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Absatzgestaltung in Word: Höhe der Halbzeile/Blindzeile

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Wiesel

Hallo zusammen

Ich möchte die Absätze in einem Word-Dokument so professionell wie möglich gestalten. Und zwar nicht einfach mit einer per Enter eingefügten Leerzeile nach jedem Absatz, sondern lieber über die Formatvorlage und »Abstand nach« (in Pt.). Ich vermute, dass dabei Schriftgröße (aktuell Arial, 11 Pt.) und Zeilenabstand (aktuell 1,5) berücksichtigt werden sollten.

Woran kann ich mich als Laie dabei halten, wie muss ich die Punktangabe von »Abstand nach« berechnen? Falls eine Halbzeile sinnvoll wäre, wie würde man diese berechnen – (11*1,5)/2 = 8,25?

Danke und viele Grüße!

 

 

bearbeitet von Wiesel
  • sehr interessant! 1
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D2C
vor 2 Stunden schrieb Wiesel:

 über die Formatvorlage und »Abstand nach« (in Pt.). Ich vermute, dass dabei Schriftgröße (aktuell Arial, 11 Pt.) und Zeilenabstand (aktuell 1,5) berücksichtigt werden sollten.

Woran kann ich mich als Laie dabei halten, wie muss ich die Punktangabe von »Abstand nach« berechnen? Falls eine Halbzeile sinnvoll wäre, wie würde man diese berechnen – (11*1,5)/2 = 8,25?

Hallo @Wiesel, du hast es rechnerisch bereits erledigt: Wenn du 11 Pt mit 1,5 multiplizierst, erhältst du einen Zeilenabstand von 16,5 Pt. Diesen würde ich als absoluten Pt-Wert angeben, da Word den Zeilenabstand als Vielfaches (in deinem Beispiel 1,5, ohne Einheit) eigenwillig interpretieren kann – je nach Version.

Den Abstand nach dem Absatz gibst du genau so als absoluten Wert an (16,5 Pt); und solltest du tatsächlich eine halbe Leerzeile wollen, dann gibst du diese ein wie von dir berechnet (8,25 Pt). Halbe Zeilen sind im Druck aber unter anderem wegen der Registerhaltigkeit und der oft längeren Zeilen meist nicht so günstig. Wenn du

vor 2 Stunden schrieb Wiesel:

die Absätze in einem Word-Dokument so professionell wie möglich gestalten

willst, bleibst du vielleicht besser bei Leerzeilen in voller Höhe – oder aber bei bei Einzügen am Absatzanfang.

In eine professionelle Absatzgestaltung spielen natürlich neben der Schrift (für deren Auswahl du möglicherweise nichts kannst, andernfalls fiele die Wahl vermutlich nicht auf Arial) auch mit die Zeilenlänge und die Seitenränder hinein. Ein 1,5-facher Zeilenabstand ist zum Beispiel bei einer Zeitungsspalte mit kurzen Zeilen in den meisten Schriftarten zu groß.

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Liuscorne
vor 2 Stunden schrieb D2C:

Wenn du 11 Pt mit 1,5 multiplizierst, erhältst du einen Zeilenabstand von 16,5 Pt. Diesen würde ich als absoluten Pt-Wert angeben, da Word den Zeilenabstand als Vielfaches (in deinem Beispiel 1,5, ohne Einheit) eigenwillig interpretieren kann – je nach Version.

Die Probleme beginnen bereits bei der Umrechnung: Zeilenabstand 1,5 bedeutet bei der Arial einen tatsächlichen Zeilenabstand von ca. 18,85 pt. Wenn ich die Schriftart innerhalb der Arial-Familie ändere und die Arial Black (mit identischer x-Höhe zum Regular-Schnitt) wähle, entspricht derselbe Zeilenabstand (18,85 pt) einem Vielfachen von 1,22. "Eigenwillig interpretieren" trifft es genau! :oops:

Getestet unter Windows 10 mit der aktuellen Version von Word 365 (und den automatisch installierten Versionen von Arial und Arial Black).

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  • 3 Wochen später...
Wiesel

Vielen Dank für eure Antworten.

Ich bin überraschend auf die Lösung gestoßen: Bei Word lassen sich bei den Abstandsfeldern anstatt Punktangaben wie »8 Pt.« tatsächlich auch Werte wie »1 Zeile«, »1,5 Zeilen« oder »0,5 Zeilen« eingeben. Diese scheinen sich Schriftgröße und Zeilenhöhe anzupassen, daher also viel praktischer.

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Liuscorne
vor einer Stunde schrieb Wiesel:

Bei Word lassen sich bei den Abstandsfeldern anstatt Punktangaben wie »8 Pt.« tatsächlich auch Werte wie »1 Zeile«, »1,5 Zeilen« oder »0,5 Zeilen« eingeben.

Habe gerade zwei neue Dinge über Word gelernt: 1. dass man Abstände vor und nach einem Absatz mit "Zeile" angeben kann (wobei es tatsächlich immer "Zeile" heißen muss; gibt man "1,5 Zeilen" mit zusätzlichem "n" ein, kann Word damit nichts anfangen, obwohl das Programm den Zeilenabstand selbst mit "1,5 Zeilen" bezeichnet); 2. dass man dies möglichst vermeiden sollte, weil ich beim Testen gleich mal auf einen weiteren Bug im Programm gestoßen bin:

Ich definiere "Standard" neu mit Arial, 11 pt, 1,5 Zeilenabstand. Ich definiere eine neue Formatvorlage basierend auf Standard mit Arial 11 pt, 1,5 Zeilenabstand, Abstand danach 1,5 Zeile[n]. Zuweisen der neuen Formatvorlage auf eine bestimmte Zeile zeigt das zu erwartende Ergebnis. Danach gehe ich in den Formatvorlagenkatalog und wähle unter "Anzuzeigende Formatvorlagen auswählen" die Option "Verwendet": und hoppla, alle Testzeilen (auch die mit "Standard" formatierten) werden plötzlich mit "Leerzeile" danach angezeigt, obwohl ich an der Zuweisung der Formatvorlagen gar nichts geändert habe. Lasse ich mir für die ungewollt veränderten Zeilen per Mausrechtsklick/Absatz die Werte anzeigen, steht dort: Zeilenabstand: Mehrfach 1,08, Abstand danach 19,2 pt (obwohl ich doch gerade alles als "Zeile" und eben nicht als Punktwert definiert habe). Dies passiert tatsächlich nur, wenn ich die Formatvorlage mit "Zeilen" angebe; gebe ich konkrete Werte ein, funktioniert alles wie erwartet.

 

Und falls jemand mit einer ähnlichen Frage diesen Faden liest, noch ein weiterer Hinweis zur "Praktikabilität" von Zeilenangaben: Die funktionieren nur wie erwartet (wenn sie denn überhaupt reibungslos funktionieren), solange man innerhalb der Word-Vierer-Schriftfamilie bleibt. Mischt man mit einer anderen Schriftart oder mit einem Schriftschnitt, der in Word nicht über die Funktionstasten für Fett und Kursiv verfügbar ist (im aktuellen Beispiel also etwa Arial Black), zerschießt es einem möglicherweise die Zeilen, weil unterschiedliche Schriften bzw. Schriftschnitte unterschiedliche im Font hinterlegte (oder von Word interpretierte) Angaben für den Zeilenabstand haben. (Das Problem kommt in der Praxis häufiger vor, als man spontan denken würde.)

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