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Die Schriftmuster der Welt in einer Datenbank …

line figures und lining figures

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Vollends schwierig wird es, wenn man als Anfänger versucht, Versal-, Minuskel-, Tabellen- und Proportionalziffern (in allen vier Kombinationen) in Opentype umzusetzen, vor allem zu begreifen wie Indesign die Opentype-Features kombiniert (nämlich nicht so wie man annehmen würde)... 3 fast schlaflose Nächte waren das bis ich es durchschaut habe.

Zum eigentlichen Thema: Auf typophile.com wird gewöhnlich von Lining Figures gesprochen, wenn es um Versalziffern geht, egal ob dicktengleich (Tabellen) oder proportional. Diese Unterscheidung heißt dann zumeist "monospaced" und "proportional".

Minuskelziffern werden Oldstyle Figures genannt, da gibt es dann wiederum dicktengleiche und proportionale.

Ich überlege ja, ob ich zu einem Petit-Capitals-Alphabet auch noch entsprechende Ziffern entwerfen soll, natürlich dicktengleich und proportional ;-)

Momentan hindert mich die durchschaubare Umsetzbarkeit in Opentype daran, und die Frage, ob ich dem Gigantismus verfalle und den Anwender nur verwirre statt ihm was gutes zu tun.

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Natürlich sollten auch Kapitälchen-Ziffern in einem

guten Zeichensatz/Schriftschnitt vorhanden sein.

Ich habe mir bisher keine großartigen Gedanken darüber gemacht, gebe ich zu. Stimmt aber. Kapitälchen und Versalziffern in Kombination sieht grauenhaft aus. Wenn bei meinen Arbeiten einmal Ziffern und Kapitälchen aufeinander treffen, verwende ich Mediävalziffern – wenn keine verfügbar sind suche ich nach einer anderen Lösung.

Wie steht ihr dazu?

Neugierige Grüße. Markus.

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Hi!

Hab gerade nachgesehen, wie die Ziffern-Optionen im InDesign heißen

Dort sind es Mediävalziffern und Versalziffern, jeweils proportional und für Tabellen – fände es interessant, wie die Optionen in einer englischen Version benannt sind …

Dabei ist mir an der Scala Sans aufgefallen, dass die Mediävalziffern eindeutig dünner sind als die Versalziffern.

Welcher gestalterische Grund steckt da dahinter?

liebe Grüße,

nau

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Hi!

Dabei ist mir an der Scala Sans aufgefallen, dass die Mediävalziffern

eindeutig dünner sind als die Versalziffern.

Welcher gestalterische Grund steckt da dahinter?

nau

Das wird wohl deshalb gemacht, da große Zahlen (also Versalziffern) durch

ihre Größe halt dünner wirken und daher etwas dicker gezeichnet werden.

Großbuchstaben sind ja auch oft etwas etwas dicker als Kleinbuchstaben,

um so optisch einen Ausgleich zu schaffen und den Grauwert zu erhalten.

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  • 2 Wochen später...

Ein OT-Font, der übrigens alle vier Sorten (Versal/VersalMono/Minuskel/MinuskelMono) bietet ist Chesters Galaxie Polaris (gibts bei vllg.com). Und tatsächlich verwenden wir immer die Mono-Variante, die einfach visuell den Unterschied zur Helvetica noch einmal unterstreicht, aber vor allem auch dafür sorgt, daß die sehr klein angelegten OSFs im Massenbtext wenigstens etwas Wucht erhalten.

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Verwendest du/ihr die Minsukel-Mono oder die Versal-Mono Ziffern?

Ich muß zugeben, dass die Monospaced-Variante wirklich die schönere "1" besitzt.

Aber im Normalfall sind die monospaced Minuskelziffern doch eigntlich überflüssig.

Und die versalen monospaced Ziffern müßten doch im Mengentext

etwas zu sehr herausstechen.

Gruß

Christoph

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Bei Headlines und Titeln, die immer in Versal gesetzt sind, die Versal-Tabularziffern, in de rnormalen Copy die Minuskel.

Und an diesem Fall sieht man eben, daß OSF-Tabularziffern nicht SO überflüssig sind. Ich neige sowieso auch oft dazu, in kleinen Tabellen, die im Kontext mit normalem Text auf einer Seite sind und nicht totale Killer-Spalten/Reihen haben, gern mal auch in der Tabelle die OSFs zu nehmen, einfach weil es mehr nach «aus einem Guß» aussieht. Ich bin aber echter OSF-Fanatiker und insofern sicher nicht die Regel. Ich persönlich finde, es kann nie genug Ziffernauswahl geben. Die Mrs. Eaves und Filosofia zeigen ja, daß es zB auch Sinn macht Versal-Ziffern auf x-Höhe für Caps zu haben :-D

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