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Wie kann ich durch eine Schrift ein Bild entstehen lassen?


max2001

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hallo und willkommen!

weil’s mich selber interessiert hat, hab ich kurz gegoogelt und das hier gefunden. ist im stil der asci art der großrechner aus den 70er-jahren. für indesign gibt’s plugins, die das können. bei deinem beispiel sind ja die dunklen stellen durch fett-stellen verschiedener text-stellen erreicht worden. händisch wird das ziemlich mühsam. hab dafür aber keine app gefunden.

 

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Hallo Max, 

herzlich willkommen bei uns im Forum. :-D

 

Ich denke, das ist ganz solides Gestalterhandwerk, wenn man es von Hand machen will: Du legst in einem Layoutsprogramm eine Seite an und platzierst das Bild, welches Du nachbauen willst, als Graustufenbild gesperrt in den Hintergrund. Auf der darüberliegenden Ebene legst Du einen Textrahmen an, der die gesamte Bildfläche abdeckt. Du wählst eine Schriftart aus, in der Du einen Light- und einen Black-Schriftschnitt hast. Zuerst füllst Du den gesamten Textrahmen mit einem Textinhalt Deiner Wahl und gibst ihm eine, Deinem Beispielbild vergleichbare, Schriftgröße. Den Zeilenanstand wählst Du so klein, dass er dem gezeigten Beispielbild nahekommt. Je kleiner der Schriftgrad und je enger die Zeilen, desto besser wird Dein Schriftbild am Ende aussehen. Für den Anfang wählst Du einen ganz leichten Schriftschnitt aus (light zum Beispiel. Wenn Du nur über regular und bold verfügst, dann nimm regular). Und jetzt fängt die Arbeit an: Überall da, wo Dein gesperrtes Hintergrundbild hell ist, belässt Du die Schrift beim leichten Schriftschnitt. Überall da, wo das Hintergrundbild dunkel ist, wechselst Du bei den darüber liegenden Buchstaben den Schriftschnitt auf bold (oder noch fetter, wenn Du hast). Ganz wichtig: Du musst von oben nach unten Zeile für Zeile vorgehen, da das Ändern des Schriftschnittes eine Veränderung der Buchstabenbreite zur Folgen hat. Beginnst Du mittendrin, dann verschiebt sich alles, wenn Du Dich weiter nach oben arbeitest. Leichter machst Du es Dir, wenn Du eine Schriftart auswählst, deren Zeichen in allen Schnitten dicktengleich sind, das heißt, dass bei einem Wechsel des Schriftschnitts die Zeichen ihre Breite behalten. 

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vor 2 Minuten schrieb Kathrinvdm:

Ganz wichtig: Du musst von oben nach unten Zeile für Zeile vorgehen, da das Ändern des Schriftschnittes eine Veränderung der Buchstabenbreite zur Folgen hat. Beginnst Du mittendrin, dann verschiebt sich alles, wenn Du Dich weiter nach oben arbeitest. 

so irgendwie würde ich auch an die sache herangehen.

noch 2 ideen: 1. eine schriftfamiie suchen, bei der alle schnitte gleich laufen (wo bei der umstellung von regular auf bold eben nicht alles gleich neu umbricht. und 2. im photoshop vorher das bild mittels tonwerttrennung in genau so viele grauwerte aufteilen wie schriftschnitte vorhanden sind. (je nachdem wie viel arbeit man sich antun möchte)

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Zitat

1. eine schriftfamiie suchen, bei der alle schnitte gleich laufen

Das habe ich gerade auch noch am Ende meines Textes ergänzt. :gimmifive:

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Ich erinnere mich nur dunkel, aber Ausdrucke dieser Art auf Endlospapier waren beim Tag der offenen Tür des Marineinformationszentrums Wilhelmshaven Anno '75 der große Renner! Wer die Geduld hatte, beim Ausdrucken zuzuschauen durfte das fertige Werk mitnehmen. Ich hatte wochenlang eins in meinem Zimmer hängen!

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vor 19 Stunden schrieb Carlito Palm:

im photoshop vorher das bild mittels tonwerttrennung in genau so viele grauwerte aufteilen wie schriftschnitte vorhanden sind.

Das war auch mein erster Impuls :nicken:

Dann muss man evtl währenddessen nicht ganz so viel nachdenken und entscheiden.

Ich hatte aber tatsächlich mal ein Tool/Plugin das sowas konnte. Das ist aber schon zig Betriebssystemversionen her und ich glaube ich hatte das gelöscht, weil es irgendwann nicht mehr ging und es kein Update gab :-?

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Sind die Umlautcodierungsfehler bei der Ascii-Eva gewollt oder ungewollt? 

Und es gab anscheinend auch DIN-A3-Schreibmaschinen ... War mir neu ...

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vor 5 Stunden schrieb Mueck:

Und es gab anscheinend auch DIN-A3-Schreibmaschinen ... War mir neu ...

Auf einer solchen Maschine hat Arno Schmidt seine Spätwerke ab »Zettel’s Traum« getippt.

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