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Hervorgehobene Antworten

Hallo,

ich überlege gerade, worauf man im Einzelnen achten muss, wenn der Text in einem Layout für einen Sprachwechsel geeignet sein soll. Reicht es, wenn man den Text in der zweiten Sprache in einer fünften Farbe auf einer Extra-Ebene anlegt? :?

Hoffe, jemand kann mir helfen! :)

Schwer zu sagen, ohne mehr über den konkreten Auftrag zu wissen.

Eine Ebenenverwaltung für unterschiedliche Sprachen ist natürlich immer eine gute Idee. Eine fünfte Farbe muss nicht unbedingt sein. Man kann z.B. auch aus InDesign (im Idealfall sogar skriptgesteuert) die gleiche Druckvorlage in den jeweiligen Sprachen rausschicken. Hängt sehr von den Rahmenbedingungen des Projektes/Druckes ab.

Ralf

Der Text muss entweder überdrucken oder darf auf keiner Farbe oder keinem Motiv stehen, das ausgespart werden würde.

Fang mit dem deutschen Text an zu layouten, da Deutsch i.A. am längsten läuft und du dann am wenigsten Layoutanpassungen machen musst, um alle Sprachen zu bedienen.

Ohne das Layout oder das Projekt zu kennen ist es naturgemäß immer schwierig…

  • Ersteller

Vielen Dank für eure Antworten! Leider weiß ich die genauen Rahmenbedingungen auch nicht so genau. Es hieß nur, das zu entwickelnde Layout für ein Buch solle sprachwechseltauglich sein. Überdruckt der Text in InDesin nicht automatisch? Und wenn ich Abbildungen, Deutsch und die zweite oder gar dritte Sprache auf jeweils eine Ebene lege, müsste das Layout doch eigentlich für alle Sprachen passen, wenn Deutsch am längsten ist, oder?

französische texte sind oft noch länger als deutsche. :!:

manchmal, ja. Technische Texte sind gern mal länger, weil die Franzmänner viel umschreiben um englische Begriffe zu vermeiden. Prosa ist manchmal kürzer…

Wenn Dir der Hersteller eines Verlags diese Aufgabe gestellt hat, dann bedeutet das oft, dass Du den Text tatsächlich in einer "fünften" Farbe anlegen sollst (die nennst Du dann z.B. "Text Black"). Diese Farbe ist nur eine Kopie des "normalen" Schwarz und also auch mit den entsprechenden Eigenschaften (überdrucken etc.) zu versehen.

Hintergrund ist, dass man für Zusammendrucke eines Buches in mehreren Sprachen (früher) den Vierfarbsatz textfrei halten wollte/will, um für jede Sprache nur eine (zusätzliche) schwarze Druckplatte tauschen zu müssen. Oder man hat die Montagen des Bildschwarzes mit dem Textschwarz zusammen auf eine Platte kopiert. Der Aufwand war also in jedem Fall geringer als alle vier Platten zu tauschen. Darum darf es auch keinen farbigen Text und keine Auskopierer ("negativen", weißen Text) geben..

Im Zeitalter von ctp ist das aber nicht mehr so aufwändig - und jede Druckerei geht damit anders um. Der Verlagshersteller bleibt also gern bei der althergebrachten Methode, denn für ihn bedeutet sie, auf Nummer Sicher zu gehen.

Die Anpassung der verschiedenen "Sprachlängen" ist Sache der muttersprachlichen Redakteure, das sollte Dich nicht kümmern, es sei denn, Du müsstest auch diese setzen.

  • Ersteller

Ah, so ist das also! Jezt verstehe ich das. Vielen Dank. Werde also nicht nur Ebenen anlegen für die anderen Sprachen, sondern auch noch Absatz- und Zeichenformate in einer Volltonfarbe mit 100 % Schwarz und Überdrucken anlegen. Doch wohin dann mit farbigen Schriftauszeichnungen? Das ist mir dann jetzt noch nicht ganz klar...?

Farbige Schrift darf/sollte halt nicht vorkommen - sonst müssen alle vier Platten gewechselt werden. Das kostet neben Material vor allem Rüstzeiten.

Leg doch einfach in deinem InDesign Dokument drei Ebenen an:

Eine für die 4-farbigen Bilder

Eine für den deutschen Text (100%Schwarz/überdrucken)

Eine für den fremdsprachlichen Text (gleiche Farbe wie beim deutschen Text)

Und dann exportierst du einfach 2 Dokumente.

Einmal mit der Bildebene und der deutschen Ebene und einmal mit der

gleichen Bildebene und der fremdsprachlichen Textebene.

Dann hast du zwei druckfähige PDFs.

Nach Rücksprache mit dem Drucker, tauscht dieser dann nur

den Schwarzfilm aus.

Aber wie gesagt: Viele Wege führen zum Ziel.

  • Ersteller

Ja, so mache ich es! :) 3 Ebenen und gut. Und für die farbigen Textauszeichungen lege ich notfalls – denn eigentlich möchte ich auf die nicht verzichten – noch eine Volltonfarbe an. Dann ist es nur eine Platte mehr.

  • Ersteller

Stimmt. Und wie ich gerade sehe, ist eine der Anforderungen auch 5c und nicht 6c... Also weg mit der bunten Schrift! :)

wieso? 5c heißt doch „plus 1 Sonderfarbe“, also kann das auch farbiger Text sein. Es kann aber auch Maschinenlack sein, das solltest du mal klären…

  • Ersteller

Aber die Sonderfarbe soll nun doch für den fremdsprachlichen Text reserviert sein. Und was ist eigentlich Maschinenlack?

Das ist ein (fast) farbloser Drucklack, manchmal auch Dispersionslack, der im letzten Farbwerk inline aufgetragen wird

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