze Video nochmal ohne Ton angeschaut. Es überzeugt mich nicht. Klassische Typografie hat bereits Auszeichnungsmöglichkeiten, etwa fett und kursiv, die auf ganze Wörter und Wortgruppen angewendet werden können, um eine gezielte Betonung darzustellen. Diese »wellenartigen« Schwankungen der Betonung bringen für mich erstens keinen Mehrwert und lenken im schlimmsten Fall eher noch vom Inhalt ab. 

Bildschirmfoto 2018-07-23 um 08.39.17.png

Was soll der Nutzen sein? An diesem Halbsatz muss überhaupt nichts betont werden. Fraaaaage? PERS-onen? Die Automatik drängt nutzlose Informationen in den Vordergrund. 

  • Gefällt 3
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Ich halte gar nichts von diesem System. Mir als in diesem Bereichen gesunden Menschen ist das viel zu störend und ärgerlich (ich muss ständig daran denken, was für ein Idiot da die Abnahme genehmigt hat). Und aus meinen Erfahrungen mit meinen mehrfach eingeschränkten Freunden (Hörgeräte-Träger, tlw. mit Direktstream vom Verstärker mit Multiraum-Funktion (ist super, da die Lautstärke vom Hörgerät seperat von der Lautstärke für die Normalhörenden geregelt werden kann)) kann ich nur sagen, dass einfache Lesbarkeit extrem wichtig ist. Da ist Kursiv schon für den Genuß hemmend. Es wäre vielleicht mal einer Untersuchung würdig, wie sich Signage-Schriften auswirken würden statt der handelsüblichen Arial (?). Für Taube ist das Abbilden der Sprachmelodie sowieso überflüssig, da sie die eh nicht kennen. Da wäre vielleicht ein Hinweis wie (zynisch) oder (fragend) besser.

  • Gefällt 4
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vor 9 Stunden schrieb Ralf Herrmann:

Hab mir das ganze Video nochmal ohne Ton angeschaut. Es überzeugt mich nicht. Klassische Typografie hat bereits Auszeichnungsmöglichkeiten, etwa fett und kursiv, die auf ganze Wörter und Wortgruppen angewendet werden können, um eine gezielte Betonung darzustellen. Diese »wellenartigen« Schwankungen der Betonung bringen für mich erstens keinen Mehrwert und lenken im schlimmsten Fall eher noch vom Inhalt ab. 

Bildschirmfoto 2018-07-23 um 08.39.17.png

Was soll der Nutzen sein? An diesem Halbsatz muss überhaupt nichts betont werden. Fraaaaage? PERS-onen? Die Automatik drängt nutzlose Informationen in den Vordergrund. 

Naja, bestimmt ja jetzt nicht der Leser was der Autor betont haben möchte. Aus Sicht bisher gelernter Lesegewohnheiten mag es eher ablenkend wirken (zumal für den, der eh alles versteht) sich aber dann die Mühe machend sich daran zu gewöhnen -und vieleicht noch daran gefeilt- seh ich durchaus Zusatznutzen für diejenigen, für die es auch gedacht ist. Das hier ist ja der Versuch nicht nur Betonungen sondern eben auch Tempo zu visualisiern.

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vor 2 Stunden schrieb pürsti:

diejenigen, für die es auch gedacht ist

Sind die denn überhaupt befragt worden (100 Menschen online zu befragen und ein paar Organisationen anzutelephonieren ist für mich keine Befragung!)? Ist das überhaupt untersucht worden nach anerkannten Maßstäben? Die Website schweigt sich darüber beredt aus. Für mich macht das alles einen sehr unseriösen Eindruck.

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