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Schriftgestalter:
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Foundry:
- Erschienen:
- 2026
- Vertrieb:
- kommerziell
- Serifen:
- sans
- Formprinzip:
- Antiqua humanistisch
- Versaleszett:
- enthalten
Die Sukoon ist eine dynamische bzw. humanistische Serifenlose. Die Buchstaben M, g, y und j stechen jedoch aus dem Standard-Formenkanon dieser Schriftklasse heraus, aber auch die leicht tiefhängende Taille und das unterschiedliche Verhältnis von großer Ober- und kleiner Unterlänge stellen Besonderheiten dar.
Über 400 lateinische, arabische, kyrillische und griechische Sprachen sind enthalten, wobei bereits der Name einen Schwerpunkt auf den arabischen Teil erahnen lässt. Die arabischen Naskh-Proportionen konnten im humanistischen Duktus vollkommen frei und dadurch in weitgehender Kalligrafietreue gestaltet werden. Diese kalligrafische Konsequenz sticht besonders beim untenliegenden Meem heraus. Die korrekte Rechtskurve im Aufstrich von unterhalb der Grundlinie weisen auch anderen Schriften auf, doch bewegen sie sich wieder oberhalb der Grundlinie, um dann mit dem nächsten Buchstaben verbunden zu werden. Das resultiert in der Regel in einer unnatürlichen Strichführung, die bei der Sukoon löst nicht auftritt.
Ähnlich außergewöhnlich ist im Arabischen noch immer ein großer Strichstärkenumfang von Thin bis ExtraBlack, insbesondere der fette Bereich, aber auch Merkmale wie Schwungbuchstaben, kurvige Kashida-Verbindungen oder einzeln zuschaltbare Ligaturen der traditionellen Naskh-Kalligrafie. Sie werden im Schriftmuster-PDF und auf kashida.fyi genauer erläutert.