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F Grotesk für lange Fließtexte

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Liebes Forum,

Ich habe zwei Fragen:

1. Was haltet ihr von der F Grotesk von Radim Pesko für längere Lesetxte in einem Magazin (bis 8000 Zeichen)?

2. Findet ihr die FF Bau besser (ich brauche nur einen Schriftschnitt)?

Dank und Gruss Typotyp

http://www.radimpesko.com/fonts/f-grotesk

post-16688-1355407958,4939_thumb.jpg

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Erwin Krump

Zur ersten Frage:

8000 Zeichen ergeben keine sehr große Textmenge. Für ein Magazin ist deshalb auch eine Serifenlose, wie die F Grotesk, geeignet.

Zweite Frage:

Die F Grotesk finde ich persönlich besser und auch interessanter als die FF Bau.

Grüße

Erwin

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bertel

Eine eher zufällig beschnipselte Helvetica (F Grotesk) finde ich als Fließtextschrift ungeeignet, besonders in einem zu fetten Schnitt.

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Ralf Herrmann

Ohne den Kontext der Gestaltung und des Inhalts des Magazins ist so eine Frage natürlich schwer zu beantworten. Es kommt ja vor allem darauf an, was DU mit der Gestaltung erreichen willst.

Ganz persönlich als Leser gehen mir diese Ich-bin-die-coole-neutrale-Kunstkatalog-Schrift-Dinger eher auf den Keks. Sie sind natürlich lesbar, aber eben nicht so lesefreundlich wie echte humanistische Fließtextschriften. Ob es dann FF Bau, Akzidenz Grotesk oder F Grotesk ist, spielt dann auch keine wesentliche Rolle.

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Vielen Dank Für eure Rückmeldungen. Schade das hier wenig argumentiert wird und stark über pures Gefallen oder nicht Gefallen diskutert wird.

An Bertl:

Die F Grotesk geht auf eine Bleisatzschrift aus dem Jahre 1880 der Schriftgiesserei Schelter & Giesecke zurück. Also nichts mit Helvetica-Beschnipsel. Dein Kommentar finde ich schlichtweg nutzlos.

An Ralf:

Es mögen Details sein zwischen der AG und der F Grotesk aber sie machen ein Schriftbild aus, darum habe ich ja das Thema eröffnet.

Trotzdem typografischen Gruss

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StefanB
Die F Grotesk geht auf eine Bleisatzschrift aus dem Jahre 1880 der Schriftgiesserei Schelter & Giesecke zurück.

Dann sind die FF Bau und die F Grotesk auf der gleichen Grundlage entstanden: der Schelterschen Grotesk. Es ist also eher eine Geschmacksfrage, welche der beiden Schriften du vorziehst. Für eine Magazingestaltung würde ich eher zur Bau tendieren, da sie in meinen Augen etwas ruhiger läuft.

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Ralf Herrmann
Vielen Dank Für eure Rückmeldungen. Schade das hier wenig argumentiert wird und stark über pures Gefallen oder nicht Gefallen diskutert wird.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was du dir als Antwort erhoffst, wenn du allgemein fragt »was haltet ihr von ...« ohne genauer Kontext und Intention deiner Gestaltung zu spezifizieren.

Die unterschiedlichen Digitalisierungen mögen mal etwas rauer mal etwas harmonischer sein – welches davon Deinem Zweck am nächsten kommt, können wir nicht wissen oder eben nur in Form eines persönlichen Geschmacks ausdrücken.

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Kathrinvdm
… Schade das hier wenig argumentiert wird und stark über pures Gefallen oder nicht Gefallen diskutert wird. …

Deine Kritik kann ich angesichts der folgenden Antworten nicht ganz nachvollziehen, denn das sind doch ganz sachliche Argumente:

… 8000 Zeichen ergeben keine sehr große Textmenge. Für ein Magazin ist deshalb auch eine Serifenlose, wie die F Grotesk, geeignet. Zweite Frage: Die F Grotesk finde ich persönlich besser und auch interessanter als die FF Bau. …
Eine eher zufällig beschnipselte Helvetica (F Grotesk) finde ich als Fließtextschrift ungeeignet, besonders in einem zu fetten Schnitt.
Ohne den Kontext der Gestaltung und des Inhalts des Magazins ist so eine Frage natürlich schwer zu beantworten. Es kommt ja vor allem darauf an, was DU mit der Gestaltung erreichen willst. Ganz persönlich als Leser gehen mir diese Ich-bin-die-coole-neutrale-Kunstkatalog-Schrift-Dinger eher auf den Keks. Sie sind natürlich lesbar, aber eben nicht so lesefreundlich wie echte humanistische Fließtextschriften. Ob es dann FF Bau, Akzidenz Grotesk oder F Grotesk ist, spielt dann auch keine wesentliche Rolle.

Das sind für meine Begriffe alles sinnvolle Aussagen, die auf Deine Fragestellungen eingehen. Zusammengefasst sagen meine Vorredner, dass eine serifenlose Schrift durchaus geeignet sein kann, um einen längeren Fließtext zu setzen, dass sie aber in der Regel nicht so lesefreundlich ist wie echte humanistische Fließtextschriften. Und dass es in diesem Kontext eben nicht so relevant ist, welche Helvetica-ähnliche (sprich serifenlose) Schrift verwendet wird, weil es im Bezug auf die Lesefreundlichkeit keinen Unterschied macht, welche der aufgezählten serifenlosen Schriften eingesetzt wird.

Ich kann auch Deine Kritik daran, dass der Punkt »Gefallen oder Nichtgefallen« von den Kollegen berücksichtigt wurde, nicht ganz nachvollziehen, denn wenn Menschen, die täglich in ihrem professionellen Umfeld mit dem Einsatz und der Gestaltung von Schriften zu tun haben, ihre persönlichen Präferenzen für oder gegen eine Schrift äußern, dann kann man auch daraus nutzbringende Erkenntnisse ziehen. Im Zweifel kann man als Fragesteller ja einfach noch mal nachfragen, wenn man das gerne genauer ausgeführt hätte. Da Du in Deinen Fragestellungen die Formulierungen »Was haltet Ihr von …« und »Wie findet Ihr …« gebraucht hast, hätte ich Dir vermutlich genau wie die Kollegen mit einer persönlichen Einschätzung geantwortet. :-)

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Canapé – die gemütliche Schriftfamilie von Sebastian Nagel
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