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Im Jahr 1900 erschien in der Rudhardschen Gießerei mit der Eckmann-Schrift eine Schriftprobe in 16 Graden, die für die Schriftgeschichte ein Novum war und die jungen Ideen der damaligen Zeit einzigartig darstellte. Diese mit dem Pinsel entworfene Schrift enthält Formelemente von Antiqua und auch Fraktur. Trotz ihres dekorativen und ornamentalen Charakters wurde sie anfangs bei der Gestaltung vieler Bücher verwendet. Die floralen Formen waren Eckmann aus seinem malerischen Werk geläufig und er ließ sie in seinen Schriftentwurf einfließen.

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