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Typografische Fundstücke

Hervorgehobene Antworten

Bin auch am Nackenbeißer gescheitert. Der Rest war ja auch für einen Laien wie mich doch recht einfach gehalten. Glücklicherweise haben sie nicht nach dem Unterschied zwischen Schusterjungen und Hurenkind gefragt, die kann ich nämlich nicht auseinanderhalten :)

Glücklicherweise haben sie nicht nach dem Unterschied zwischen Schusterjungen und Hurenkind gefragt, die kann ich nämlich nicht auseinanderhalten :)

Der Schusterjunge weiß nicht, wo er hingeht und das Hurenkind nicht, wo es herkommt.

8/10 :-)

Der Schusterjunge weiß nicht, wo er hingeht und das Hurenkind nicht, wo es herkommt.

Das ist ein extrem hilfreicher Merksatz! Vielen Dank :)

Wenn mich jemand nach einem Merksatz fragt, dann verweise ich immer auf diesen:

Ein Schusterjunge muss unten im Keller arbeiten, ein Hurenkind steht oben verloren auf der Straße.

Anlässlich eines Gemeinderatsbeschlusses zur Anpassung einiger Straßennamen an die neue Rechtschreibung

http://www.ka-news.de/987508

gab es unter den vielen Lästereien auch zwei Links zu ss/ß-Cartoons, die ich hier nicht vorenthalten will, insbes. das erste nicht ;-)

http://www.satire-clips.de/wp-content/uploads/2010/05/rechts_001.jpg

http://de.toonpool.com/user/695/files/_1032935.jpg

schön :-) Der erste ist dennoch falsch, hätte doch ein ẞ dorthin gehört ;-)

Anlässlich eines Gemeinderatsbeschlusses zur Anpassung einiger Straßennamen an die neue Rechtschreibung

http://www.ka-news.de/987508

Die Kommentare dazu sind ja wieder einmal kaum zu ertragen. Dieter Nuhr lässt grüßen …

Die Anpassung der Namen an die aktuelle Rechtschreibung ist explizit so vorgesehen und wird den Städten und Gemeinden vom Ständiger Ausschuss für geographische Namen des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie so empfohlen.

Nur weil man’s nicht versteht, soll es dann automatisch Steuergeldverschwendung sein. :bandit:

Die Anpassung der Namen an die aktuelle Rechtschreibung ist explizit so vorgesehen und wird den Städten und Gemeinden vom Ständiger Ausschuss für geographische Namen des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie so empfohlen.

Danke für den Link, kannte ich noch nicht ...

... wobei die Schlussformel eher was anderes aussagt:

Die Empfehlung des StAGN bedeutet nicht, dass alle bereits bestehenden geographischen Namen von den jeweils dafür zuständigen Institutionen (Staat, Länder, Gemeinden, Ämter) der neuen Rechtschreibung angepasst werden müssen, sondern dass das amtliche Regelwerk nur dann verbindlich ist, wenn neue geographische Namen geschaffen werden oder wenn die dafür zuständige Institutionen es für zweckmäßig erachten, die Schreibweise bestehender geographischer Namen zu ändern.

Nur weil man’s nicht versteht, soll es dann automatisch Steuergeldverschwendung sein. :bandit:

*mitseufz*

  • Ersteller
Die Anpassung der Namen an die aktuelle Rechtschreibung ist explizit so vorgesehen …

Nur weil man’s nicht versteht, soll es dann automatisch Steuergeldverschwendung sein. :bandit:

Ich habe weder vor, mich in die Kommentare der ka.news einzulesen noch hier erneut die Rechtschreibdiskussion zu führen, aber die Argumentation, daß etwas keine Steuergeldverschwendung sei, weil es explizit vorgesehen und von einem Ausschuß empfohlen sei, ist mir doch etwas sehr staatstragend. In einem legalistischen Staatswesen ist Steuerverschwendung regelmäßig irgendwo explizit vorgesehen und vor irgendwelchen Gremien empfohlen.

… verstehe ich irgendwie nicht.

Nach aktueller Rechtschreibung: Los, Bello, fass das Fass!

Nach alter Rechtschreibung: Los, Bello, faß das Faß!

Oder nicht? (Ich merke, dass mir die alter Schreibung immer weniger geläufig ist.) :-? Ansonsten: inwiefern ist die neue Rechtschreibung hier missverständlicher als die alte?

Was für eine Schrift passt am besten zu einer nach einem römischen Café benannten Kaffeemischung? Klar, ne Fraktur!

CafeGreco.png?sw=300&sh=300

Ich frage mich, wie viele Kunden dieses nordeuropa- und nordamerikaweit tätigten Kaffeerösters da bestenfalls Untico Caffé @reco lesen. :-?

  • Ersteller
Vermutlich bezieht man sich auf den rotativen Hochdruck. Tatsächlich lief das so: Es wurde ein ganz normaler Bleisatz hergestellt, von dem dann eine Pappmater geprägt wurde. Diese wurde konkav auf einen Zylinder gespannt und mit Blei ausgegossen. So erhielt man eine (halb)runde konvexe Blei-Druckform. Vor dem Offsetdruck war das das schnellste Druckverfahren und im Zeitungsdruck üblich.

In diesem Werbefilm der »Allgemeinen Thüringischen Landeszeitung Deutschland«

ist diese Technik sehr schön im Film zu sehen, ab Minute 5.

Sehr schön, danke, Ralf. Diese sehenswerte Bilderstrecke vermittelt mir den Anschein, früher sei scheinbar nicht nur so manches beschaulicher gewesen, sondern vieles auch ganz einfach ansehnlicher.

Max Bentow, Die Puppenmacherin, Psychothriller, Verlag Page & Turner 2012

Papier: FSC Super Snowbright von Hellefoss AS, Hokksund, Norwegen

;)

6067 CONFIG

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›IN‹ der Seite hört sich nach fehlendem Qualitätsmanagement in der Papierherstellung an :roll:

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