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Suche die Schrift(en) der alten Hausnummernschilder in Wien

Zur besten Antwort springen Gelöst von Ralf Herrmann,

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Hallo an das Forum!

Bin hier neu und suche Hilfe bei der Identifizierung der gebrochenen Schriftarten an den alten Schildern mit Hausnummer und Straßennamen in Wien. Eine kleine Auswahl kann man unter dem folgendem Link sehen:

https://www.sagen.at/doku/Hausnummern_Wien/Hausnummern.html

 

Ist jemand in der Lage die verwendeten Schriftarten zu benennen?

Ich bedanke mich im Voraus!

 

Viele Grüße

typo-man

bearbeitet von typo-man
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  • Beste Antwort
vor 2 Stunden schrieb typo-man:

Ist jemand in der Lage die verwendeten Schriftarten zu benennen?

Das sind intern verwendete Lettern oder gar Einzelzeichnungen der schilderherstellenden Betriebe. Es gab wenig Grund, sie zu benennen. Sie wurden ja nicht als Produkt verkauft (wie etwa Druckschriften von Schriftgießereien an Druckereien). 

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vor 3 Stunden schrieb Ralf Herrmann:

Das sind intern verwendete Lettern oder gar Einzelzeichnungen der schilderherstellenden Betriebe. Es gab wenig Grund, sie zu benennen. Sie wurden ja nicht als Produkt verkauft (wie etwa Druckschriften von Schriftgießereien an Druckereien). 

Das ist in der Tat möglich, aber vielleicht  könnten diese Schriftarten in Neuzeit in digitaler Form erschienen sein. 
 

bearbeitet von typo-man
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vor 13 Minuten schrieb Diwarnai:

Die "Wiener Norm" der letzten Abbildung ist ja schon in Ralf Herrmanns Artikel genannt (ist in der ersten Antwort verlinkt), die Henriette (Benamung nach dem Wiener Henriettenplatz) ist »nur« davon inspiriert.

Ist mir bewusst. Die Henriette hingegen scheint weitere Ziffern-Alternativen zu enthalten, wenn ich das richtig sehe. Auch sonst bietet ihr Ausbau weitaus mehr Möglichkeiten.

Nun zurück zur Suche der Gebrochenen. Gibt es da tatsächlich nichts Ähnliches in digitalisierter Form?

bearbeitet von R::bert
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Die formalen Unterschiede zwischen Henriette (oben) und Wiener Norm (unten) sind schon deutlich, da geht es nicht nur um Ziffern-Alternativen. Die Henriette ist keine Digitalisierung der ursprünglichen Wiener Norm, sondern eine eigene Interpretation, die vom Ursprung ein ganzes Stück weit entfernt ist. 

bildschirmfoto2023-02eudr4.png

bearbeitet von Diwarnai
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vor 4 Minuten schrieb Diwarnai:

Die formalen Unterschiede zwischen Henriette (oben) und Wiener Norm (unten) sind schon deutlich, da geht es nicht nur um Ziffern-Alternativen.

bildschirmfoto2023-02eudr4.png

Stimmt. Da wir hier aber über verschiedenste Hausnummern sprechen, erschien mir das schon ein relevanter Aspekt. Für den Text war doch ohnehin vorrangig eine Gebrochene gesucht, oder?

bearbeitet von R::bert
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vor 16 Stunden schrieb typo-man:

Eine kleine Auswahl kann man unter dem folgendem Link sehen:

https://www.sagen.at/doku/Hausnummern_Wien/Hausnummern.html

Zitat

aber vielleicht  könnten diese Schriftarten in Neuzeit in digitaler Form erschienen sein. 


Um mal ein Anfang zu wagen: Bezogen auf die Abbildungen finden sich eine Vielzahl unterschiedlicher Gebrochener.
 

Die Abbildungen

Zitat

Franziskanerkloster Wien 1, Franziskanerplatz 1

bis 

 

Zitat

Hausnummer im ehemaligen Vorort Ottakring (Wien 16.) auf dem Heurigenlokal „Zehnermarie“

zeigen jedoch weitestgehend diverse Gotische. Je nachdem wieviel Abweichungen Du tolerieren kannst, ist ggf. hier in dieser Liste etwas dabei:

 

bearbeitet von R::bert
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Danke für die Antworten. Ja, es sind nur die gebrochenen Schriften gesucht. Bei dem Link oben sind welche dabei, die auf den ersten Blick ähnlich aussehen. Ich hatte allerdings gehofft, dass diese Schriftarten heute in digitaler Form längst vorliegen und ein Experte sie nennen kann. Auch wenn sie damals per Hand mit Variationen gemalt wurden. Irgendwelche Antiqua gibt es heute auch digital und sie wurde damals sicher auch nicht als Produkt von Gießereien vertrieben.

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