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Ralf Herrmann

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Froh bin ich über allen Ausdruck, daß Deine Schriften, alte und neue, nicht mit den mir ſo fatalen lateiniſchen Lettern das Licht der Welt erblickt haben – beim römiſchen Karneval, da mag’s noch hingehen –; aber ſonſt im übrigen bitte ich Dich, bleibe deutſch auch in den Buchſtaben.

Nun ein Wort über unſer Geſpräch bei Deinem hierſein über die lateiniſchen Lettern. Den Schaden, den ſie der Menſchheit tun, will ich Dir ganz handgreiflich dartun. Sie ſind wie ein Luſtgarten, der Ariſtokraten gehört, wo niemand als Nobleſſe und Leute mit Stern und Bändern hineindürfen. Unſre deutſchen Buchſtaben ſind wie der Prater in Wien, wo der Kaiſer Joſeph drüber ſchreiben ließ: Vor alle Menſchen! … halte feſt an deutſchem Sinn, deutſchen Buchſtaben. Darum, ſo lange es geht – deutſch; deutſch geredet, geſchrieben und gedruckt.

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Goethes Mutter





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