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Hervorgehobene Antworten

Auch auf die Gefahr hin dass dieser Thread In TypoTalk besser aufgehoben wäre, stelle ich nun hier meine vier kleinen Fragen:

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1. "Anzug!": Setze ich Interpunktionszeichen nach einem einzelnen ausgezeichneten Wort in der normalen Fließtextschrift, oder, weil das Interpunktionszeichen am vorgestellten Wort "dranhängt" und auch schöner aussehen würde, im auszeichnenden Schnitt?

2. "1. Teil": Mit normalem Leerzeichen zwischen "1." und "Teil" sieht der Abstand zu groß aus; ich verwende deswegen ein Achtelgeviert. Wie macht ihr das?

3. Leerraum vor Doppelpunkt: entfällt, ist ja nur im französischen so.

4. Die runden Klammern sitzen bei der hier verwendeten Scala für meinen Geschmack ziiiemlich tief. Kann mir das jemand erklären?

(Bei der FF Nexus Sans oder der John Sans oder der Gill Sans ist das auch so.)

4. Die runden Klammern sitzen bei der hier verwendeten Scala für meinen Geschmack ziiiemlich tief. Kann mir das jemand erklären?

Die sitzen doch perfekt auf x-Höhe, oder? Ich würde mal vermuten, daß das daher kommt. Beim en-dash ist das ja bei vielen Schriften auch so. Der paßt als Gedankenstrich sehr gut, sitzt aber zu tief als »von-bis-Strich« wenn man keine Mediävalziffern verwendet. Das mathematische Minus-Symbol ist hingegen wieder auf die Zahlen zugeschnitten und damit oftmals höher.

Grüße,

Christian

Das folgende Satzzeichen wird, soweit ich mich erinnere mit ausgezeichnet. Bei der Geschichte mit dem 1. Teil etc. würde ich einfach meine Augen gebrauchen. Der Abstand ist wohl sehr groß vor dem "T", so dass es fast aussieht als ob da Erstens steht. Mach es einfach kleiner bis es gut ausschaut, ob das ein Achtel oder was auch immer ist.

  • Ersteller
Die sitzen doch perfekt auf x-Höhe, oder? Ich würde mal vermuten, daß das daher kommt.
Tatsache, das scheint der Grund zu sein. Befriedigt mich noch lange nicht, ich bin immer vesucht die Klammern einen Punkt hochzusetzen... Guckt euch doch mal die Gill an, wie sieht das denn aus! (Ja, ich rege mich gerne künstlich auf.)
Das folgende Satzzeichen wird, soweit ich mich erinnere mit ausgezeichnet.
Das Guillemet etwa auch? (In dem Beispiel hier.)
Bei der Geschichte mit dem 1. Teil etc. würde ich einfach meine Augen gebrauchen.
Das ist natürlich prinzipiell richtig, lässt sich jedoch im Fließtext (zeitlich) nicht umsetzen, zumindest in meinem Fall.

1. Ich würde das Ausrufezeichen nicht auszeichnen, außer es wäre deutlich mehr ausgezeichnet (zum Beispiel der ganze Satzteil)

2. Normalerweise nehme ich da schon ein ganzes Leerzeichen, aber in deinem Fall ergibt sich zwischen Punkt und „T“ eine große Lücke, deshalb ist ein Achtelgeviert natürlich problemlos nachvollziehbar. Wenn die Auflistung noch länger ist, könnte sich evtl. ein Listenabsatzformat lohnen, bei dem du den Punkt nach der Zahl an einem Tabulator ausrichtest und die Zahl davor rechtsbündig machst.

4. Ich hab die Scala nicht, aber vielleicht hat sie ja kontextabhängige Glyphen. Extra hochsitzende (kurze) Klammern für Kapitälchen sind bei gut ausgebauten OT-Schriften durchaus nicht unüblich.

Ich glaub das steht im Duden. Nur das nachfolgende Zeichen, nicht das Guillemet.

Ich muss mich da korrigieren. In meinem Duden steht:

"Wird in einem Satz ein einzelnes Wort (...) ausgezeichnet (fett, halbfett, ...), so gehört das Satzzeichen (Punkt, Komma, ...) mit zum Grundtext und wird nicht ausgezeichnet."

Na, da hab ich es bisher immer falsch gemacht. So ein Mist.

Und noch ein Zusatz: Wenn (typografisch :D )ausgezeichnete Wörter am Ende des Satzes stehen, wird der Punkt aus optischen Gründen mit ausgezeichnet.

Da steht nur "Schlusspunkt". Von Ausrufezeichen steht da nix, also nö!

In meinem Duden steht:

"Wird in einem Satz ein einzelnes Wort (...) ausgezeichnet (fett, halbfett, ...), so gehört das Satzzeichen (Punkt, Komma, ...) mit zum Grundtext und wird nicht ausgezeichnet."

Vor vielen Jahren (das wird wohl irgendwann Anfang der 90-er gewesen sein) hat mir die Duden-Redaktion auf eine entsprechende Anfrage geantwortet, dass in so einem Fall das Zeichen wie das Wort, an dem es dranhängt, behandelt wird. Offensichtlich hat sich das inzwischen geändert.

Man könnte außerdem noch "1. Teil" / "2. Teil" bündig ausrichten, z.B. durch Verwendung von Tabellenziffern.

ich neige ja – und hier geht es offensichtlich eh mehr um meinungen als um feste regeln – der meinung zu, dass das satzzeichen zum grundtext gehört und nicht ausgezeichnet wird. der inhalt soll ja hervorgehoben werden; satzzeichen strukturieren den inhalt.

Wenn (typografisch) ausgezeichnete Wörter am Ende des Satzes stehen, wird der Punkt aus optischen Gründen mit ausgezeichnet.

hier glaube ich, dass in diesem satz das inhaltliche schwergewicht auf »am ende des satzes« liegt und nicht auf dem wort »punkt«, so dass es, sinngemäß interpretiert heißen müsste: »am ende des satzes ... wird das der auszeichnung folgende satzzeichen ... mit ausgezeichnet.«

In meinem Duden steht:

"Wird in einem Satz ein einzelnes Wort (...) ausgezeichnet (fett, halbfett, ...), so gehört das Satzzeichen (Punkt, Komma, ...) mit zum Grundtext und wird nicht ausgezeichnet."

Vor vielen Jahren (das wird wohl irgendwann Anfang der 90-er gewesen sein) hat mir die Duden-Redaktion auf eine entsprechende Anfrage geantwortet, dass in so einem Fall das Zeichen wie das Wort, an dem es dranhängt, behandelt wird. Offensichtlich hat sich das inzwischen geändert.

Hey Dieter,

dann ist Deine Info definitiv aktueller als mein Duden, der ist von '89.

Immer wieder staun ich, mit welcher Ergebenheit dem Duden gehuldigt wird unter gleichzeitiger Ablehnung der Rechtschreibreform (oder auch der Groß-/Kleinschreibung ...) :neenee:

Immer wieder staun ich, mit welcher Ergebenheit dem Duden gehuldigt wird unter gleichzeitiger Ablehnung der Rechtschreibreform (oder auch der Groß-/Kleinschreibung ...) :neenee:

Um Dich etwas zu versöhnen: Ich habe mich damals trotzdem nicht streng daran gehalten: Für die hochgestellten Fußnotenziffern im Text erschien mir dieses Vorgehen falsch.

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