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Hausschrift gesucht...


Lotte2305

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Lotte2305

Hallo Ihr Lieben,

mit meinem ersten Beitrag wende ich mich gleich mit einem Problem an euch.

Ich schreibe derzeit eine Projetarbeit. Ein Teil der Arbeit ist die Suche einer Hausschrift, natürlich mit einigen Vorgaben und da bin ich recht ratlos. Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen.

Also es handelt sich um eine druckerei für die ich eine Hausschrift im Zuge des Redesigns des CI wählen soll. Die verschiedenen Schriftschnitte sollen als Grundschrift, Akzentschrift und Frmularschrift verwendet werden können. Zusätzlich soll festgelegt werden, welche Schriftschnitte am Besten im Web verwendet werden können. Ich soll dann die verschiedenen Schriftschnitte erklären.

So, ich bin jetzt ehrlich gesagt etwas verunsichert...in Bezug auf Web hab ich gedacht, nimmste Arial...das ist standard auf allen Rechnern, bei Mac wird es durch die sehr ähnliche Helvetica ersetzt. Aber funktioniert das so? Auch bei Drucksachen, oder ist das zu "langweilig". Da ja bei beiden print und web von Schriftschnitten die Rede ist, gehe ich davon aus, dass alles ein und die selbe Schrift sein soll...oder seh ich das falsch....da bleibt ja nur eine webtaugliche Schrift wie zb Arial zu nehmen...oder seht ihr das anders? Vielleicht habt ihr da Ideen...hab das totale Brett vorm Kopf und komme einfach nciht weiter... =( !

LG

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Schlaflos

Dürfte man so dreist sein und nach dem eigentlichen Wortlaut der Frage bitten? Manchmal macht es die Sache einfacher, wenn man nochmal zum Kern zurückkommt. Vielleicht können wir so ja Dein Brett lösen ... :D

Davon abgesehen: Wie sieht denn euer »Briefing« respektive Euer Kommunikationskonzept aus? Denn generell gilt: Erst sucht man sich die Tanzveranstaltung aus, dann das passende Kleid oder den Anzug.

Besten Gruß,

Alex

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Lotte2305

Hey...ich kann dir gern per PN das Pdf schicken...da ist dann der ganze Aufgabenwust drin...aber eben auch ausgangssituation...bin echt banane in der birne von den ganzen prüfungen.......grummel...kriegst gleich mal ne pn....

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Sebastian Nagel

Hmm, geht es nicht "öffentlich"?

Mehr Leser --> mehr Antworten...

"Schlaflos" ist ja auch nur freiwillig hier, wie alle anderen, und wird jetzt "unfreiwillig" eingespannt.

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hey

Fontshop hat kürzlich eine Entscheidungshilfe für Hausschriften veröffentlicht. Die wollen natürlich zunächst einmal selbst verkaufen, die Übersicht über die verschiedenen evtl. benötigten Features und Schnitte ist schon nützlich und die üblichen Verdächtigen der Corporate Fonts sind, soweit ich das grade überblicke, alle dabei.

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Lotte2305

Naja, das Problem ist ja dass es meine Meisterarbeit ist und ich weiß leider nciht wie weit das rechtlich iO geht, wenn cih die einfach im Netz veröffentliche :?

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Lotte2305

Ach so und unfreiwillig soll mir hier bestimmt keiner helfen.... :( ...das möcht ich natürlich nicht!

Also es handelt sich um eine druckerei für die ich eine Hausschrift im Zuge des Redesigns des CI wählen soll. Die verschiedenen Schriftschnitte sollen als Grundschrift, Akzentschrift und Frmularschrift verwendet werden können. Zusätzlich soll festgelegt werden, welche Schriftschnitte am Besten im Web verwendet werden können. Ich soll dann die verschiedenen Schriftschnitte erklären.

Das ist schon grundsätzlich die Aufgabe eins zu eins wiedergegeben...ganz viel mehr erfährt man über die Firma in der Ausgangssituation auch nicht...es ist eine Druckerei, die jetzt zusätzlich noch ins Web-to-Print einsteigen will...deshalb auch die Webtauglichkeit!

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Gast njr
Naja, das Problem ist ja dass es meine Meisterarbeit ist und ich weiß leider nciht wie weit das rechtlich iO geht, wenn cih die einfach im Netz veröffentliche :?
Meisterarbeit? Stellen angehende Meister tatsächlich solche Fragen? Ich selber bin ja wirklich nirgends meisterlich. Vielleicht wundere ich mich ja auch bloß darum ...

Wünsche dir viel Erfolg, auf alle Fälle!

Grüße,

Norbert II

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Lotte2305

Naja, ich bin halt drüber gestolpert...ich muß meine Typo normaler weise auch nicht begründen...aber hier liegt der Fall eben etwas anders...immerhin muß ich ne plausible Erklärung schreiben warum genau ich diese Schrift aus dieser und jener Schriftklasse verwendet hab....so, dass es die Prüfer gutfinden...seufz...das find ich gar nciht so einfach...normal "mache" ich eher, als das ich mir da große Gedanken drüber mache...meistens sind Schriften eh vorgegeben und wie gesagt...Typo ist leider nicht so mein Spezialgebiet. Frag mich aber auch, warum ich mich für meine Frage rechtfertigen muß, zumindets hab ich grad das Gefühl nach dem letzten Beitrag....was in an der Frage denn so verquer, dass sie scheinbar lächerlich erscheint...ich überlege halt insgesamt Arial zu nehmen, weil es eben auch webtauglich ist, gängig und ich damit dann bei web und print ein einheitliches Erscheinungsbild erreiche...aus irgendwelchen Gründen hab ich aber so ein nicht erklärbares Bauchgefühl, dass ich da völlig auf der falschen Spur bin. :(

Wollte ja nur Anregungen und Denkanstösse...keine fertig geschriebene Arbeit :? ...tja....nichts für ungut! Nicht jeder kann überall super gut sein...bei Typo bin ich es definitiv nicht! :cry:

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Poms

Die Arial nimmst du nicht :D

Welche Schriften habt ihr zur Verfügung (oder ist das nur rein theoretisch)? Mit einer Superfamiliy a la Thesis von Luc de Groot würdest du dir Schriftmischungsprobleme ersparen können. Die hat "alles", eine Sans, eine Serif, eine Mix, etc. und das in "unendlich" vielen Schriftschnitten und passenden Italics dazu. Mit diesen Varianten könntest du relativ einfach deine Vorgaben erfüllen und gut aussehen würde das auch noch.

Für das Web empfehle ich dir die von dir ausgewählte Headline/Akzentschrift* und eine systemübergreifende Schrift wie z.B. die Verdana. Hier sollte halt der Kontrast zwischen den Schriften groß genug sein (Größe, Schriftgewicht, Farbe, Weissraum) damit das spannungsreich aussieht.

*mit der Einbindung von Pixelgrafiken geht das am einfachsten

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Lotte2305

Nein keine Vorgabe....reintheoretisch....

So wie du das geschrieben hast mit Web mache ich das bei meinen Kunden zumeist auch immer. Ist denn dann Verdana auch Mac-tauglich? Ist doch ne MS-Schrift oder? ich hatte webtechnisch eben an Arial gedacht, weil die beim Mac falls nicht vorhanden durch Helvetica ersetzt wird und die sind sich ziemlich ähnlich, damit ist die Gefahr nciht so groß nen zerhacktes Schriftbild zu bekommen.

Bei verdana hab ich Angst, dass wenn sie mal ersetzt wird, dass die dann dargestellte Schrift nicht lesbar ist, da zu klein...denn Verdana ist ja doch schon etwas großzüger gestaltet....

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Sebastian Nagel

Also du könntest zum Beispiel nehmen:

------------------

Print: Frutiger oder Thesis Sans (da hast du dann gleich noch Serif, Mix und Antiqua in der Hinterhand)

Web: Verdana (die ist auch am Mac allergrößtenteils verfügbar)

------------------

oder auch

------------------

Print: Helvetica

Web: Arial

------------------

oder

------------------

Print: Clarendon

Web: Georgia

------------------

oder

------------------

Print: Meta und Meta Serif

Web: (haut mich...) Trebuchet und (haut mich) Cambria (die ist noch nicht sehr verbreitet!)

Das Problem ist dass wir keine Ahnung haben ob das zur Druckerei passt. Und wie Poms schon gesagt hat: du kannst das Schriftbild im Web wesentlich prägen, indem du Überschriften, Navigationselemente, etc. als Grafiken (dabei an die Zugänglichkeit denken!) einbindest. Dann fällt gar nicht mehr so auf, dass du dich im Fließtext auf die gängigen Webschriften beschränken musstest.

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Lotte2305

Ich habe jetzt...ich hoffe es schlägt mich keiner...beim Logo der Druckerei...die Aachen bold verwendet....besser gesagt bei mir heißt die Schrift Aaron Bold...mir wurde hier im Forum schon super geholfen, dass es sich wohl um einen Abklatsch der Aachen handelt...und ja, das ist so...da ich ja schon ne Weile mit dem oben genannten Brett vorm Kopf rumlaufe vor lauter Prüfungen, bin ich mir was das Logo betrifft auch nciht so ganz sicher....aber so wie ich es jetzt hab ist es denke ich technisch und gestalterisch begründbar, alles andere ist wumpe.

Ich schicke das Logo gern per PN...aber da ich nciht die einzige bin, die die Prüfung schreibt und da ich vermeiden möchte dass es hier vielleicht irgendwer sieht und dann zwei ähnliche Logos bei der Arbeit auftauchen, dann komm ih nämlich in Erklärungsnot...hab keine Lust disqualifiziert zu werden, weils irgendwer abklatscht...auch wenn es kein gutes Logo ist...im zeitlich begrenzten Rahmen das Mögliche halt... :?

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hey

Im Web ist es entscheidend, nicht nur die eine Schrift festzulgen, sondern eine Ersetzungsreihenfolge. So stellst Du sicher, dass Du immer das bestmögliche Ergebnis erzielst, dass der Besucherrechner hergibt. So etwas kann etwa so aussehen:

{

font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'DejaVu Sans', 'Bitstream Vera Sans', Arial, Sans-Serif;

Damit hast Du sicher gestellt, dass 99% der Benutzer unter Windows, Mac OS, Linux, BSD, Solaris usw. eine ordentliche Bildschirmoptimierte serifenlose Schrift sehen, den anderen ist ohnehin kaum zu helfen und die sehen dann eben irgendeine serifenlose.

Eine eher kommende Entwicklungen berücksichtigende Maßnahme wäre, eine Hausschrift zu wählen, für die auch Schnitte existieren, für die die @fontface-Einbettung erllaubt ist (geht z.Z. nur mit Safari 3.x, wird aber demnächst weiter ver breitet sein). Ersetzungen muss man natürlich trotzdem festlegen. Es gibt noch nicht viele Schriften mit passender Lizenz, eine davon ist die schöne Graublau Sans, die hier in der linken Spalte beworben wird. Anwendungsbeispiele findest Du in Ralfs Blog: 1, 2.

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Lotte2305

Ja das mache ich bei meinen Programmierungen auch immer so...

hab gedacht ich nehme entweder für die print sachen helvetica und im web dann arial (mit ersetzungsreihenfolge arial, helvetica, verdana..)

die beiden sind sich sehr ähnlich und die helvetica macht gedruckt denke ich auch was her.

oder aber ich verwende die Thesis...die find ich echt schön...und dann wieder arial im web....allerdings muss ich die projektarbeit dann in der schrift schreiben...die thesis hab ich leider nicht....helvetica müsste ich auch erst gucken...seufz...ist das alles blöd...

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Poms

Wird jetzt nicht so wichtig sein, trotzdem …

Print: Clarendon

Web: Georgia

Miller (zur Georgia als Alternative für den Druck). So hab ich das mittlerweile gelernt. :D

http://www.fontbureau.com/fonts/Miller/styles

PS

Man kann bestimmt etwas unerwartetes mit der Aachen machen, aber den Firmennamen einfach damit runterzuschreiben, dafür ist sie zu oft gesehen und frisch/neu wirkt sie auch nicht.

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Sebastian Nagel

Also grundsätzlich passt das Wort "Druckfabrik" (ich würde es so schreiben, nicht "Druck Fabrik", diese Kompetenz hast du als Gestalterin!) zur Aachen Bold und umgekehrt.

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Lotte2305

Also der Name ist so vorgegeben....ich finde auch dass das ganz gut passt....und dazu dann als hauschrift eine serifenlose....ich denke es wird echt die helvetica, denn da hab ich immer den ansatz "arial ist sehr ähnlich und die verwendet man dan im web" ...klingt für mich ganz plausibel...

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Pachulke
… ich denke es wird echt die helvetica …

Das Problem ist, daß Helvetica, Arial usw. meines Erachtens überhaupt nicht als Hausschriften (für welchen Zweck auch immer) in Frage kommen, da sie das essentielle Erfordernis einer Hausschrift — nämlich zumindest zu versuchen, unverwechselbar zu sein und sich im Unterbewußtsein des Rezipienten mit dem Firmennamen zu verbinden — nicht erfüllen können. Eigentlich kann das keine webgängige Schrift. Das ist das Cardinalproblem dieser Aufgabenstellung.

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Lotte2305

Da hast du recht...aber soweit ich weiß haben viele namenhafte firmen helvetica als hausschrift...habs nicht mehr im kopf deutsche bank glaub ich...finde natürlich den link nicht mehr...

sie ist schon ziemlich gewöhnlich...da hast du wohl recht...was mich aber bei allen überlegungen immer wieder dahin bringt ist die sache mit dem web....denn da hab ich dann wieder die ähnlichkeit!

wie würdest du das denn lösen? :cry:

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Norbert P

Die "eine" unverwechselbare Hausschrift hat man doch nur mit dem ganz großen Portemonnaie. Ich denke, auch eine Arial kann funktionieren, so lange Du sie unverwechselbar einsetzt, also besonders luftig, in einem sehr speziellen Gestaltungsraster etc. Eine Schrift alleine macht ja kein CI (Binse) - aber dann gilt eben auch umgekehrt: Ein gutes CI braucht nicht unbedingt die EINE Schrift.

Eine "thinne" Helvetica hat ja bspw. auch den Charme von Passkreuzen - würde also auch inhaltlich passen :)

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<p>Eine elegante Display-Schrift von Friedrich Althausen mit 200 Ligaturen</p>
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