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Suche Schriftart aus Taschenbuchausgabe von "Klugscheißer Supreme" (Piper 2021)

Zur besten Antwort springen Gelöst von Thomas Kunz,

Empfohlene Beiträge

Liebe Font-Community, 

 

ich wüsste gern, welche Schriftart in der Taschenbuchausgabe des Romans "Klugscheißer Supreme" verwendet wurde, das letztes Jahr im Piper Verlag erschienen ist.

 

Anbei habe ich einmal einen Ausschnitt einer Seite fotografiert. Ich denke, dass das große Q aussagekräftig sein könnte. Lange Zeit dachte ich, es handle sich um die Schriftart Equity, jedoch ist gerade das große Q hier anders. Über Tipps würde ich mich freuen. Selbstverständlich kann ich noch andere Seiten fotografieren (mit bestimmten Buchstaben), falls dies hilfreich sein sollte.

 

Vielen Dank für eure Hilfe.

MrFont

taschenbuch.jpg

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Hallo,

 

vor 2 Stunden schrieb Thomas Kunz:

Hallo @mrfont und herzlich willkommen im Forum!

 

Bei der Schrift könnte es sich um die Linux Libertine handeln.

Das war auch mein erster Verdacht. Das Beispiel passt aber nicht ganz perfekt. Ich konnte aber nicht sicher ermitteln ob das an Druck und Re-Digitalisierung lag oder an einer anderen Schrift.

 

1

 

Das kleine a sieht in meinen Augen etwas anders aus. Daher habe ich auch noch weitergesucht, aber nichts gefunden. Mglw. wurde diese Schrift auch etwas an den Druck angepasst? Dazu sind OFL-Schriften ja auch da?

 

MfG

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Vielen Dank für eure Antworten.

Ja, es scheint tatsächlich die Linux Libertine zu sein, von der ich noch nie gehört habe bisher. Ich habe jetzt gerade einmal ganz, ganz viele Buchstaben und Wörter miteinander verglichen und kann keine Abweichungen feststellen. Durch den Buchdruck sehen die Buchstaben stellenweise etwas dicker aus und die Ränder sind nicht immer ganz so scharf wie auf dem Monitor, aber die Buchstaben selbst sind alle identisch.

Vielen, vielen Dank für die Hilfe!

 

MrFont

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Vielleicht ist dies ein geeigneter Moment, darauf hinzuweisen, dass die Linux Libertine in gewisser Weise überholt ist.
Der ursprüngliche Initiator und Entwerfer ist wohl nicht mehr zu erreichen, und es bestanden etliche Nachfragen nach Verbesserungen, unter anderem Support für mathematische Anwendungen unter TeX/LaTeX. Daraufhin nahm sich Khaled Hosny der Schrift an, allerdings musste entsprechen den Bedingungen der Open Font License ein anderer Name gewählt werden, aus Linux Libertine wurde Libertinus Serif, die Linux Biolinum wurde im neuen Release zur Libertinus Sans.
Khaled Hosny hat die von ihm beabsichtigten Ergänzungen und Änderungen abgearbeitet und dann 2020 das Projekt an Caleb Maclennan abgegeben.

Leider ist der Bekanntheitsgrad unter altem Namen erheblich höher als unter dem neuen, der seit mindestens 2016 genutzt wird. Das war der früheste Nachweis, den ich primär finden konnte, manche Texte sprechen von 2012. 

https://github.com/alerque/libertinus

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