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Re: Gliederung Handynummern

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Gast

Nach aktueller DIN-Norm:

0173 1234567

typografische besser:

01 73 - 1 23 45 67

oder auch:

0173 - 1 23 45 67

Natürlich geht statt Bindestrich auch ein Schrägstrich oder Klammern - ist dann aber vom Sinn der Zeichen her nicht optimal.

Ralf

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Gast

Die gute alte Gruppierung in Zweierschritten. Da weise ich doch liebend gerne (wie schon so oft) darauf hin, daß es am sinnvollsten ist, die Nummer so zu gliedern, wie man sie am besten erfaßt. In den meisten Fällen korreliert das mit der »Merkfähigkeit« einer Zahl.

Ich persönlich merke mir sowohl Länder- als auch Orts- bzw. Netzvorwahlen immer am Stück (und viele meiner Kollegen stimmen mit mir darin überein). Ich würde also die Landes- und Netzvorwahl am Stück lassen und mit Spatien trennen. Damit kann man die Klammer für die 0 der Netzvorwahl verwenden und gleichzeitig alle Unklarheiten ausschließen, wenn man die internationale Nummer angeben möchte.

Die eigentliche Nummer gliedere ich dann möglichst merkfreundlich. 252525 ist eben am ehesten als 25 25 25 zu merken, während es bei 255 255 schwachsinn ist, in 25 52 55 zu untergliedern, weil das viel schwerer zu erfassen ist. Damit ergibt sich für eine internationale (Handy)-Nummer

+44 (0)7963 70 56 57

bzw.

+44 (0)7963 255 255

Da man den Divis insbesondere für Extensionen benutzt, würde ich eher abraten. Die gibt es zwar bei Handys nicht, aber man kann dann leicht mit anderen Nummern in Konflikt geraten. Ich würde daher eher den Schrägstrich wählen:

+44 (0)7963/93 25-435

Ich denke, strikte Regeln kann man eigentlich nicht aufstellen. Man muß herausfinden, wie sich die Nummer am schnellsten erfassen läßt. Allerdings stimme ich Ralf zu, daß die Zweierschritte im Zweifelsfall immer besser sind als keine Gliederung. Bei Nummern ohne erkennbare Struktur würde ich also auch immer die Gliederung in Zweierschritten empfehlen. Bei strukturierten Nummern werfe ich diese Regel allerdings gerne und mit Überzeugung über den Haufen.

Liebe Grüße,

Christian

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Gast

Beim »einfachen Erfassen« muss man allerdings differenzieren. Freilich sieht sieht eine Nummer wie

0800 300 20 300

besser aus, wenn sie nicht in strikter 2-er Teilung gesetzt wird und ich würde das sicher auch so machen.

Wenn die Nummer jetzt aber jemand am Telefon durchgibt, gibts Probleme:

»Null Achhundert - dreihundert zwanzig ...«

Ja was nun: »320« oder »300 20«

Bei 2-er Teilung kann das nicht passieren.

Ralf

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Gast

Da hast Du allerdings wahrlich recht. Aber auch das führt letztlich nur zu einem der wichtigsten Punkte der Typografie: man darf nicht in sture Regeln verfallen sondern muß sich grunsätzlich Gedanken machen, was im Text (oder der Nummer; (o:> ) steht und welchem Zweck es dient, wie gelesen oder diktiert werden soll etc.

Grüße,

Christian

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