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Spationieren von Adios Script Pro

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catfonts

Zum Thema „Handschriftähnliche Umsetzung einer verbunden geschriebenen Schrift“ habe ich eine Lösung aus einer andedren Welt gefunden, die man vielleicht ja auch auf die lateinischen Schreibschriften übertragen könnte.

 

Der Word-Shaper des InDesign-Plugins Tasmeem für arabische Schrift baut den Text nicht aus ganzen Buchstaben zusammen, sondern verwendet Primitives, welche es in 2 Dimensionen zum durchgeschriebenen Wort zusammenfügt, und dabei, um die Zeile ordentlich auszutreiben alle nur erdenklichen Formalternativen quasi automatisch durchspielt. Dabei entstehen je nach Wortlänge hunderte Alternativformen, von denen viele sehr handgerschrieben wirken. Hiermit bietet sich auch die Möglichkeit, anders als in der üblichen Druckschrift dieses Schriftsystems nicht an der Grundlinie zu kleben.

 

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haslingerDesign

Guten Morgen zusammen, danke für die Antworten. Ich mag das arabische Beispiel. Ich werde das gleich mal beim Vektorprogramm ausprobieren was gesagt wurde. Ich werde den Freund meiner Schwester (für Ihn ist das Tattoo) fragen, ob er den Aufwand eines Kalligrafen eingehen will und ich werde ihn auch befragen ob der Tätowierer Erfahrung mit Schriften hat. Ihr habt natürlich recht, wenn man dem Typo Gesetz "Angemessenheit" hier gerecht werden will, sollte ein möglichst hoher Aufwand betrieben werden. (Der Körper ist ja kein "billiger" H&M Prospekt der dann nach einer Woche weggeworfen wird).

 

;p 

 

Gruß newbie.

 

p.s.: Anbei der Anhang mit aufgestelltem f, aber sonst die Oberlängen unberührt gelassen. Stattdessen Wortabstand nocheinmal verkleinert damit gilt Wortabstand<Zeilenabstand. Ich denke, sollte er nicht zum Kalligrafen gehen, werde ich es so belassen, außer von Ech entdeckt wer noch n gravierenden Fehler!

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Martin Z. Schröder

Die Wortabstände sind immer noch zu groß, der optisch doppelte Wortzwischenraum vor dem großen F muß halbiert werden.

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catfonts

Bei dem speziellen F bei „ihre Flügel“ probiere doch mal aus, das ganz ohne Wortzwischenraum zu schreiben, denn den bringt diese spezielle Buchstabe fast schon von Haus aus mit, bestenfalls ein ganz schmales Leerzeichen.

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Martin Z. Schröder

Das Fl in der dritten Zeile sieht bald aus wie ein A. Das F taugt aber ohnehin nicht viel, es sieht auch in der zweiten Zeile falsch aus.

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haslingerDesign

Ok, habe an den beiden großen "F" Buchstaben gearbeitet. Was mir noch aufgefallen ist, die vierte Zeile hat einen zu großen Zeilenabstand, verkleinern kann ich Ihn aber nicht wegen der Oberlänge von A und H. Oder geht das durch? Sonst noch irgendwelche Mängel? Ich finde "Flog" sieht nun nicht mehr nach Aog aus und "Flügel" ist nicht mehr ganz so schlimm.

 

Gruß newbie.

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Martin Z. Schröder

Die Wortzwischenräume sind immer noch zu weit, außer »ihre Flügel«, der ist jetzt enger als alle anderen. Sie sind auch nicht gleichmäßig, »Seele spannte« steht weiter als »Flog durch«, beispielsweise. Der letzte Durchschuß ist in der Tat zu groß, das Versal A hängt nach unten, während das F von Flügel zu hoch steht. Das F ist insgesamt nicht besser geworden, es ist eher ein J oder ein T als ein F. Die Schrift taugt nicht viel, das kann man nicht reparieren. Es sieht wegen der Schrift bieder aus, es sieht dazu schlecht gesetzt und dadurch als Ganzes billig aus.

Kalligraf oder Schriftwechsel, mit dieser Type kommst du nicht zu einem guten Ergebnis.

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Gast Schnitzel

Das ›Flog-F‹ finde ich gar nicht so daneben – die Schrift auch nicht. Ein J und T sehe ich da schon gar nicht drin ...

Im Prinzip wird man an jeder Satzschrift herumkrittle können und selbst an Kalligrafien findet das geschulte Auge immer etwas was nicht stimmt und ›schlecht‹ gemacht ist. Die Kunst ist es sich zu entscheiden, welche ›Macken‹ man hinnimmt und welche man ausbügelt – das macht die ganze Sache individuell und lebendig

Mit gefällt das A allerdings nicht so richtig, das finde ich am schwersten zu erkennen. Dass es tiefer hängt sehe ich nicht als Problem. Dass das F etwas schwebt eher. Da könnte man einfach den Schwung etwas tiefer ziehen.

Dass die letzte Zeile den Anschluss verliert, liegt daran, dass eine ganze Strecke lang keine Oberlängen vorkommen, das reißt eine Lücke und hat nichts (soweit der Zeilenabstand überall gleich eingestellt ist) mit dem Durchschuss zu tun. Wenn du den verringerst kriegst du nicht nur Probleme mit dem A, sondern es kann dann auch wieder falsch und unregelmäßig wirken. Ich würde jetzt eher gucken, ob man den Raum nicht anders füllen kann. Z. B. eins der ›stillen-l‹ etwas nach unten ziehen oder die Schlaufe des L von Lande  nutzen. Vielleicht braucht es da auch gar nicht viel Veränderung, also die Fläche muss nicht gänzlich gefüllt werden, es reicht, wenn sie nicht mehr ganz so riesig wirkt.

Meine Vorgehensweise wäre jetzt (da der Tätowierer eh keine digitale Vorlage braucht) das Ganze ausdrucken, abpausen und dabei diese Schwünge und Schlaufen anpassen. Das geht manchmal schneller als wenn man jetzt die einzelnen Ankerpunkte der Pfade anfässt. Dabei würde ich evtl. auch den ersten t-Strich von der Idee her um 180° drehen.

Ob du dir so eine manuelle Bearbeitung zutraust steht natürlich auf einem anderen Blatt ...

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haslingerDesign

@Martin Z. Schröder, Der Beitrag erinnert mich stark an meinen Schrift Lehrer. Er hat auch immer versucht mir die "Flausen aus dem Kopf zu treiben" und ich wollte immer lieber zeichnen und fotografieren. Danke für den guten Willen an dieser Stelle.

@Schnitzel, danke für die vielen Hilfestellungen, ich werde die Schrift einmal ausdrucken und an den Schwüngen herumspielen. Ich glaub ich muss mir doch einen a3 Drucker zulegen -- zum Geburtstag vielleicht :p

 

Gruß,

 

newbie

 

p.s.: THREAD kann geschlossen werden!

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haslingerDesign

Ich nochmal, entschuldigung für den Doppelpost, wollte nur anhand von einem Beispiel das ich mal so schnell gefertigt habe sagen, dass die Adios Script Pro eine schöne Schrift ist und auch für fröhliche Dinge verwendet werden kann. :p

 

So long, 

 

Grüße newbie.

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