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ttf in otf umwandeln

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Hallo,
da InDesign ab 2023 nur noch otf-Fonts akzeptieren wird, muss ich 2 Schriften von ttf in otf umwandeln und habe dazu einige Converter im Netz gefunden (z.B. Convertio). Hat Jemand Erfahrung mit der Umwandlung, funktioniert so ein konvertierter Font dann auch in der Druckausgabe?
Und wie kann man die Fehlermeldung »geringfügiger Fehler, Schrift nur mit Vorsicht verwenden« wohl interpretieren? Den fraglichen Font hänge ich an, es ist ein kostenloser Font den man als ttf und otf findet, die otf Variante lässst sich aber nicht aktivieren, daher habe ich die ttf-Version umgewandelt. Das funktioniert nun, aber mit obenstehender Fehlermeldung.

Vielen Dank im Voraus! Bea

Overpass-Bold.otf

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vor 20 Minuten schrieb Bea Christine:

Woran erkenne ich denn dann diese fraglichen PostScript1 Schriften?

Im Finder / Fontmanager: An den Dateiendungen .pfb und .pfm (und .afm), oder wenn man alte Apple-"Schriftkoffer" hat. Oft auch an einem kursiven "a"-Icon (im Gegensatz zu T, TT, TTF, O, OT, OTF) .  Das Icon ist manchmal rot, im Gegensatz zu blau oder grün bei Truetype und Opentype.

 

In Indesign: im Dokument unter Schrift > Schriftart suchen/ersetzen sind alle Fonts des Dokuments gelistet, samt Eigenschaften wie Datenformat. Wenn dort Fonts mit kursivem a auftauchen, ist Vorsicht geboten.

 

Keine Sorge muss man sich machen, wenn man Truetype- oder Opentype-Fonts hat, die in sich Postscript-Outlines enthalten. Diese werden weiterhin und voraussichtlich sehr langfristig unterstützt. Alle Fonts mit Dateiendung .otf oder .ttf sind sicher.

  • Gefällt 1
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Guten Morgen!
Ich komme nochmal auf den einen Teil meiner Frage zurück, das ging gestern unter:


Wie kann man die Fehlermeldung »geringfügiger Fehler, Schrift nur mit Vorsicht verwenden« (des Programms Schriftensammlung) wohl interpretieren? Jetzt zeigt dieser Font (alle Schriftschnitte) auch in der tt-Version, die bislang nie Probleme machte, diese Meldung. Im FontExplorer lässt er sich nun nicht mehr öffnen.

Ich arbeite an einer MAsterdatei für einen Kunden, das Design ist bereits abgesegnet - denkt ihr ich kann die Meldung ignorieren? Gibt es Erfahrungen damit, kann es z.B. erst bei der Druckausgabe zu Fehlern kommen? Es kommen keine Erläuterungen zu der Fehlermeldung leider.

Ich hänge einen Schriftschnitt mal an


Viele Grüße!

Overpass-SemiBold.ttf

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  • 1 Jahr später...

Hallo zusammen,
ich habe eine ähnliche Frage allerdings anders herum. Hintergrund: Ein Kunde verwendet die lizenzierte Font Quatro Sans. Diese ist als .otf verfügbar. Nun möchte er die Font auch in einer Software verwenden, die – lt. Techniker – die .otf nicht unterstützt, allerdings .ttf. Nun kam der Kunde auf mich zu ob er die Font auch als .ttf haben kann? Ich habe nun keine .ttf Variante gefunden. Könnten wir einfach die .otf umwandeln so dass er es nutzen kann?

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vor 1 Minute schrieb Phoibos:

Das kommt auf die Font-Interna an. OTF gibt es in den Geschmäckern PS und TTF. Hat Dein Kunde es schon ausprobiert?

Ich geh davon aus, ansonsten hätte er sich nicht gemeldet, bzw. sein IT'ler, der die Font (also die .otf) installieren wollte.

Ich hatte so einen ähnlichen Fall schon einmal, als ein Kunde auch eine .otf verwendet hat, die aber nur auf den Mac Systemen gut lief. Auf seinem Windows-PC lief nur die .ttf (von der Font gab es beide Formate).

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vor einer Stunde schrieb Ralf Herrmann:

Das muss man immer in der EULA nachlesen. Manchmal ist es erlaubt, meistens nicht. Beim konkreten Font ist es wohl nicht erlaubt. 
Man könnte aber direkt über den Anbieter oder über FontShop um Erlaubnis für diese »harmlosen« Zwecke bitten. 

Das versuche ich in der Tat jetzt mal.

Besten Dank Euch allen für die Tipps!

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Theoretisch könntest du die .otf auch mal in .ttf umbenennen und sehen ob die Software dann damit glücklich ist.

 

otf und ttf sind im Grundaufbau das selbe ... Im Detail ist es zwar ein wenig kompliziert: Opentype erweitert Truetype, Opentype und Truetype können Truetype- oder Postscript-Kurven enthalten, ttf-Fonts können wie otf-Fonts auch Opentype-Features enthalten und sind dann eigentlich Opentype-Fonts (was nicht heißt dass sie keine Truetype-Fonts sind).

 

Vielleicht stört sich die Software nur an der Dateiendung und weigert sich, diese überhaupt als Font importieren zu wollen. Die Chance ist aber nicht klein, dass das schon alles war was stört, denn dass die Software wirklich nur mit "Ur-Truetype-Fonts" zurecht kommt, und über eventuell vorhandene aber einfach ungenutzte Opentype-Tabellen stolpert und die Arbeit ganz verweigert, ist sehr unwahscheinlich. Sie verlässt sich am Ende ohnehin auf das Betriebssystem zur Darstellung der Schrift, und die sind seit vielen Jahren dazu fähig alle "Truetype"-Fonts darzustellen.

Zumindest wenn der Hersteller keine TTF liefern kann / will, wäre es einen Versuch wert.

 

bearbeitet von Sebastian Nagel
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