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TobiW

InDesign langsam (Beachball) bei Fußnoten

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TobiW

Hi,

 

ich habe hier ein ID-Dokument, in dass ich einen Text aus Word eingefügt habe (via Platzieren), der gut 50 Fußnoten enthält und sich im Layout auf etwa 20 Seiten erstreck. InDesign zeigt mir jetzt jedes Mal, wenn ich die Textmarke irgendwo hinsetze oder in einem Absatzformat etwas ändere für min. 10 Sekunden den Apple-Beach-Ball an.

Ich arbeite auf macOS 10.14.6 (auf einem MacBook Pro 13", 2016, 16GB RAM) mit dem aktuellsten ID CC 2020. Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte. So kann ich damit leider nicht wirklich arbeiten …

 

Viele Grüße 

Tobi

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bertel

Ich würde die Datei zunächst unter einem anderen Namen speichern, das entsorgt schon viel Datenmüll. Wenn das nicht hilft, als .idml sichern und nochmal öffnen.

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TobiW

Das hat leider beides nix geholfen … hast du noch ne andere Idee?

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Martin Schulz

Hat bei mir geholfen: Importiere das Word-Dokument in einem neuen InDesign-Dokument. Bereinige die Formatabweichung und entferne alle unnötigen (aus WORD) importieren Absatz- und Zeichenformate.

Copypaste dann den Text samt Fußnoten in dein neues Layout-Dokument.

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TobiW

Ich verstehe zwar nicht, warum (dass bei einem so teuren Programm nötig ist), aber der Workaround hat anscheinen geholfen. Danke sehr!

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TobiW

Kommando zurück … das Problem ist nicht mehr ganz so schlimm, aber flüssiges Arbeiten ist trotzdem noch nicht möglich …

 

Nächstes Mal setzte ich wieder mit LaTeX :peng:

 

edit: Kann es sein, dass InDesign einfach nicht mit umfangreichen, also langen Fußnoten klar kommt?!

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bertel

Eigentlich sollte das ID nicht zum Schwitzen bringen … hast du viele Fonts aktiviert? Font-Caches frisch gelöscht?

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Microboy

Ich hatte schon Bücher mit 500 Seiten, über 150 längeren Fußnoten und einem Stichwortverzeichnis in einem Dokument – ohne Beachball. Generell beherrscht InDesign solche Mengen. Ich würde auch mal Font-Caches löschen und alles deaktivieren bzw. runterschrauben was die Leistung beeinflussen könnte (Preflight, Ansichtsqualität, ...).

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bertel

… und GPU-Leistung ausschalten, evtl. reicht schon den animierten Zoom auszuschalten (Voreinstellungen > GPU-Leistung)

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Microboy
vor 1 Stunde schrieb bertel:

… und GPU-Leistung ausschalten

Ist das auch im normalen Betrieb, also ohne Probleme, empfehlenswert? Hab es aktuell aktiviert ... Adobe sagt es bringt mehr Performance. Hängt wohl stark vom Rechner bzw. der Hardware ab.

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bertel

Ich arbeite immer ohne GPU-Leistung und habe noch keine Einschränkungen bemerkt. In früheren Versionen hat die Einstellung manchmal zu seltsamen Problemen geführt, daher ist die geistig bei mir immer auf Aus gesetzt.

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Microboy

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Ich hatte es aktiviert und vermute, dass die 8 GB der Grafikkarte die CPU durchaus entlasten und die Darstellung beschleunigen ... Müsste man mal in einem Extremfall testen.

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bertel

Bei 8 GB sollte das einen merklichen Schub bringen. Mit 1-GB-Karten würde ich es ausschalten.

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TobiW

Danke für den weiteren Input! Die Caches habe ich jetzt mal gelöscht (war aber auch nich nicht so lange her), wobei im Dokument nur die Minton Pro in verschiedenen Schnitten genutzt wird. Den unsäglichen „animierten Zoom“ hatte ich ohnehin schon abgeschaltet und die GPU-Leitung habe ich jetzt auch mal komplett deaktiviert.

 

Es machte übrigens beim ersten Test gestern keinen Unterschied, ob ich im Modus „normale“ oder „schnelle Anzeige“ unterwegs war.

 

Ich mache mich jetzt mal an die Arbeit und werde dann berichten, wie oft ich den Ball heute noch zu Gesicht bekommen habe …

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TobiW

Also das Rädchen rödelt immer noch und ID macht auf einer halb vollen Seite mittendrin einen Umbruch … hier stimmt doch was nicht …

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bertel

Was hast du bei "Umbruchoptionen > Zeilen nicht trennen" eingestellt?

Ist dort ein Spaltenumbruch / Rahmenumbruch aus Word importiert?

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TobiW

Die Einstellungen bin ich gerade auch durchgegangen. Nix ungewöhnliches. Jedenfalls nicht, dass ganze Absätze zusammen gehalten werden. Ich habe den Absatzumbruch, nachdem er die Seite beendet hat jetzt aber mal gelöscht und neu eingefügt, jetzt scheint es zu gehen. Vielleicht war da aus dem Word-Import noch irgendwelcher Quatsch mit drin …

 

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TobiW

So … ich habe das jetztnochmal in einer Bildschirmaufnahme dokumentiert. Der Moment, in dem die Einfügemarke das Blinken einstellst ist, der in dem ich mit der Tastatureingabe beginne. Meine Eingabe dauerte maximal 2 Sekunden, dann muss ich warten bis ID das alles fertig „gedacht“ hat. Das ist gerade bei jeder Eingabe so. Im Video sieht man, wie gemächlich die Eingaben verarbeitet werden.

 

https://tf.tobiw.de/in_lahmt.mov (34MB)

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TobiW

Der Adobe Support hat keine Ahnung und mich nach Rückfrage einfach aus dem Chat geworfen … :peng:

 

Zitat

Es tut mir leid, aber der Fehler liegt hier am Inhalt des Dokuments.
Es kann sich hierbei z.B. um eine alte Schrift handelt die im InDesign nicht mehr unterstützt ist oder eine Datei, z.B. die DOCX, in den Dokument, die InDesign nicht so schnell verarbeiten kann.

Der Adobe Support hat keine Möglichkeit das Dokument zu prüfen, um die genau Fehlerursache herauszufinden.
Aber Sie können hier einmal das Adobe Forum kontaktieren. Im Forum sind andere InDesign Nutzer sowie auch Adobe Entwickler vertreten, die Ihnen hier vielleicht einen hilfreichen Tipps zu dem Performancefehler mit dem einen Dokument geben können.

Ich danke für den Chat und wünsche Ihnen einen schönen Tag.
Wir haben Ihnen gerne geholfen. Sie erhalten später von uns eine E-Mail mit einem Link zu einer Umfrage bezüglich Ihrer Kundenzufriedenheit. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Ihre Erfahrungen zu bewerten, damit wir unser Angebot stetig für Sie verbessern können. Vielen Dank!

Die haben mir überhaupt nicht geholfen …

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KlausWehling

Ich probierte mal, den Text nicht zu plazieren, sondern in Word zu markieren OHNE die letzte Absatzmarke mitzumarkieren. Ich weiß natürlich nicht, ob auf diesem Wege die Fußnoten mitgenommen werden. Aber meine Erfahrung mit Word ist, dass in der letzten Absatzmarke Ungemach stecken kann.

 

Beste Grüße

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Quarz

Hallo Tobi,

ich weiß zwar nicht, ob Du neue AFe in InDesign vergeben hast.
Aber ich habe Dein Problem auch schon extrem erlebt, wenn ich im AF jede Menge GREP-Stile eingetragen habe.

 

Gruß Quarz

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TobiW
vor 5 Stunden schrieb KlausWehling:

Ich probierte mal, den Text nicht zu plazieren, sondern in Word zu markieren OHNE die letzte Absatzmarke mitzumarkieren.

Diese Lösung nutzt mir leider nix, weil dann alle Formatierungen verloren gehen (und Fußnoten übrigens auch). Ich würde ja schon gerne dass das was in Word als Überschrift 1 markiert ist, auch in ID so ankommt.

vor 4 Stunden schrieb Quarz:

ich weiß zwar nicht, ob Du neue AFe in InDesign vergeben hast.
Aber ich habe Dein Problem auch schon extrem erlebt, wenn ich im AF jede Menge GREP-Stile eingetragen habe.

Also mein Format für den Text hat zwei GREP-Stile, die anderen Stile sind alle ohne. Es sind allerdings recht viele Absatz und auch einige Zeichenformate. Beim Platzieren der Word-Datei „mappe“ ich die Word-Formate auf meine ID-Formate. Die Formate, die Word überflüssiger Weise auch noch mit importieren will, stelle ich auf [ohne].

Kann doch nicht seien, dass das so ein Hexenwerk ist, von Word nach ID zu kommen, wenn Word inzwischen doch immerhin sowas wie XML rausgibt.

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Markoff

Ist dein Preflight dauerhaft aktiviert (Fenster > Ausgabe > Preflight)? Falls ja, kann das ein Dokument ungemein ausbremsen.

 

Eventuell kann auch dieses Skript von Gregor Fellenz dir weiterhelfen. Manchmal ist nicht ersichtlich, welches Problem genau InDesign ausbremst. Das Skript dreht an diversen Hebeln, vielleicht hat es bei dir ja positive Auswirkungen. Aktiviert man das Skript ein zweites mal, wird der Ursprungszustand des Dokuments wieder hergestellt. Ich hoffe, es funktioniert noch mit der aktuellen ID-Version, ich habe es nicht ausprobiert.

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  • sehr interessant! 1

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TobiW

Preflight hatte ich deaktiviert, hat aber auch nix geholfen. Das Script bzw. die dort genannten Hilfen gucke ich mir nochmal an – jetzt ist erstmal wieder Unterrichtsvorbereitung angesagt …

 

Das „Trödel“ tritt in dem Dokument anscheinend auch nur dann auf, wenn ich in dem Textrahmen/-abschnitt arbeite, der aus Word importiert wurde. Die über 200 folgenden Seiten mit einer platzierten PDF pro Seite ließen sich dann ganz flüssig bearbeiten. Als ist der Wurm wohl tatsächlich irgendwo auf dem Weg von Word nach InDesign dazugekommen.

 

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KlausWehling

Noch ein Gedanken zur letzten Absatzmarke. Folgendes kann man auch versuchen. Den Text markieren (ohne die letzte Marke), kopieren und in ein neues Worddokument einfügen (gleiche Seitengröße und Randeinstellungen wie das Originaldokument) - bei der richtigen Einfügeoption werden auch alle Formatierungen und Fußnoten mitgenommen. Dann das neue Dokument in ID plazieren. Eine Möglichkeit.

 

Die zweite Überlegung ist, was macht ID beim Plazieren? Wird das vollständig eingebettet oder nur verknüpft? Sprich, »versucht« das plazierte Dokument während der Bearbeitung mit Word resp. irgendwelchen Wordvorlagen zu kommunizieren?

 

Beste Grüße

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