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[Vorstellung] Zeitungssatz – mehrspaltig – registerhaltig – responsive


Ibu

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Ibu

Moin.

 

https://borumat.de/-/zeitungssatz

 

Gerade die Registerhaltigkeit (mit Bildern!) war gar nicht so ohne. Vielleicht gefällt euch mein "proof of concept"?

 

Leider habe ich noch keinen Programmierer gefunden, der mir ein Skript schreibt, damit man horizontal um genau eine Viewportbreite vor und zurück "blättern" kann. Erst dann wäre das Ganze praxistauglich.

 

Die Browser von Mobilgeräten zicken etwas, was die Interpretation der Einheit vh angeht. Aber auf den von mir gestesteten Desktopbrowsern Firefox, Chrome, Safari klappt's.

 

Wenn jemand den Zeitungssatz im Vollbild sehen will: für Firefox gibt es die Erweiterung https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/fullscreen_plus/

Damit werden auch URL-, Lesezeichen- und Tableiste ausgeblendet.

 

Kritik ist willkommen.

 

Die detaillierten Eigenschaften stehen direkt oben im Testdokument.

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Ibu

Konkrete Ziele oder Maßstäbe gibt es zur Zeit noch nicht.

Ich selber mag es sehr, auf großer Fläche eine Papierzeitung zu lesen. Mich reizte es herauszufinden, ob man einen ähnlichen Satz mit CSS3 (für große Displays) verwirklichen kann.

Aber ich stehe am Anfang und freue mich über kritische Anmerkungen aus verschiedensten Blickwinkeln.

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Þorsten
vor 1 Stunde schrieb Ibu:

damit man horizontal um genau eine Viewportbreite vor und zurück "blättern" kann

Warum willst du das überhaupt? Horizontales Blättern ist nicht responsive und (im Web) generell Murks. :-?

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bertel

Ich versteh’s nicht ganz … "proof of concept" hieße doch, dass die Funktionsweise sichtbar ist. An meinem kleinen "Responsive-Gerät" (iPhone) ist gar nichts lesbar – da wird einfach die ganze Seite auf dem Display dargestellt, mit resultierenden 0,1 pt Schriftgröße. An meinem großen "Responsive-Gerät" (iMac) ist die Lesegröße wesentlich zu klein, hier müsste für ein entspanntes Lesen der Text mindestens die 1,5-fache Größe bekommen. Magst du das Konzept ein wenig erläutern?

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Schnitzel
vor 7 Stunden schrieb Þorsten:

Horizontales Blättern ist … (im Web) generell Murks. 

Warum?

Es ist zwar ungewohnt und daher irgendwie eigenartig, aber warum sollte das generell nicht funktionieren :-?

Beispiel: https://www.apple.com/de/ipad-pro/

 

Ich finde Ibus Beispiel oben eigentlich ganz gut zu lesen (iPad, 9.7“). Unsere Zeitungen haben wir nur noch digital und ich komme mit dem normalen Zeitungslayout besser klar, als mit der Reader-Einstellung, wo der Text dann wie bei Webseiten nach unten ausläuft. Warum das so ist, müsste ich mal analysieren – spontan würde ich sagen, dass mir die Begrenzung nach unten bei der Orientierung auf der Seite hilft.

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Ibu
vor 9 Stunden schrieb Þorsten:

Horizontales Blättern ist nicht responsive und (im Web) generell Murks. :-?

Wie lautet Deine Begründung bitte?

 

vor 2 Stunden schrieb bertel:

Ich versteh’s nicht ganz … "proof of concept" hieße doch, dass die Funktionsweise sichtbar ist. An meinem kleinen "Responsive-Gerät" (iPhone) ist gar nichts lesbar – da wird einfach die ganze Seite auf dem Display dargestellt, mit resultierenden 0,1 pt Schriftgröße. An meinem großen "Responsive-Gerät" (iMac) ist die Lesegröße wesentlich zu klein, hier müsste für ein entspanntes Lesen der Text mindestens die 1,5-fache Größe bekommen.

Ich habe bisher nur auf Desktop-Browsern getestet. Warum Browser auf Mobilgeräten das CSS nicht korrekt interpretieren (insbesondere die Größenangabe 1em), muss ich noch herausfinden und nach Lösungen suchen. Zunächst möchte ich jedoch nur Desktopbrowser betrachten - dort ist die "responsive" Funktionsweise sichtbar.

 

Im Anhang noch ein Screenshot im Browser Safari auf einem iPhone 8+ quer. Lesbar, aber eben keine Schriftgröße 1em.

 

fullsizeoutput_980.thumb.jpeg.d77e43a78facabc4167b53fba972a656.jpeg

Der sog. Lesemodus im Browser Safari im iPhone 8+ (iOS12) im Hochformat zeigt übrigens den Artikel in genau der Schriftgröße an, die ich als Nutzer bei 1em erwarte: die Schriftgröße, die auch in meinem User-Interface des iOS Standard ist.

fullsizeoutput_981.thumb.jpeg.8fe99270a386bbae50fce2473252bb24.jpeg

Edit: Mobilgeräte interpretieren offenbar die Schriftgröße 1em auf nicht sinnvolle Weise. Mit einer Sonderlocke lassen sie sich davon abbringen:
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
Ist eingebaut:
https://borumat.de/-/zeitungssatz-2

 

Dennoch möchte ich mich bei der Diskussion hier auf Browser von Desktop-Geräten konzentrieren.

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Ibu

 

vor 31 Minuten schrieb Schnitzel:

spontan würde ich sagen, dass mir die Begrenzung nach unten bei der Orientierung auf der Seite hilft.

Ich würde sogar weiter gehen: Bei mehrspaltigem Satz kann sich das Auge ausschließlich dann gut orientieren, wenn es keine vertikale Bewegung (wie in meinem Beispieldokument) gibt und nur die horizontale um eine ganze Viewportbreite. Ob es an unserer Leserichtung liegt. Ich weiß nicht, ob es zu dieser speziellen Frage "Mehrspaltensatz und Bewegung" Studien gibt.

 

In meinem Dokument werden bei Bewegung um eine volle Viewportbreite niemals Spalten "angeschnitten" dargestellt, sondern immer vollständig. Auch das ist - natürlich - eine Grundvoraussetzung.

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Þorsten
vor 6 Stunden schrieb Schnitzel:

Warum?

Weil seit 15 Jahren Milliarden von Webnutzern daran gewöhnt und unzählige Geräte/Programme/UIs darauf ausgelegt sind, vertikal zu blättern. Wenn man das ändern möchte, sollte man schon sehr gute Gründe haben, denke ich.

 

Normal blättere ich mich Leertaste/Backspace oder dem Mausrad. Beides sehr komfortabel. Wie mache ich das horizontal? Keine Ahnung! :-?

 

vor 6 Stunden schrieb Schnitzel:

Es ist zwar ungewohnt und daher irgendwie eigenartig, aber warum sollte das generell nicht funktionieren :-?

Where is the horizontal scroll wheel on my mouse???!!!!! 🤬

 

Außerdem funktioniert es ja gerade nicht (verlässlich und ohne Riesenverrenkungen) …

vor 6 Stunden schrieb Schnitzel:

… übrigens auch nicht in meinem (hervorragend CSS-kompatiblen) Linux-Desktop-Firefox.

 

vor 6 Stunden schrieb Ibu:

Ich habe bisher nur auf Desktop-Browsern getetestet.

Dir ist aber schon klar, dass das modernen best practices im Web-Design widerspricht? Heute gestaltet man »mobile first«, was auch für den Desktop gut ist, da so der Code robuster und weniger fehleranfällig wird.

 

Zu deinem generellen Ansatz: Welche Zeitung hat ihre Web-Ausgabe (für den Desktop!) so gestaltet, dass man horizontal blättert? Was weißt du (»Horizontal ist besser!«), was die großen Zeitungsimperien dieser Welt nicht wissen?

 

Und wie kommt es eigentlich, dass in keiner (gedruckten) Zeitung, die ich kenne, alle Spalten einer Seite von ganz oben bis ganz nach unten laufen? D.h., dass Leser sich auch in analogen Zeitungen vertikal orientieren müssen.

 

vor 6 Stunden schrieb Ibu:

In meinem Dokument werden bei Bewegung um eine volle Viewportbreite niemals Spalten "angeschnitten" dargestellt, sondern immer vollständig.

Wunderbar. Aber warum sollte das bei (vertikaler) Bewegung um eine volle Viewporthöhe nicht genauso möglich sein?

 

Kurz und gut: es steht dir natürlich frei, zu experimentieren wie du willst. Aber du hattest ja nach Feedback gefragt. Im Moment sehe ich da noch keinen Gewinn, aber jede Menge konkreter Probleme.

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Ibu

@Þorsten

Wenn man Deinem Hauptargument folgen würde, gäbe es niemals Änderungen.

 

Übrigens existieren diverse Usecases auf digitalen Geräten, wo Nutzer das horizontale Blättern von Inhalten kennen und anwenden.

Aber ich möchte keine Zeit mit der Diskussion von "Ist das die richtige Analogie oder nicht" verschwenden.

 

Hier geht es mir um die konkrete Testdatei und seine konkreten Eigenschaften.

 

Deine Frage "Wie mache ich das horizontal? Keine Ahnung!" hatte ich im Ausgangsposting beantwortet:

Durch ein Skript. Welches ich bald zu finden hoffe.

Bis dahin ist zu diesem Merkmal eure Phantasie gefragt. Ihr müsst euch vorstellen, wie es wäre, wenn es den Button/die Taste gäbe, die eine Viewportbreite weiter blättert.

 

Ich schrieb nicht umsonst: erst dann betrachte ich das Ganze als praxistauglich.

 

Zu Deiner Frage: "Aber warum sollte das bei (vertikaler) Bewegung um eine volle Viewporthöhe nicht genauso möglich sein?"

 

Ich kenne keinen Weg, so etwas per CSS zu bauen. Ansonsten könnten sich die beiden Varianten messen.

 

Studien zu der spezielle Frage kenne ich leider, wie bereits erwähnt, auch nicht.

 

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Þorsten
vor 1 Stunde schrieb Ibu:

Wenn man Deinem Hauptargument folgen würde, gäbe es niemals Änderungen.

Unsinn! So habe ich hier (und auch woanders) ja noch nie argumentiert. Umgekehrt wird ein Schuh draus: wenn du 25 Jahre Nutzererfahrung im Web um 90° drehen möchtest, solltest du schon schlüssig erklären, warum. Bisher habe ich zwei Argumente von dir gelesen:

vor 9 Stunden schrieb Ibu:

Bei mehrspaltigem Satz kann sich das Auge ausschließlich dann gut orientieren, wenn es keine vertikale Bewegung (wie in meinem Beispieldokument) gibt und nur die horizontale um eine ganze Viewportbreite. Ob es an unserer Leserichtung liegt.

Was zu beweisen wäre. Aber man kann drüber diskutieren. Und du kannst und solltest diesbezüglich weiter experimentieren. Alles prima. Das mit der Ausschließlichkeit erscheint mir allerdings eine ziemlich steile These. Mein diesbezüglicher Einwand: auch in analogen Zeitungen müssen Leser sich vertikal orientieren und »scrollen« (indem sie die Augen oder die Zeitung bewegen). Besonders bei großformatigen Blättern geschieht in aller Regel beides. Und mir ist, wie gesagt, keine wichtige Zeitung bekannt, die es für besser gefunden hat, ihre Web-Ausgaben horizontal blätterbar zu machen. Bisher scheinst du in der Beziehung allerdings ein ziemlich einsamer Rufer in der Wüste zu sein.

 

vor 1 Stunde schrieb Ibu:

Zu Deiner Frage: "Aber warum sollte das bei (vertikaler) Bewegung um eine volle Viewporthöhe nicht genauso möglich sein?"

 

Ich kenne keinen Weg, so etwas per CSS zu bauen.

Umm … per (Java)script natürlich, genauso wie du es auch für das horizontale Scrollen genau um die Viewportbreite bräuchtest.

 

vor 1 Stunde schrieb Ibu:

Ansonsten könnten sich die beiden Varianten messen.

Wunderbar! Seiten- statt zeilen-(oder gar pixel-)weise zu scrollen kann sinnvoll sein. Ein vielspaltiges Layout, das zumindest auf großen Displays aussieht wie eine »richtige« Zeitung (und auf kleinen immer noch gut aussieht; alles andere kann ich heutzutage nicht ernst nehmen) ist auch prima. Beides in Verbindung: super.

 

Nur der Umweg über ein horizontales Arrangement der verschiedenen Seiten (das man ja gar nicht mitbekommt, wenn das seitenweise Blättern funktioniert), scheint mir weder aus Nutzersicht vorteilhaft noch aus technischer Sicht geraten. Damit machst du alles unnötig kompliziert, ohne einen für mich sichtbaren Gewinn.

 

Ein vertikales Arrangement, das sich ganz normal scrollen lässt, falls das seitenweise Blättern per Script nicht funktioniert, ist heute auf vielen Seiten anzutreffen. Das bietet m.E. alles, was du (scrolltechnisch) brauchst, aber es bietet auch graceful degradation, d.h., es sieht nicht zerschossen aus, wenn der Nutzer kein Javascript benutzt. Aber ohne Javascript wird dein horizontaler Ansatz sowieso nicht funktionieren.

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Schnitzel
vor 3 Stunden schrieb Þorsten:

Where is the horizontal scroll wheel on my mouse???!!!!!

Was ist diese mouse, und was ist dieses scroll Wheel ?????.?.??!?!?

Heute wischt man doch nur noch … 😎:hammer:

 

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Ibu
vor 34 Minuten schrieb Þorsten:

Und mir ist, wie gesagt, keine wichtige Zeitung bekannt, die es für besser gefunden hat, ihre Web-Ausgaben horizontal blätterbar zu machen. Bisher scheinst du in der Beziehung allerdings ein ziemlich einsamer Rufer in der Wüste zu sein.

Ich kenne die Gründe der Zeitungsherausgeber nicht. Sie scheinen mir insgesamt nicht sehr innovationsfreudig zu sein. Und vermutlich gibt es auch ökonomische Interessen, die der so ausgiebigen Nutzung von Fläche für das Lesen entgegenstehen. Zudem habe ich mein Layout überhaupt noch nirgendwo in dieser besonderen Ausprägung mit den diversen speziellen Eigenschaften in der Summe gesehen.

 

Das Sehnen nach mehrspaltigem Satz verspürte ich schon Anfang des Jahrtausends, als vom CSS her nicht einmal entfernt an so eine Funktionalität zu denken war. Und auch nicht an bezahlbare, große und hochauflösende Displays.

Jetzt verfügen immer mehr Nutzer über solche Displays. Und genutzt wird beim Lesen längerer Artikel noch immer nur ein winziger Bruchteil der Fläche. Den Zustand wollte ich ändern, zumindest im Experiment. 

 

Übrigens gibt es eine gute Umsetzung von mehrspaltigem Satz im Browser Edge im sog. Lesemodus.

Dort ist auch das horizontale Blättern gut gelöst, IMHO. So etwas Ähnliches wünsche ich mir auch, bereitgestellt durch ein Skript.

 

Zitat

Nur der Umweg über ein horizontales Arrangement der verschiedenen Seiten (das man ja gar nicht mitbekommt, wenn das seitenweise Blättern funktioniert), scheint mir weder aus Nutzersicht vorteilhaft noch aus technischer Sicht geraten. Damit machst du alles unnötig kompliziert, ohne einen für mich sichtbaren Gewinn.

Wir werden sehen.

Zitat

Ein vertikales Arrangement, das sich ganz normal scrollen lässt, falls das seitenweise Blättern per Script nicht funktioniert, ist heute auf vielen Seiten anzutreffen. Das bietet m.E. alles, was du (scrolltechnisch) brauchst, aber es bietet auch graceful degradation, d.h., es sieht nicht zerschossen aus, wenn der Nutzer kein Javascript benutzt. Aber ohne Javascript wird dein horizontaler Ansatz sowieso nicht funktionieren.

Ich glaube nicht an ein "entweder stufenlos oder seitenweise". Das beißt sich. Schon immer wurden bei Page down Inhalte von Webseite "angeschnitten". Das ist so hässlich und inakzeptabel. Es ist eben kein echtes seitenweises Bewegen.

Bei meinem Entwurf habe ich echte Seiten improvisiert. Nie wird etwas angeschnitten.

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Zen
vor 1 Stunde schrieb Ibu:

Jetzt verfügen immer mehr Nutzer über solche Displays. Und genutzt wird beim Lesen längerer Artikel noch immer nur ein winziger Bruchteil der Fläche. Den Zustand wollte ich ändern, zumindest im Experiment. 

Ich nutze einen 32-Zoll 4k-Monitor - aber nicht, um damit ein Browserfenster in voller Breite aufzuziehen (das wäre viel zu unbequem beim lesen), sondern um zwei oder auch einmal drei Fenster nebeneinander stellen zu können und trotzdem noch die relevanten Fensterinhalte lesen zu können. Dein Layout empfinde ich als unangenehm zu lesen, da die Spaltenbreiten unnötig schmal sind. Das erinnert eher an die Darstellung eines zu schmalen Browserfensters.

 

Außerdem kann ich im Firefox immer noch knapp eine Zeile scrollen, auch wenn der Text komplett sichtbar ist. Das vermittelt mir das Gefühl, dass noch etwas kommen muss, auch wenn da nichts mehr ist - irritierend.

 

Zum Hinweis auf das notwendige Java-Script: bei mir sind als Standard Scripte deaktiviert. Somit würde ich Deine Seite schnell wieder verlassen, da das Blättern nicht möglich wäre. In meinem Freundes- und Kollegenumfeld wird auch immer häufiger die Ausführung von Scripten per Default unterbunden und nur auf vertrauenswürdigen Seiten aktiviert. Ich weiß nicht, ob das ein allgemeiner Trend ist, aber er würde Dein Vorhaben stark behindern.

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Ibu
vor 19 Minuten schrieb Zen:

Ich nutze einen 32-Zoll 4k-Monitor - aber nicht, um damit ein Browserfenster in voller Breite aufzuziehen (das wäre viel zu unbequem beim lesen)

Was ist daran unbequem, wenn das Layout passt? Liest Du gerne Papierzeitungen?

Wenn ich mich auf längere Text konzentrieren möchte, lese ich übrigens immer im Vollbild. Unabgelenkt von anderen Inhalten.

Zitat

Dein Layout empfinde ich als unangenehm zu lesen, da die Spaltenbreiten unnötig schmal sind. Das erinnert eher an die Darstellung eines zu schmalen Browserfensters.

Die Zeichenzahl entspricht derjenigen in der gedruckten Zeit. Empfindest Du auch bei solchen gedruckten Publikationen die Spaltenbreite als unangenehm?

Zitat

 

Außerdem kann ich im Firefox immer noch knapp eine Zeile scrollen, auch wenn der Text komplett sichtbar ist. Das vermittelt mir das Gefühl, dass noch etwas kommen muss, auch wenn da nichts mehr ist - irritierend.

Das scheint ein Bug in FF im Zusammenhang mit Erweiterungen zu sein.

Ein Freund berichtete mir das. Nachdem er seine Erweiterungen deaktiviert hatte, war vertikales Scrollen nicht mehr möglich.

 

Zitat

Zum Hinweis auf das notwendige Java-Script: bei mir sind als Standard Scripte deaktiviert. Somit würde ich Deine Seite schnell wieder verlassen, da das Blättern nicht möglich wäre. In meinem Freundes- und Kollegenumfeld wird auch immer häufiger die Ausführung von Scripten per Default unterbunden und nur auf vertrauenswürdigen Seiten aktiviert. Ich weiß nicht, ob das ein allgemeiner Trend ist, aber er würde Dein Vorhaben stark behindern.

Für JS-Verweigerer gäbe es einen Fallback, klar.

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Ralf Herrmann
vor 16 Minuten schrieb Ibu:

Was ist daran unbequem, wenn das Layout passt? Liest Du gerne Papierzeitungen?

Es wurde schon genannt: Papierzeitungen kann man vor dem Auge entlang bewegen – muss man je nach Zeitungsgröße und Sehstärke sogar. Beim Desktop-Monitor müsste man für den gleichen Effekt den Kopf Spalte für Spalte vor dem Monitor hoch- und runter bewegen. Das ist definitiv unbequem. 

Warum Zeitungsspalten erstrebenswert sind, verstehe ich ohnehin nicht. Für Lesefreundlichkeit standen die doch noch nie. Schon gar nicht mit unseren langen deutschen Wörtern. 

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Ibu

@Ralf Herrmann

Wenn ich eine großformatige Zeitung lese, liegt diese meistens auf einem Tisch und ich bewege nicht die Zeitung, sondern meinen Kopf - ein wenig.

Mich stört diese Bewegung nicht. Für mich gehört das sozusagen zum spezifischen Leseerlebnis. Ich bekomme ja auch etwas von der großen Fläche: es muss weniger geblättert werden und ich kann gut "diagonal lesen".

 

Für welche Gestaltung von längeren Texten plädierst Du denn bei Displays ab sagen wir 24"? Eine Spalte mit Zeichenzahl n pro Zeile?

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Kathrinvdm
Zitat

Ich kenne die Gründe der Zeitungsherausgeber nicht. Sie scheinen mir insgesamt nicht sehr innovationsfreudig zu sein. 

Aua, das lass mal bloß die Zeitungsverleger nicht hören! ;-)

 

Zitat

Und vermutlich gibt es auch ökonomische Interessen, die der so ausgiebigen Nutzung von Fläche für das Lesen entgegenstehen. Zudem habe ich mein Layout überhaupt noch nirgendwo in dieser besonderen Ausprägung mit den diversen speziellen Eigenschaften in der Summe gesehen.

Könnte es womöglich sein, dass Du die falschen Schlüsse ziehst? Dass Du ein solches Layout noch nirgends vorgefunden hast, muss ja nicht für die mangelnde Innovationsfreude von Verlegern, beziehungsweise deren Artdirektoren stehen, sondern könnte auch schlicht bedeutet, das dieser Ansatz im Webdesign nicht praktikabel ist.

 

Gedruckte Tageszeitungen sind ein Ausbund an Platzeffizienz, Papier war früher und ist heute teuer, jede freie Fläche einer Zeitungsseite ist mit Text bedeckt und das auf möglichst leserliche Weise. Das muss gestalterisch nicht immer perfekt sein (siehe Ralfs kritische Anmerkung zu den (zu) schmalen Textspalten), aber es folgt durchaus nachvollziehbaren ökonomischen und gestalterischen Erwägungen.

 

Bei den digitalen Tageszeitungen gibt es diese Platzbeschränkung durch Kosten und begrenzte Dimensionen von Bedruckstoffen nicht in dieser Form – man kann sich dem Luxus ausreichenden Weißraums hingeben und die Artikel einzeln setzen, bebildert oder auch nicht, ganz nach Belieben*. Es gibt jedenfalls nicht die Notwendigkeit, mehrere Artikel auf einer Seite dicht zusammensetzen zu müssen (wobei das mehrspaltige Layout im Printbereich durchaus hilfreich ist) oder die Textspalten eines Artikels nebeneinander zu platzieren. Warum sollte man? Eine einzelne Textspalte in möglichst optimaler Breite, in einer für den Bildschirm optimierten Schrift und linksbündig in ausreichender Größe mit ausreichend Zeilenabstand gesetzt – was will man mehr?

 

Die Form von Layout, die Du vorschlägst, könnte erstens unter Umständen zu technischen Schwierigkeiten bei der Responsivität der Seiten führen (da bin ich aber nicht versiert genug, um das hier sinnvoll zu diskutieren. Da sind vielmehr die Kollegen aus dem Bereich Webdesign/-programmierung gefragt). Sie widerspricht aber zweitens auf alle Fälle der üblichen Form, in der Webseiten heute in aller Regel aufgebaut sind** – was dafür sorgen könnte, dass Dein Layout und dessen Navigationshandhabung zu Irritationen bei den Usern führen. Gelernt ist inzwischen einfach das Scrollen in vertikaler Richtung und wird daher intuitiv von den meisten Anwendern so vorausgesetzt. Das digitale Medium bietet uns die überaus bequeme Option, nicht umblättern zu müssen, sondern ein für Displays aller Art optimiertes Leseverhalten in vertikaler Richtung an den Tag zu legen. Eine endlose Buchseite zu lesen sozusagen. Und warum sollten wir diese praktische Mechanik nicht für uns nutzen? Ich selber scrolle beim Bildschirmlesen mit dem Touchpad und mache das ganz unbewusst, ohne im Entferntesten darüber nachdenken zu müssen (auch das ein Gewöhnungsprozess). Ich lese mittlerweile viel mehr am Bildschirm als in gedruckten Medien (beruflich bedingt) und muss sagen, dass es da viele sehr gut gemachte Seiten gibt, bei denen das Lesen ganz leicht und selbstverständlich vonstatten geht. Zum Beispiel hier im Forum!

 

Es fällt sicherlich vielen Menschen schwer, sich unvermittelt auf Neues einzustellen und nicht jeder von uns ist ein Early Adopter (ich auch nicht). Aber mit einer gewissen Eingewöhnungszeit finden sich doch die meisten ganz bequem zurecht mit technischen Innovationen. Sie wissen neuzeitliche Errungenschaften und komfortable Neuerfindungen zu schätzen und für sich zu nutzen. Der Mensch ist anpassungsfähig und es ist selten zielführend, sich dem Lauf der Dinge aus nostalgischen Gründen entgegenzustellen. Was ich damit sagen will: Ich finde Deinen Forscherdrang gut, glaube aber, dass sich in den letzten Jahre im Bereich digitaler Publikationen sinnvolle und praktikable Standards entwickelt haben, die eine Rückführung digitaler Publikationen auf Standards aus der gedruckten Welt überflüssig machen. Das war zu Beginn des digitalen Zeitalters noch anders, als der Übergang vom gedruckten zum digitalen Medium noch ganz neu war und dessen Handhabung ganz neu erlernt werden musste. Aber für diese Prägephase des allgemeinen digitalen Bewusstseins kommst Du mit Deinem Layout- und Anwenderansatz gut zwanzig Jahre zu spät. Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Einschätzung und ich wünsche Dir nichtsdestotrotz viel Spaß, Erkenntnisgewinn und Erfolg mit Deinem Forschungsprojekt!

 

Viele Grüße! :-D

 

*ob das dann auch immer so umgesetzt wird, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt!

**das muss Dich natürlich nicht am Ausprobieren hindern!

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Martin Z. Schröder
vor 1 Stunde schrieb Kathrinvdm:

Gedruckte Tageszeitungen sind ein Ausbund an Platzeffizienz, Papier war früher und ist heute teuer, jede freie Fläche einer Zeitungsseite ist mit Text bedeckt und das auf möglichst leserliche Weise. Das muss gestalterisch nicht immer perfekt sein (siehe Ralfs kritische Anmerkung zu den (zu) schmalen Textspalten), aber es folgt durchaus nachvollziehbaren ökonomischen und gestalterischen Erwägungen.

Das denkt man sich, wenn man lange keine Zeitung in der Hand hatte, aber das wurde vor fast dreißig Jahren geändert. 1989 fing die Zeitschrift »Die Zeit« mit der Entdeckung des Weißraums an. Und dann kam eine Tageszeitung nach der andern auf die Idee, daß man Weißraum als Gestaltungselement haben müsse. Größere Überschriften mit viel Weißraum. Eine von Weißraum umgebene Autorzeile (früher stand der Autor allenfalls mit Kürzel oder Namen unter den Text gequetscht, was ausreicht). Außerdem Zwischentitel, mit Weißraum, Rubriken mit Linien und Weißraum, dazu eingeklinkte Blickfänge mit prägnanten Textzitaten, mit Linien und Doppellinien und Rähmchen und – Weißraum, kleine Kullern mit Ankündigungen usw. Die Tageszeitung wurde magazinisiert. Das nimmt gar kein Ende. Ich schreibe seit diesem Sommer wieder eine monatliche Kolumne im Feuilleton der Berliner Zeitung, vor zwei Jahren waren es noch 4200 Zeichen, jetzt sind es 3200. Wo ist der Platz gelandet? Weißraum. Ich schreibe jetzt unter einem unsinnig dicken weißen Balken. Zusätzliche Ankündigung auf den Inhalt des Kulturteils, der eh nur aus zwei oder drei Seiten besteht, im Kopf. Ein Kreis mit einem Lesetip, Weißraum dazu. Insgesamt deutlich weniger Text auf der Seite, geringeres Honorar für die Autoren. Man möchte glauben, daß Weißraum ein Mittel zum Geldverdienen sei. Zu danken dem berühmten Designer der »Zeit« (Mario García), wo der Weißraumkultquatsch bis heute praktiziert wird, nicht zum Schaden der Auflage. Dieses Jahr, dreißig Jahre nach der »Zeit«, hat im Frühling der »Spiegel« den Weißraum großartig entdeckt; – es ist eine zähe Reise, den Text aus den Zeitungen und Magazinen zu verdrängen und den Leser an in Verschwendung verpackte Ärmlichkeit zu gewöhnen. Man muß nicht mehr viel lesen, glotzen reicht. Geht schneller, ist billiger in der Produktion, sieht feiner aus, strengt niemanden an. Also: »Platzeffizienz« – das war vor 30 Jahren. – Ob man das digital auch zelebrieren soll oder nach zwei Generationen nun mal wieder den Raum als etwas »entdeckt«, das man durchaus füllen kann?

PS: Als ich 1997 bei der Berliner Zeitung anfing, war deren neues Design gerade in Arbeit. Es wurde gegen den Widerstand der Redaktion durchgesetzt, mit größeren Überschriften und dem ganzen Lärm und Weißraum wie oben beschrieben. Das Stöhnen und Ächzen der Redakteure und Autoren ging im Freudenrausch unter. Das Design ist ja auch schön. Nur nichts für Leser. Mir ist eine vollgestopfte Zeitung lieber als der abgestandene Geschmacksnachweis von Jetset-Designern wie Mario García, die alle paar Wochen in einem anderen Land der Welt eine Zeitung oder ein Magazin auf Weißraum-Rauhsatz-Animation-Einheitslinie bringen.

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Ralf Herrmann
vor 8 Stunden schrieb Ibu:

Mich stört diese Bewegung nicht. Für mich gehört das sozusagen zum spezifischen Leseerlebnis. Ich bekomme ja auch etwas von der großen Fläche: es muss weniger geblättert werden und ich kann gut "diagonal lesen".

Übrigens zu den historischen Hintergründen der großen Zeitung …
Spoiler Alert: Um Mehrwert für den Nutzer ging es nicht. 

 

 

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Ibu

@Kathrinvdm

 

Stichwort "Falsche Schlussfolgerungen":
Ich maße mir ja in keiner Weise an, dass ich der Checker bin, der genau weiß, was gut und richtig ist für eine Online-Zeitung ist.

Daher ja auch "proof of concept". Ich möchte ausprobieren, wie sich so ein Umgang mit improvisierten Seiten (und mehreren Spalten) anfühlt. Diese angeschnittenen Inhalte beim Scrollen/Blättern bei normalen Websites fand und finde ich bei längeren Texten sehr unschön. Die maximale Anzahl der Spalten und deren Zeilenlänge sind selbstverständlich justierbar.

 

In meiner Vision von Websites hätten Nutzer viel mehr Optionen in ihrem Browser, um domain-spezifisch ihr Wunschlayout festzulegen. Ich selber bin in der glücklichen Lage, mir auf sehr oft besuchten Sites eigene "User-Styles" schreiben zu können, um meine Wünsche durchzusetzen. Aber das nur am Rande.

 

Stichwort "Zu spät":
Das kann natürlich gut sein. Anderseits sprießen - aus meiner Sicht für den Leser sehr begrüßenswerte - Pflänzchen, wie z.B. der von mir bereits erwähnte "Lesemodus". Besonders den in Edge finde ich interessant. Es ist eine Wohltat mit einem Klick die ganzen Ablenkungen rauskicken zu können.
Ich wage da keine Einschätzung. Vielleicht wird mein Ansatz "Option zum Blättern, ohne dass Inhalte angeschnitten werden" nie populär werden.

 

@Ralf

Danke für das Video. "Stempelsteuer!", das kannte ich noch nicht. Der ökonomische Zusammenhang zwischen Bogengröße und Druckkosten dagegen war klar.

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Dieter Stockert
vor 7 Stunden schrieb Martin Z. Schröder:

Man möchte glauben, daß Weißraum ein Mittel zum Geldverdienen sei.

Ich bin doch sicher nicht der einzige Leser, der sich auf dieselbe Textmenge, großzügig untergebracht mit viel Weißraum und lieber einer Seite mehr, eher einlässt als auf wenn er das vollgepackt auf engem Raum serviert bekommt.

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Martin Z. Schröder
vor 47 Minuten schrieb Dieter Stockert:

Ich bin doch sicher nicht der einzige Leser, der sich auf dieselbe Textmenge, großzügig untergebracht mit viel Weißraum und lieber einer Seite mehr, eher einlässt als auf wenn er das vollgepackt auf engem Raum serviert bekommt.

Wenn es so wäre. Der Umfang der Tageszeitungen hat sich nach dem Boom der Nullerjahre aber ungefähr halbiert. Es gibt keine Seite mehr, sondern zehn Seiten weniger mit viel Weißraum. Es gibt viel weniger Personal in den Redaktionen und keine hauptberuflich freien Autoren mehr, weil deren Honorare in den letzten dreißig Jahren nicht in der Höhe angepaßt oder gar erhöht wurden, sondern gesenkt. Bei geringerer Textmenge, also mehrfach verringert. Das hängt mit den gesunkenen Auflagen zusammen und mit einem großen Wegfall von gedruckten Anzeigen. Zum Beispiel dem kompletten Stellenmarkt, der früher jedes Wochenende bei den großen Tageszeitungen ein eigenes Buch hatte. Wo kein Geld eingenommen wird, kann keines ausgegeben werden. Es gab Ende der 90er, Anfang der nuller Jahre einen enormen Zeitungsboom; die großen hatten beispielsweise Geld für neue tägliche Berlin-Beilagen mit eigenen Redaktionen und wohlhonorierten Pauschalisten und Autoren. In den Feuilletons erschienen riesige Rezensionen, ganzseitige Essays. Alles vorbei. Dafür wird für Weißraum gesorgt, damit der Käufer glaubt, er bekomme Qualität. Die inhaltliche Misere wird durch die verschwenderische Form getarnt.

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Dieter Stockert
vor 8 Minuten schrieb Martin Z. Schröder:

Wenn es so wäre.

Du meinst also, ich sei tatsächlich der einzige Leser, dem das so geht? Ich bin geneigt, das nicht zu glauben. Was aber natürlich nicht gegen Deine sonstige Argumentation spricht. Am Ende stimmt womöglich beides.

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bertel
vor 20 Minuten schrieb Martin Z. Schröder:

Dafür wird für Weißraum gesorgt, damit der Käufer glaubt, er bekomme Qualität.

Da geht es meiner Meinung nach eher um Quantität als um Qualität. Mehr Seiten lassen sich bei gleichem Inhalt besser verkaufen als weniger Seiten. Die Steigerung der Lesefreundlichkeit durch Weißraum, bessere Gliederung etc. ist ja eine Verbesserung der Qualität, die der Leser nicht glauben muss.

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