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Aufträge finden als Grafiker

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Hallo zusammen

 

Ich habe eine Frage an die Grafiker, generell alle an alle Freelancer unter euch.

 

In gut 5 Monaten bin ich mit deinem Studium als Grafiker fertig. Ich bin für ein kreativer Mensch, mit vielen Ideen und einem Bezug zu meinem Beruf. Ich weiss auch, was es heisst in der Praxis zu arbeiten. 

 

Während meiner Ausbildung habe ich den Eine oder Andere Auftrag machen können. Ich habe auch bereits ein eingenes Erscheinungsbild und ein kleines Geschäftlein.

 

Nun zu meiner eigentlichen Frage:

  • Wie und wo findet ihr eure Aufträge?
  • Alle Aufträfe, welche ich realisieren konnte, waren Empfehlungen durch Bekannte oder  von Leuten welche ich mehr oder weniger "Kannte".
  • Ich weiss einfach nicht WO ich anfangen sollte.

 

Kann jemand von euch mir einen Tip geben. Ich weiss nicht wo Anfangen.

Ich freue mich auch eure Meinung und eure Tipps

 

Für Leute die es Interessiert, ich schicke meine Porfolio-Webseite  als Link per PN.

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Alle Aufträfe, welche ich realisieren konnte, waren Empfehlungen durch Bekannte oder  von Leuten welche ich mehr oder weniger "Kannte".

 

Hallo aleking, 

 

und das ist auch schon der Trick, zumindest ist das meine Erfahrung! Ganz im Ernst: Es geht nichts über Empfehlungen von zufriedenen Kunden oder Menschen, die Dich und Deine Arbeitsweise kennen und schätzen. Das ist zu Beginn natürlich nicht ganz einfach und leichter gesagt als getan. 

 

Was nicht schlecht ist: fachkundige Beteiligung in berufsspezifischen Gruppen und Foren online. Hilfreiche Beiträge hier im Forum, in entsprechenden Gruppen bei Xing oder LinkedIn (und all den anderen Foren) können dazu führen, dass andere Teilnehmer Deine Dienste in Anspruch nehmen möchten. Oder dass Dich andere Gruppenmitglieder empfehlen. Auch über einen Berufsverband können Kontakte entstehen (BDG oder AGD, für Illustratoren IO). Zumindest bei der IO gibt es sogar die Möglichkeit, sein Portfolio einzustellen und damit zusätzlich auffindbar zu sein im Netz. 

 

Eine gute Maßnahme ist es außerdem, wenn Du in Deinem persönlichen Umfeld akquirierst, zum Beispiel, indem Du einen Flyer, einen Prospekt, eine witzige kleine Werbeidee gestaltest, die Du Deinen Familienmitgliedern und Freunden gibst, mit der Bitte, sie bei entsprechenden Gelegenheiten weiterzureichen. Eine dazu passenden Website ist keine schlechte Idee, weil die Leute sich dann gegebenenfalls ein umfassenderes Bild von Deinen Arbeiten machen können. Das ist natürlich alles eine ganze Menge an Arbeit, gerade die Erstellung der Website mit dem Aufbereiten von Arbeitsbeispielen, dem Schreiben der Texte (eventuell zweisprachig? Alle Texte von einem Lektorat lesen zu lassen ist gut investiertes Geld.) etc. Aber gerade in der ersten Zeit hat man erfahrungsgemäß genug Zeit, sich mit der Eigenwerbung zu beschäftigen. Später, wenn die entsprechenden Aufträge da sind, kommt man dann oft nur noch sporadisch dazu, diese Dinge auf den neuesten Stand zu bringen. 

 

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg!  :-)

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Danke für das Angebot, aber ich kenne selber eine Person (Studiert in Germanistik), welche meine Texte für Flyer und Webseite Korrigiert.

ich weiss, meine Rechtschreibung ist fürs generelle wenn ich mich nicht so darauf achte nicht so gut  :neenee:

 

Wie gesagt, ein Erscheinungsbild habe ich bereits, da gehört die Webseite natürlich auch mit dazu.

 

 

Danke für die Tipps.

 

Mit einem Flyer habe ich es auch schon versucht, das bachte nicht viel ;(

 

Damit, mich von anderen Leuten, also diejenigen die ich kenne weiterempfehlen zu lassen, das habe ich bereits versucht, das bringt mir auch nicht wirklich viele Aufträge ein. (Aber alle Leute sind mit einer Arbeit sehr zufrieden).

 

Hier in der Schweiz gibt es schon Grafikverbände, aber ich hörte, dies würde nicht all zu viel bringen.

In dem Sinne auf Fachplatformen Ratschläge usw. zu geben, ist eine gute idee, aber ich kenne deine solchen für die schweiz. (trotz googeln)

 

 

Gewinnt ihr alle die Aufträfe nur über Referenzen? Wie habt ihr Angefangen?

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Na gut: nicht alle! Ich habe schamlos übertrieben …  ;-)

 

Aber die Texte, die ich im Rahmen meiner Arbeit für Kunden schreibe/schreiben lasse, die für die Veröffentlichung gedacht sind, die gehen schon alle ins Lektorat. Und meine eigenen für die Veröffentlichung gedachten Texte auch. 

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Gewinnt ihr alle die Aufträfe nur über Referenzen? Wie habt ihr Angefangen?

 

Ich habe vor dem Studium und währenddessen für Designagenturen gearbeitet, im Anschluss ans Studium auch. Als ich mich dann selbstständig machte, habe ich zunächst primär für diese Agenturen als Freelancer gearbeitet. Und dann haben die mich weiterempfohlen, auch an kleinere Kunden, die eigentlich bei den Agenturen angefragt hatten, aber deren Projekte oder Budgets zu klein waren für die Agenturen. Und aus dem Freundes- und Familienkreis kamen kleinere Aufträge hinzu. Daraus hat sich mein Kundenstamm entwickelt, etliche der ersten Kunden habe ich bis heute. 

 

Und was die Foren und Verbände angeht: In Zeiten des Internets hindert Dich doch zum Glück niemand daran, in österreichischen oder deutschen Foren aktiv zu werden. Deine Landsleute werden doch sicherlich nicht nur einheimische Websites besuchen? Und ist nicht »hilf Dir selbst« ein Forum aus der Schweiz?

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ich kann kathrin nur beipflichten: empfehlungen, empfehlungen, empfehlungen.

 

tu gutes (also: fachlich gut, schnell, sauber und zu einem fairen – nicht billigen – preis) und die auftraggeber werden über dich reden. ich bin jetzt seit zwölf jahren selbstständig und kenne das wort akquise nur aus erzählungen. das kann sich auch mal ändern, aber ich hoff das bleibt noch eine weile so.

:hammer:

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Ok, ich schaue da mal rein, ;) danke für den tipp. Schade das das Forum nicht so toll ist wie dieses hier.

 

Du bist natürlich herzlich eingeladen, Dich bei typografie.info rege zu beteiligen! Schließlich lesen auch hier potenzielle Kunden mit. Jeder Deiner Beiträge ist damit ein kleines Steinchen im Mosaik Deiner beruflichen Selbstdarstellung.  :-D

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Meint ihr es bringt etwas wenn ich kleinen Geschäften und Unternehmen meine Diestleistungen anbiete?

 

Klar, warum nicht? Wenn Du es nicht probierst, dann wirst Du nicht wissen, ob es Dir Kunden gebracht hätte. Mach einfach!  :nicken:

 

 

Sie findet uns nicht nett ;( Was können wir dagegen tun?

 

Lach, alles gut!  :gimmifive:

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Plus ein wenig drauf achten, dass man statt Marketinggeschwätz den Inhalt so formuliert, dass er die Worte enthält, die Otto Normalverbraucher auch im Google Suchfenster verwenden würde ...

Nix ›Plus‹ – das ist ja eben (auch) das, was Webdesign gut macht ...

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Es ist auch zu empfehlen, erstmal als Angestellter zu arbeiten – da kann man unter Umständen auch zu Kunden bzw. zu Referenzen und Erfahrungen kommen, die man als Praktikant oder bei kleinen Aufträgen aus dem Bekanntenkreis nicht bekommt.

 

Kunden bekommt man durch direkte Kontakte oder Zufälle – hilfreich dabei ist immer ein aussagekräftiges Portfolio und eine Präsenz im Web.

Nichts ist schlimmer als Seiten von Freelancern, die »under construction« sind oder Portfolios, die erstmal erstellt werden müssen ...

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