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IPA TRANSLATOR + IPA SCHRIFTEN

Hervorgehobene Antworten

Bezüglich Schriften, die IPA unterstützen, kann ich den Artikel Es gilt das gesprochene Wort: Schriftarten für IPA-Transkriptionen von Christopher Bergmann (Isoglosse.de, 2014-03-16; Link) empfehlen. Er nimmt darin folgende Schriften unter die Lupe:

 

  • Allatuq (Michael Everson)
  • Andika (Annie Olsen)
  • Andron (Andreas Stötzner)
  • Arial (Robin Nicholas, Patricia Saunders & Co.)
  • Arimo (Steve Matteson)
  • Brill (John Hudson)
  • Calibri (Lucas de Groot)
  • Cambria (John Hudson, Jelle Bosma, Steve Matteson & Robin Nicholas)
  • Cardo (David J. Perry)
  • Charis (SIL International)
  • Code2000 (James Kass)
  • Consolas (Lucas de Groot)
  • Courier New (Howard Kettler)
  • DejaVu Sans/Sans Mono/Serif (Jim Lyles & Co.)
  • Doulos (SIL International)
  • Everson Mono (Michael Everson)
  • Fedra Serif Phonetic (Peter Biľak)
  • Fira Sans (Ralph du Carrois, Anja Meiners, Botio Nikoltchev & Erik Spiekermann)
  • Garvis (James Todd)
  • Gentium (Victor Gaultney)
  • Heuristica (Robert Slimbach & Andrey Panov)
  • Huronia (Ross Mills)
  • Junicode (Peter Baker)
  • Kozuka Gothic und Kozuka Mincho (Masahiko Kozuka)
  • LeedsUni (Alec McAllister)
  • Linux Libertine und Biolinum
  • Lucida Sans (Charles Bigelow & Kris Holmes)
  • Microsoft Sans Serif
  • Minion (Robert Slimbach)
  • paintbrushdd (Matthias Luh)
  • Pragmata Pro (Fabrizio Schiavi)
  • Segoe UI (Steve Matteson)
  • STIX Fonts (John Hudson; Ross Mills)
  • Stone Sans/Stone Serif (Sumner Stone; John Renner)
  • Tahoma (Matthew Carter & Tom Rickner)
  • TheAntiquaB (Lucas de Groot)
  • Times (Victor Lardent & Stanley Morison)
  • Underground Pro (Edward Johnston & Paul Hunt)
  • Voces (Ana Paula Megda & Pablo Ugerman)
  • Yu Gothic (游ゴシック体; Toriumi Osamu et al.)

Julie, wenn es für dich von Interesse ist, beachte bitte auch meinen zweiten Kommentar unter dem Beitrag. Darin habe ich weitere IPA-fähige Schriften aufgezählt:

 

· Antonia Phonetic
(Franziska Weitgruber, Michael Hochleitner et al.; Typejockeys)
[https://typejockeys.com/de/font/antonia]

· Artegra Sans
(Ceyhun Birinci; Artegra)
[https://www.myfonts.com/fonts/artegra/artegra-sans]

· Change
(Mateusz Machalski; Capitalics)
[https://capitalics.wtf/en/font/change]

· CMU Bright/Concrete/Sans Serif/Serif/Textwriter
[https://fontlibrary.org/de/font/cmu-typewriter]

· Cousine
(Steve Matteson; Ascender Fonts)
[https://fonts.google.com/specimen/Cousine]

· EB Garamond
(Georg Duffner, Octavio Pardo)
[https://fonts.google.com/specimen/EB+Garamond?query=eb+garamond]

· Fira Go
(Erik Spiekermann, Ralph du Carrois et al.; bBox Type)
[https://bboxtype.com/typefaces/FiraGO]

· Gothic A1
(HanYang I&C Co)
[https://fonts.google.com/specimen/Gothic+A1]

· Inter
(Rasmus Andersson)
[https://fonts.google.com/specimen/Inter]

· Iosevka
(Belleve Invis)
[https://typeof.net/Iosevka/]

· Istok Web
(Andrey V. Panov)
[https://fonts.google.com/specimen/Istok+Web]

· Kaius
(Lisa Fischbach; TypeMates)
[https://www.typemates.com/de/fonts/kaius-pro]

· Kigelia LGC
(Mark Jamra, Neil Patel; JamraPatel)
[https://kigelia-font.com/]

· Kurinto Arte/Book/Mono/Plot/Roma UFI/Sans/Seri/Text
(Clint Goss)
[https://www.kurinto.com/]

· Lato
(Łukasz Dziedzic)
[https://fonts.google.com/specimen/Lato]

· M+ 1c
(Coji Morishita; M+ Fonts Project)
[https://fonts.google.com/specimen/M+PLUS+1p]

· Maas IPA
(Damien Gautier; 205TF)
[https://www.205.tf/Font/89/maax-ipa]

· Newton
(Vladimir Yefimov, Alexander Tarbeev; Paratype)
[https://www.paratype.com/fonts/pt/newton]

· Noto Sans/Serif
(Steve Matteson et al.)
[https://fonts.google.com/noto]

· Source Sans Pro
(Paul D. Hunt)
[https://fonts.google.com/specimen/Source+Sans+Pro]

· Symbola
(George Douros)
[https://fontlibrary.org/de/font/symbola]

· Tinos
(Steve Matteson)
[https://fonts.google.com/specimen/Tinos]

vor 11 Stunden schrieb Thomas Kunz:

Julie, wenn es für dich von Interesse ist, beachte bitte auch meinen zweiten Kommentar unter dem Beitrag. Darin habe ich weitere IPA-fähige Schriften aufgezählt: [...]

Ja, ist es, und es hat mich sehr gefreut, so unverhofft auf solch eine tolle Liste zu stoßen. :biglove:

 

Mit der Andron sind zwar fürs Erste (und Weiteres) derzeit all meine Ansprüche erfüllt, aber zu wissen, wo ich suchen müsste, ist schon sehr sehr fein. Herzlichen Dank! 

Wenn ich am Wochenende etwas Zeit habe, kann ich dir gerne eine Übersicht mit Glyphenverzeichnis von den IPA-Schriften erstellen, die mir vorliegen. Dann hast du nicht nur eine Liste, sondern auch was zum gucken. Hier schon mal eine etwas ältere Übersicht: pdf-Datei (1.014 KB)

  • Ersteller
vor 2 Minuten schrieb Thomas Kunz:

nicht nur eine Liste, sondern auch was zum gucken

daran wäre ich auch interessiert.

 

Ich würde ja , Wenn ich UNO Geeralekretär für 24 Stunden wäre entscheiden dass alle Kinder ab 2. oder 3. Klasse mit Einschulung weltweit  ab 2025-2030 (Einschulung) das IPA-Alfabet  schreiben und sprechen lernen. 

  • Ersteller

@Thomas Kunznun ja ein Beispiel  tˈɑːməs kˈʌnts oder tˈoːmɑːs kˈʊnt͡s ersteres ist EN-US 2. DE-DE

wenn ich es amerikanisch englisch ausspreche klingt es wie Thomas kann´s. Das wird dir sicher schmeicheln ;-) aber ich habe das Problem, wie mein Name immer ausgesprochen wird. oder gefragt wird wie man ihn richtig spricht. Das würde sich mit IPA erübrigen. hˈɪnt͡s ˈʊnt kˈʊnt͡s oder hˈɪnts ˈʌnd kˈʌnts  Würde ich jetzt Hinz heißen würde ich mich nicht einmal angesprochen fühlen, da es Amerikaner immer falsch aussprechen. Anderes Beispiel wären deutsche Automarken. Kein Deutscher würde auf die Idee kommen Jeep als jˈeːp auszusprechen, sondern als d͡ʒˈiːp.

Hier gibt es die aktuelle pdf-Datei (12.508 KB).

 

Der gezeigte Mustertext mit IPA-Transkription zeigt die Schriften ohne Nachbearbeitung*. So lässt sich ermessen, wie die Schriften agieren, wenn nicht nachgefeilt wird. Manche schlagen sich so schon sehr gut. Andere werden, auch bei aufwendiger Trickserei, nie wirklich gut aussehen.

 

Einige Schriften aus der oben verlinkten Liste haben es nicht in das neue Dokument geschafft. Da ich mein Monotype-Skyfonts-Abo gekündigt habe, fehlen mir die entsprechenden Rechte. Das betrifft zum Beispiel Times LT oder ITC Stone Sans/Serif.

 

Sollten euch Fehler auffallen, sagt mir bitte Bescheid, damit ich nachbessern kann.

 

________

* allenfalls Kürzungen kommen vor bei Schriften, die allzu weit laufen

  • Ersteller

@Thomas Kunz Hallo, den link kennst du ja hier sicher https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen  weiter unten sind auch ehemalige IPA Zeichen aufgelistet. Das hat vermutlich nur historische Relevanz.

 

a • ɐ • ɑ • ɒ • æ • ɑ̃ • ʌ • b • ɓ • ʙ • β • c • ç • ɕ • ɔ • ɔ̃ • d • ɗ • ɖ • ð • d͡z • d͡ʒ • d̠͡ʑ • ɖ͡ʐ • e • ə • ɘ • ɛ • ɛ̃ • ɜ • f • ɸ • ɡ • ɠ • ɢ • ʛ • ɣ • ɤ • h • ħ • ɦ • ɧ • ʜ • ɥ • i • ĩ • ɨ • ɪ • j • ʝ • ɟ • ʄ • k • l • ɫ • ɬ • ɭ • ʟ • ɮ • ʎ • m • ɱ • ɯ • ɰ • n • ɲ • ŋ • ɳ • ɴ • o • õ • ɵ • ø • ɞ • œ • œ̃ • ɶ • ʊ • ʘ • p • ɸ • p͡f • q • r • ɾ • ɺ • ɽ • ɹ • ɻ • ʀ • ʁ • r̝ • s • ʂ • ʃ • s͡f • t • ʈ • θ • t̠͡ɕ • ʈ͡ʂ • t͡s • t͡ʃ • u • ũ • ʉ • ʊ • v • ʋ • ѵ • ʌ • w • w̃ • ʍ • ɰ • x • χ • y • ʏ • ɥ • ʎ • z • ʑ • ʐ • ʒ • z͡v • ʔ • ʡ • ʕ • ʢ • ʘ • ǀ • ǂ • ǁ • ǃ • ˈ • ˌ • ː • ˑ • ◌̆ • | • ‖ • ◌‿◌ • ◌͡◌ • . • ◌̋ • ˥ • ◌́ • ˦ • ◌̄ • ˧ • ◌̀ • ˨ • ◌̏ • ˩ • ◌̌ • ◌̂ • ꜜ • ꜛ • ↗ • ↘ • ◌̤ • ◌̰ • ◌̥ • ◌̬ • ◌̻ • ◌̪ • ◌̺ • ʰ • ʲ • ʷ • ̹◌̹ • ̜◌ • ̟◌ • ◌̠ • ◌̈ • ◌̽ • ◌̩ • ◌̯ • ◌̆ • ◌̃ • ◌̰ • ˠ • ˁ • ◌̝ • ◌̞ • ◌̘ • ◌̙ • ◌ᷠ • ◌ᷝ • ◌̚   (Quelle Wikipedia)

wie man sieht ist die Forum-Standardschrift hier nicht vollständig. Wenn Fragezeichen usw. kommen dann sieht man (Frau natürlich auch ;-) )gleich ob was fehlt.

 

Desweiteren wird es schwer zu kennzeichnen, wenn ein gemischter Name  oder Text , bestehend aus englischen und französischen Namen  / Wörtern  ein-eindeutig zu machen, wie es gesprochen werden muss.

 

  • Ersteller

@Thomas KunzIch bin mal über deine PDF drübergeflogen es wirkt so, als würde etwas fehlen. Wenn betreffende Schriften fehlende Zeichen haben, würde ich das Fragezeichen oder ähnliches in der PDF stehen lassen. Man sieht es besser dass was fehlt. Kopiere mal bitte den Block oben oder sende mir die word /indesign-Datei

 

Übrigens NOTO ( https://fonts.google.com/?query=Noto )ist die umfangreichste Familie überhaupt, wenn man sich mal den Umfang anschaut Download liegt im Gigabyte-Bereich 

https://fonts.google.com/noto/use#how-are-noto-fonts-organized

https://www.techtimes.com/articles/181674/20161012/google-noto-fonts-heres-what-no-tofu-means.htm

 

 

vor 13 Stunden schrieb deaneau:

Wenn betreffende Schriften fehlende Zeichen haben, würde ich das Fragezeichen oder ähnliches in der PDF stehen lassen.

Ich bin bisher nie auf die Idee gekommen, bei einem Schriftmuster fehlende Glyphen anzuzeigen – und ich kenne auch kein Specimen, das so verfährt. Die von mir gewählte Übersicht soll dazu dienen, dass man nachschauen kann, ob die betreffende Schrift über den für die anstehende Arbeit benötigten Zeichenvorrat verfügt.

 

Dass man auch wissen wollen könnte, über welche Zeichen eine Schrift nicht verfügt, das lag bisher außerhalb meiner Vorstellung. Und ich sehe auch nicht, wozu dieses Wissen nützlich sein könnte (außer ich bin der Schriftgestalter und möchte sehen, welche Glyphen ich noch zeichnen sollte/müsste um meine Schrift in einem Bereich zu vervollständigen). Wenn die Schrift über alle für eine Satzaufgabe benötigten Zeichen verfügt, kann ich sie einsetzen; wenn nicht, dann nicht. Was hilft es mir im zweiten Fall zu sehen, welche Zeichen fehlen?!

 

In meinem Schriftmuster sind auch nicht alle Glyphen dargestellt, über die die jeweiligen Schriften verfügen, sondern ich habe eine Auswahl an Zeichen getroffen. Es sind die Glyphen, von denen ich ausgehe, dass man sie auch benötigen könnte, wenn man einen Text (wahrscheinlich aus dem linguistischen Bereich) setzen muss, der unter anderem IPA-Zeichen beinhaltet.

 

Wenn ich jeweils den vollständigen Glyphensatz hätte abbilden wollen – die Andron beispielsweise umfasst im Regular-Schnitt fast 6000 Zeichen –, wäre es nicht bei einer jeweils einseitigen Übersicht pro Schrift geblieben. Es wäre eine ganz andere Art von Schriftmuster* dabei herausgekommen. Aber das war gar nicht meine Absicht.

 

* ein solches Specimen lässt sich sehr gut mit dem InDesign-Skript FontTableMW.jsx erstellen; Ralf hat einen guten Artikel dazu geschrieben.

  • Ersteller
vor 5 Stunden schrieb Thomas Kunz:

bei einem Schriftmuster fehlende Glyphen anzuzeigen – und ich kenne auch kein Specimen, das so verfährt.

Wenn man deiner Bitte nachkommen will ist es nett wenn du es so anzeigst, ansonsten mußt du selbst proofreading machen. Allerdings überließt man schnell seine eigenen Schreibfehler. Warum mir Word nun mehr Fragezeichen zeigt kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Vermutlich werden da noch Steuerzeichen eingebaut.

 

Thomas,lese mal deinen Text am Wochenende nochmal, vielleicht kannst du die Antworten auf deine Frage selbst beantworten.

 

Wie ich oben schon schrieb. Sind mehr Zeichen in IPA drin als deine Vorlage hergibt.

Warum Fragezeichen stehen lassen?

Man sieht sofort welche Schrift nicht vollständig mit IPA ausgebaut wurde, liegt daran , dass nicht alle Typografen ihre eigenen Kunstwerke pflegen.

WORD VORSCHAU

 

vor 6 Minuten schrieb deaneau:

Thomas,lese mal deinen Text am Wochenende nochmal

Genau, ich lasse jetzt mal schön die Füße baumeln und schaue dann am Montag, ob ich mehr Sinn in deinen Worten finde. Schönes Wochenende!

  • Ersteller
vor 9 Minuten schrieb Thomas Kunz:

Schönes Wochenende!

dito

bleib gesund, kreativ und gut gekühlt.

Tschüß Dean in Berlin

vor 8 Stunden schrieb Thomas Kunz:

Ich bin bisher nie auf die Idee gekommen, bei einem Schriftmuster fehlende Glyphen anzuzeigen – und ich kenne auch kein Specimen, das so verfährt.

Der FontExplorer bietet das Feature. Irgendeinen Sinn könnte das demnach haben … :-?

vor 53 Minuten schrieb Diwarnai:

Irgendeinen Sinn könnte das demnach haben

Wenn mir fehlende Glyphen angezeigt werden, ehe ich auf den ersten Blick, wie weit der entsprechende Unicode-Block tatsächlich unterstützt wird. In der Anfangzeit polytonisch-griechischen Unicodes kam es durchaus vor, dass mal eine Kombination der Diakritika fehlte, weil der Autor schlicht kein Griechisch konnte (mir kam da eine Schrift entgegen, die zwar ein Omikron mit Circumflex hatte (im klassischen Griechisch unmöglich) hatte, aber dafür kein Rho mit spiritus lenis. Da fand ich so im Gitter angeordnete Glyphenübersichten nach Blöcken sortiert extrem hilfreich, besonders wenn zwischen "nicht gezeichnet" und "nicht vergeben" differenziert wurde.

  • 2 Jahre später...

 

Phoibos’ Hinweis auf die Fallback-Fonts hat mich wieder an diesen Faden hier erinnert:

 

Am 30.7.2022 um 03:43 schrieb Thomas Kunz:
Am 29.7.2022 um 13:47 schrieb deaneau:

Wenn betreffende Schriften fehlende Zeichen haben, würde ich das Fragezeichen oder ähnliches in der PDF stehen lassen.

Ich bin bisher nie auf die Idee gekommen, bei einem Schriftmuster fehlende Glyphen anzuzeigen

Ich habe in der Zwischenzeit über den Vorschlag von @deaneau nachgedacht und versuche nun, meiner Übersicht entsprechende Hinweise auf fehlende Glyphen hinzuzufügen, anhand derer man genau erschließen kann, welche Zeichen fehlen.

Die .notdef-Zeichen kann man mit diesem Skript von Peter Kahrel suchen und ihnen einen anderen Font (oder ein Zeichenformat) zuweisen. Ich hatte an die Unicode BMP Fallback von SIL  gedacht, da sie einem den Unicode-Codepoint des fehlenden Zeichens nennt.

Aufgrund Ihres Alters ist sie jedoch nur noch bedingt tauglich. Sie weist selber Lücke auf:

MissingFallback.png

Ich könnte auf den Bitmap-Font Fairfax zurückgreifen. Der deutet recht gut an, welches Zeichen fehlt, benennt aber nicht den Codepunkt. Er deckt aber weite Teile von Unicode ab:

SubstFallback.png

Lieber wäre mir aber eine Lösung, die der Unicode BMP Fallback von SIL ähnelt.

Meine Suche hat mir zu Juan Potatos Tofu geführt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man mit seinem Python-Schnipsel (zip-Datei; 28 kb) einen Font generieren, der die heutigen Tiefen von Unicode abdecken könnte und so aussieht:

JuanPotatoTofuExample.png

Zitat

The syntax for the program is as follows. gen_tofu.py 0000-FFFD [10000-1FFFF] [-s X]
0000 is the start of the first range
FFFD is the end of the first range
10000 is the start of the second range (optional, you can use as many ranges as you want)
1FFFF is the end of the second range (optional)
X is the number of characters that each font will contain (optional)

Wegen fehlender FontForge- und mangelnder Python-Kenntnisse habe ich das Programm nicht zum Laufen gebracht. Es wäre sehr freundlich, wenn mir jemand von euch helfen könnte. 

  • 2 Wochen später...

Ich habe es bis zu dieser Erfolgsmeldung geschafft (with a little help from my friends):

Zitat

Generating Tofu for unicode characters between U+0000-U+FFFD (65534 chars, 8 font(s)) saving as Tofu_0000_FFFD.ttc; Copyright © 2017, Hasan Ibraheem,
with Reserved Font Name Tofu.

Und hab nun eine TTC-Datei, die acht Fonts enthält. Leider verhält sie sich nicht so, wie ich es erwartet habe:

TofuFallback.png

Statt der Glyphen mit den betreffenden Codepunkten gibt sie überall U+0001 aus. 

Wer mag, kann die von mir erzeugte Fontdatei hier (zip-Datei: 610 KB; enthaltene TTC-Datei: 4,17 MB; SIL Open Font License, Version 1.1, 2007-02-26) herunterladen und ihr gerne unter die Haube schauen, um zu diagnostizieren, wo wohl der Fehler liegt. Ich freue mich – wieder mal – über jede Hilfe.

Ich bin nicht extrem tief in die Materie eingetaucht, kann aber zwei Programme empfehlen:

https://earthlingsoft.net/UnicodeChecker/index.html

kostenloser UnicodeChecker (allerdings nur für Mac), der mit lokalen Schriften konferiert und fehlende (und vorhandene) Zeichen anzeigen kann. Viele Informationen rundherum machen ein kleines aber sehr feines Programm aus.

Ein Bolide hingegen ist der DTL OpenTypeMaster (OTM), der für mich und meine Arbeit unverzichtbar ist: https://www.fontmaster.nl/otmaster.html

Kostet Geld (255 EUR), ist aber für Mac, Windows und Linux verfügbar. Und bringt zahlreiche Werkzeuge mit.

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