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Welcher Fadenzähler?


Microboy

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Microboy

Mein Fadenzähler (1990er Jahre, Metall, kompakt) ist nicht mehr auffindbar und ich brauche Ersatz. Bei meiner Recherche musste ich feststellen, dass es unterschiedlichste Ausführungen in Vergrößerung, Größe und Material gibt.
 

Weiß jemand was im Druckbereich für eine Vergrößerung üblich ist? Und wie hilfreich sind Skalen? Mein Alter hatte keine ...

 

:-?

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Kathrinvdm

Hmmm, ich habe meinen tatsächlich schon lange nicht mehr rausgeholt. Wo steckt der eigentlich? *grübel*

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Schnitzel

Zu Beginn habe ich mir mal einen angeschafft, weil man sowas wohl braucht. Die einzige Anwendung wofür er aus der Schublade kommt, ist Praktikanten zu zeigen, dass bunte Bilder immer aus vier Farben aufgebaut werden :-? Sonst brauchte ich das Ding noch nie …

Zitat

Im Druck- und Verlagswesen in der Druckvorstufe häufig zum Beurteilen von Druckvorlagen, an der Druckmaschine zur Raster- und Passerkontrolle.

Das macht die Druckerei meines Vertrauens, da habe ich nix mit zu tun und bei Online-Druckereien musste denen auch nicht damit kommen.

 

Zitat

In der Grafikdesign-Branche wurden Fadenzähler vor der Einführung des computerbasierten Desktop-Publishing (DTP) bis etwa Mitte der 1980er-Jahre zur Beurteilung der Genauigkeit von manuell mittels Tusche und Linealen auf speziellem Karton angefertigten Reinzeichnungenverwendet.

Mache ich auch nicht …

 

Quelle
 

 

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Oliver Weiß

Ich könnte sowas für meinen Modellbau gut gebrauchen, wenn ich nicht schon ein Binokular hätte 🙂

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Microboy

Ich habe hier einen Andruck in Pantone-Farben auf ungestrichenem Papier mit teilweise sehr kleiner Typo und dünnen Linien. Da würde ich mir gern einige Details genauer anschauen. 

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Martin Z. Schröder

Ich habe diverse im Einsatz, und das interessante ist für mich die Vergrößerung, nicht die Ausführung als Fadenzähler. Also Standlupen tun es auch. Der Fadenzähler hat nur den Vorteil, daß der Abstand vom Auge zur Linse und von der Linse zum Papier gegeben ist und daß man ihn zuklappen kann. Mit der Lupe muß man selbst einregeln. Ich hab an den Maschinen aber auch Lupen mit verzerrungsfreien großen Linsen, denn der Nachteil des Fadenzählers ist die Kleinheit und sind die billigen Linsen, die recht deutlich verzerren. Skalen brauche ich nicht, weil ich keine Fäden oder Punkte zähle, ich schaue nur nach Farbauftrag und Sauberkeit des Drucks. Und dann ist noch eine billige Lupenbrille mit Lampe im Einsatz für den Fall, daß man beide Hände für die Abeit braucht. Meine meistverwendete und liebste (emotionale Werkzeugbindung) Prüflupe an der Maschine ist eine achromatische und aplanatische mit 3facher Vergrößerung; griffiger Metallring um die Linse, von Peak aus Japan. Um die 100 Euro vor etlichen Jahren. Schon weil die schwerer ist als alle anderen, schaut man gewissenhafter durch.

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Microboy
vor einer Stunde schrieb Martin Z. Schröder:

Ich habe diverse im Einsatz, und das interessante ist für mich die Vergrößerung, nicht die Ausführung als Fadenzähler.

Welche Vergrößerung ist denn am meisten im Einsatz? 

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Martin Z. Schröder

Beim Drucken die Dreifache zur Beurteilung der Farbe auf dem Druckstock, Prägetiefe (im Buchdruck kommt es auf diverse Paramter an für ein scharfes Druckbild), zum Messen die Standlupe mit 10facher Vergrößerung (damit messe ich den Stand auf halben Punkt), das ginge aber auch noch mit der dreifachen. Paßgenauigkeit auch eher mit der 10fachen. Lupenbrille bei komplizierten Arbeiten an der Form, wenn ich auf einer Platte was sticheln muß zum Beispiel. Aber das ist wirklich mehr als man fürs Messen braucht, das ist dann schon eher wie beim Zahnarzt. Haben wir früher nicht gemacht, so genau hinschauen. Dafür gibt es keine Norm. Man fühlt sich so rein. Es gibt billige Lupen, da kann man es testen. Nur die Aplanate sind teuer.

Das Aplanat ist natürlich auch eine Imagefrage. »Lassen Sie mich mal durch mein Aplanat schauen, ich bin Designer!« Und es liegt sehr schön in der Hand.

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CLMNZ

die billigen Plastik-Fadenzähler haben in der Regel 5-fach und verzerren übel und ich glaub dann immer ich seh nicht gescheit wegen der chromatischen Abberation …

 

Ich nehm wenn ich mal was vergrößern muss mein Mikroskop – das geht halt nicht unterwegs …

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<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
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