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Canapé – die gemütliche Schriftfamilie von Sebastian Nagel
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Stav

Quark 7 ohne Chancen

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Stav

So, es ist soweit, Quark 7 ist da und nun steigt auch Burda auf InDesign um. Wo hat Quark denn da noch Platz?

Wird das Quark-Lockangebot wirkl. den Durchbruch bringen?

Oder wird es ein Freak-Programm?

stav

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Formgebung

ein Freak-Programm?

Genau, für Design-Grufties. ;-)

So wie in den Neunzigern PageMaker.

Henning

---

Alles ist meistens ein bisschen zu viel.

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Markus Wäger

Lustig ist es ja schon mit Quark: da hat man in der Entwicklung Jahre lang gepennt und jetzt geht endlich was weiter, zu einem Bruchteil des alten Preises dazu noch, wenn ich das richtig mit bekommen habe.

Darf man sich da als ehemaliger User als veralbert vorkommen — oder doch eher als ausgenommen?

Greetinx. Markus.

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Sebastian Nagel
Darf man sich da als ehemaliger User als veralbert vorkommen — oder doch eher als ausgenommen?

Jain. Im Grunde ist das einfach Marktwirtschaft. Es ist davon auszugehen, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen niemandem etwas schenkt, weder der Konkurrenz, noch dem Kunden, noch der Allgemeinheit (und wenn sie es tun wird damit eine Strategie verfolgt – Nächstenliebe ist es bestimmt nicht).

Der Preis richtet sich schlichtweg danach, wieviel der Kunde noch bereit ist zu zahlen. Die Kunden haben xxxx$ für Xpress bezahlt, also hat Quark sie genommen. Mit welcher Herzensgüte hätten sie sagen sollen "Hey, uns kostet eine Xpress-Kopie durchkalkulierte xx$, bitte, nehmt sie für xx+einbisschen, wir haben euch lieb."?

Insofern wurde man von Quark veralbert. Was Besonderes ist es in Hinsicht auf unser Wirtschaftssystem allerdings nicht.

(In anderen Bereichen arbeitet das System dann natürlich auch wieder für den Kunden. Alles hat zwei Seiten.)

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Markus Wäger

Der Preis richtet sich schlichtweg danach, wieviel der Kunde noch bereit ist zu zahlen. Die Kunden haben xxxx$ für Xpress bezahlt, also hat Quark sie genommen. Mit welcher Herzensgüte hätten sie sagen sollen "Hey, uns kostet eine Xpress-Kopie durchkalkulierte xx$, bitte, nehmt sie für xx+einbisschen, wir haben euch lieb."?

Vielleicht nicht mit Herzensgüte, sondern mit Weitblick. Quark war ja ›damals‹ darüber hinaus auch für seinen ›besonderen‹ Service bekannt. Dass es eines Tages einen Konkurrenten geben könnte, war wohl langfristig zu erwarten. Viele haben ja den schweren Weg auf sich genommen von Quark auf InDesign zu wechseln, nicht weil der Umstieg so mühelos war (für allem für die ersten Umsteiger nicht), sondern weil sie verärgert waren.

Diese Kunden wieder zurück zu gewinnen, mit einem schwergewichtigen Konkurrenten wie Adobe … Schwierig!

Liebe Grüße. Markus.

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Stav

Ich denke nicht, daß Quark die Umsteiger zurükgewinnen wird. So ein Umstieg ist lang & gut überlegt und wenn man sich mal auf InDesign eingarbeitet hat, möchte man (ich) es dann doch nicht mehr missen. Es hat einfach die Nase vorn ;o)

Da holt mich das Quark-Angebot auch nicht mehr vom Hocker.

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Sebastian Nagel
Vielleicht nicht mit Herzensgüte, sondern mit Weitblick. Quark war ja ›damals‹ darüber hinaus auch für seinen ›besonderen‹ Service bekannt.

Du meinst wir (ich nicht) wurden noch geschröpft bevor der absehbare Verlust der Marktmacht kam?

In dem Fall hätte Quark aufgegeben und sich damit abegfunden, aus dem Markt auszuscheiden. Dagegen spricht, dass die 7 ja wieder realtiv weiterentwickelt wurde (aber natürlich in einem anderen Preissegment platziert wird, das stimmt).

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Markus Wäger
Du meinst wir (ich nicht) wurden noch geschröpft bevor der absehbare Verlust der Marktmacht kam?

Dagegen spricht, dass die 7 ja wieder realtiv weiterentwickelt wurde.

Tja, das bedeutet dann wohl, dass Not tatsächlich erfinderisch macht ;-)

Hättest du dich vier Jahre früher selbständig gemacht, wärst auch du geschröpft geworden. Dann würdest auch du zu jenen gehören, die nach den Gesetzen des Marktes sauer wären und ganz sicher nicht mehr zu Quark (bei uns sagt man Topfen) zurück kehren würden.

8)

Greetinx. Markus.

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GRIOT

Ich bin teilweise auf InDesign umgestiegen, weil es einen funktionalen Vorsprung hat(te).

Ich denke, perspektifisch wird Quark UND InDesign eingesetzt - zumindest mache ich das so. Das hängt wesentlich vom Design des Kunden ab. Klarer und sauberer Satz ist m.E. eher im Quark zu bewerkstelligen. Denn da hat InDesign noch so einige Bugs. Beispielsweise mal eins meiner Probleme, die nicht gelöst werden konnten: http://forum.macnews.de/forum/show?mid=43498.1003.6096

Andererseits ist natürlich – wenn das Design PSD-Dateien, Schatten u.ä. enthält – InDesign komfortabler.

Was Opentype angeht, sollte man InDesign CS II sicherlich mit Quark 7 vergleichen. Was ich naber noch nicht machen konnte – mir kommen keine Betas auf den Produktionsrechner (außer FontExplorer :-) ).

Soviel vielleicht kurz mein Senf dazu.

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Magnus

Hallo,

genauer mit QXP – das halte ich für ein Gerücht, da musst du schon Beispiele folgen lassen. Zu deinem Problem, du hast so wie ich das sehe in den Umbruchoptionen des Absatzformates falsche/nichtgewollte Einstellungen drin. Auch ID besitzt keine künstliche Intelligenz und macht somit nur was du ihm sagst. Du kannst mir die Datei auch gerne schicken und schau mir das am Patienten direkt an.

Gruß

Magnus

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GRIOT

Danke für Dein Angebot – das gleiche habe ich von zwei InDesign-Spezialisten aus dem Mac-Forum auch bekommen. Und beide haben die Absatzformate etc. als absolut richtig eingeschätzt.

Das Problem ist wirklich nicht gelöst: http://forum.macnews.de/forum/show?mid=60641.1467.-8184

Die Anfrage ist jetzt bei Programmierern von Adobe zum Testen. Mal sehen, was die herausfinden. Aber irgendwie sind manche Dinge, die InDesign macht, nicht wirklich nachvollziehbar.

"Genauer" war vielleicht das falsche Wort (abgesehen von dem o.g. Bug). Manche Dinge sind einfach umständlicher im InDesign. Bei Quark kannst Du z.B. Text markieren, kopieren, und beim Anlegen einer neuen Stilvorlage sind alle Werte des kopierten Textes bereits vorgegeben. Das ist gerade bei Zeichenformaten sehr vorteilhaft und spart viele Mühen und Zeit.

Desweiteren finde ich auch das Umfließen bei Quark besser gelöst. Alles, was darüber liegt, umfließt nicht. Wenn z.B. im InDesign ein Textblock ein Bild umfließen soll, ein anderes aber nicht, was dann?

Das sind sicherlich Kleinigkeiten gegenüber den Vorteilen. Aber nicht desto trotz: Manchmal nehme ich Quark und manchmal InDesing – eben je nach Einsatzzweck.

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Magnus

Hi,

wie gesagt, schick rüber bin jetzt wirklich neugierig. Mit den Absatzformaten geht das auch in ID. Konturenführung kannst du in ID ebenfalls nur für Objekte darunter einstellen wobei ich die Standardeinstellung von ID für sinnvoller halte. Ich arbeite nun seit über 2 Jahren mit ID und bin davon überzeugt. QXP nutze ich wirklich nur noch weil es sich teilweise nicht vermeiden lässt. Das größte Problem für die Umsteiger ist wenn sie in ID versuchen wie in QXP zu arbeiten – das kann nur schiefgehen. Nutze QXP übrigens seit über 14 Jahren – ich war also mit sicherheit nicht einfach von einer neuen Software zu überzeugen. Aber die Vorteile von ID sind so groß, dass ich nach 2 Wochen restlos überzeugt war. Übrigens auch von der Geschwindgkeit. QXP macht vielleicht den schnelleren Eindruck, aber doch auch nur weil ich für jeden Mist ein Fenster per Shortcut aufrufen muss. Da bewegt sich dann immer hübsch was am Bildschirm, was dabei jedoch tatsächlich an Arbeit umgesetzt wurde steht wo anders geschrieben. Zur Genauigkeit noch eine letzte Anmerkung. QXP bringt es nicht einmal in der 7er Version fertig, dass ich numerische Eingaben zu den Bezugspunkten setzen kann. Einziger Bezugspunkt in QXP ist nach wie vor links oben. PageMaker4 war da vor 10 Jahren schon weiter. Aber ich kann jetzt Transparenz auf einzelne Buchstaben anwenden – Juhu, brauche ich ständig. Ob sich das dann auch belichten lässt – ich habe aus leidiger Erfahrung mit QXP so meine Zweifel. Auch wenn ich jetzt böse über QXP schimpfe, hoffe ich dennoch dass die Quark-Jungs endlich ihre Hausaufgaben machen. Monopolismus bringt dem Verbraucher selten was gutes.

In diesem Sinne und schick mal rüber (NEUGIER!)

Magnus

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GRIOT

Danke nochmals für Dein Angebot. Aber nun ist es zu spät. Erstens ist die Produktion abgeschlossen und zweitens (es ist eine firmeninterne Publikation) ist es nun mit soviel Inhalt gefüllt, daß ich das Dokument nicht mehr rausgeben kann.

Nur soviel: Dieses Problem trat nicht auf allen Seiten auf, obwohl auf allen Seiten natürlich die gleichen Formate verwendet wurden. Mit den Bildern hat es aber auch nix zu tun, da ja – wie im Beispiel zu sehen – das Problem sogar ganz ohne zu umfließende Bilder auftrat.

Komisch das Ganze.

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Magnus

... oooch schade aber verständlich. Dass das Umbruchproblem nur auf einigen Seiten auftrat ist durchaus nachvollziehbar. Wenn in den Umbruchoptionen »Zeilen nicht trennen« akiviert ist wird der Text eben so umbrochen, dass keine Hurenkinder und Schusterjungen auftreten. Wenn ich dein Beispiel anschaue und durchzähle macht in dem Fall ID genau dies.

Gruß

Magnus

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GRIOT

Nein, das Problem war genau andersrum: InDesign hat die Umbrüche in die nächte Spalte so gemacht, daß ZWINGEND Hurenkinder entstanden sind. Selbst wenn es dafür den vorhergehenden Textblock nicht bis unten auffüllen konnte.

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Magnus

Hi,

also ich bin mir ziemlich sicher, dass es an deinen Umbrucheinstellungen liegt. So wie ich das anhand deines Screenshots sehen kann, hast du einem oder mehreren Absatzformaten die Einstellung mit nächte Zeile zusammenhalten zugewiesen. Du hast in der ersten Spalte noch 6 Zeilen platz, wenn du nun aber z. B. 7 Zeilen hast die durch diese Einstellung zusammengehalten werden umbricht ID natürlich in die nächste Spalte. Resultat ist eben, dass du ein »Loch« von 6 Zeilen hast.

Gruß

Magnus

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Magnus

Hi,

also an den Einstellungen kann es wirklich nicht liegen – sind ja keine vorgenommen. Jetzt bin ich noch neugieriger. Evtl. hat das Dok. einen Schuss. In solchen Fällen hilft es oft das Teil als ID-Austauschformat zu exportieren und erneut in ID zu öffnen. Dieser Fehler wie du ihn hast ist mir allerdings in über 2 Jahren nicht untergekommen.

retlosen Gruß

Magnus

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GRIOT

Ich arbeitet nun seit ca. einem viertel Jahr mit InDesign und hatte bisher auch nur zweimal dieses Problem. Na mal sehen, was die Jungs von Adobe rausbekommen.

Nachtrag: Ich habe die Datei gerade mal in das InDesign-Austauschformat exportiert und dann dieses geöffnet. InDesign baut zwar die Datei neu auf, aber das Problem besteht weiter.

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Magnus

... ich bin gespannt :roll:

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Roman Wilhelm

Liebe typografische Trauergemeinde,

mit QuarkXPress haben wir einen Freund aus der Jugend verloren, an den wir uns langsam gewöhnt haben, mit dem wir unsere Tage verbracht haben, meist in glücklicher Koexistenz, gelegentlich in wildem Streit – alles kam vor, das Positive überwog. Selbstverständlich war es für uns, zusammen mit unserem Freund über den gerade aus dem Ei geschlüpften großen Bruder des PageMakers zu lachen, uns gegenseitig auf die Schulter zu klopfen und uns ewige Treue zu schwören. Aber das war eben früher. Vor uns liegt der alte Kumpan aufgebahrt, es ist Zeit, Abschied zu nehmen.

Als ich 2002 ein Praktikum in der AHK Shanghai machte, wurde ich nach 5 Jahren glücklicher Quark-Koexistenz in eine harte PageMaker-6-Wirklichkeit geschleudert – dort benutzte man dieses Programm jeden Tag für chinesische Drucksachen. Gleichzeitig erfuhr ich, dass es zwar eine chinesische Version von QuarkXpress gibt, doch die lief nur unter dem chinesisch installierten System OS 9. Nach hartem Kampf mit dem ungeliebten verwandten PageMaker entschloss ich mich, kaum heimgekehrt nach Deutschland, zum Umstieg auf das frische InDesign 2.0.

Seitdem arbeite ich für bilinguale Publikationen ohne Probleme mit diesem Programm, mittlerweile seiner großen Schwester CS – sogar eine arabische Broschüre lief dank Version ME (Middle East) gesund vom Stapel. Lange wartete ich auf die versprochenen Unicode-Neuerungen bei Quark – vergebens.

Als ich dieses Jahr erneut in meine alte Shanghaier Arbeitsstelle kam, bewunderte ich Kollegin Fangs neuen Mac G5 – das stolze Gerät steht glänzend an ihrem Arbeitstisch. Doch ein genauerer Blick auf den Bildschirm ließ mich fast losbrüllen: Aus Liebe zu PageMaker 6.0 läuft das edle Stück auf Mac OS 9, ganz wie "früher".

Soweit zur Grabrede für unseren verstorbenen Freund Q.E.

Mit herzlichem Beileid,

Roman Wilhelm

http://www.roman946.de

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