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Initiative Film Berthold gst 4000

Hervorgehobene Antworten

Berthold gst 4000?

 

Was ist das denn?

 

Was war das denn?

 

Eine Foto*was*maschine? »Fotosetzmaschine«?

 

Und wozu war sowas gut?

 

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Ja, liebe Freunde, wir berichten heute von den schnöden Zeiten, als noch überhaupt gar niemand mit einem Computer zu tun hatte, schon gar nicht im Alltag. Banken, Versicherungen, sowas vielleicht, millionenschwere Anlagen für interne Zwecke.

 

Es gab kein Internet.

 

Na gut, ich komme jetzt allmählich mal zum Kern meines Anliegens: Eine Initiative für einen Film zur Funktionsweise dieser Maschine zu machen, würde doch für viele, die diese Dinger noch nie gesehen haben, eine hoffentlich anschauliche Erläuterung darstellen. Man könnte sie ja auch mal aufmachen und etwa die Belichtungseinheit oder den Magazintausch demonstrieren.

 

Ich habe Kontakt aufgenommen mit einer Druckerei aus Mannheim, die eine solche gst 4000 im lauffähigen Zustand noch stehen hat und sogar gelegentlich noch einsetzt. Warum und wozu, kann ich nicht sagen. Jedenfalls sind wir übereingekommen, das Setzen einer kleinen Akzidenz »vor laufender Kamera« zu demonstrieren und die Satzbefehle und Typonummern zu erklären. – Mich würde aber mal interessieren, mit welchem Filmmaterial die belichten und woher sie die Prozesschemie beziehen. (Das es so etwas überhaupt noch gibt!)

 

So sieht die Maschine aus:

 

https://www.flickr.com/photos/127024472@N02/15459425780/in/photostream/lightbox/

 

Eventuell kann ich das auch hier oben in Rendsburg machen. Das Druckmuseum Rendsburg hat auch noch Berthold, ich weiß jedoch nicht, in welchem Zustand. Dazu erhalte ich morgen einen Anruf.

 

Was haltet Ihr von dieser Idee?

 Jedenfalls sind wir übereingekommen, das Setzen einer kleinen Akzidenz »vor laufender Kamera« zu demonstrieren und die Satzbefehle und Typonummern zu erklären. – 

 

Ah, Typonummern … das war so ähnlich wie bei HTML <h1> </h1> usw., richtig? Oh, Wanderer zwischen den Welten … ja, schön, mach dit mal.

Geh ich recht in der Annahme, dass es dir weniger um die reine Zustimmung zu diesem Projekt geht (ich glaube, dass es da eine durchgehende Zustimmung gint, aussterbende Drucktechniken zu dokumentieren) sondern du hier eigentlich mehr an eine art Croudfunding gedacht hast. Schließlich muss ja mindestens noch jemand angeheuert werden, der das dann mit professionellem Equipoment aufnimmt...

  • Ersteller

@ Hans:

Ja, diesen Vergleich finde ich auch zulässig. Damals hätte jeder Schriftsetzer auf welcher Anlage auch immer kleinere Akzidenzen aus dem Kopf aufschreiben können. Die Bertholdschen Typonummer entsprechen ziemlich gut den Absatzformaten in InDesign oder Überschriften in HTML.

 

@ catfonts:

Ja auch, dass der Begriff »Crowdfunding« angemessen ist für das, was ich zu tun versuche. – Wenn das Druckmuseum Rendsburg noch lauffähige Geräte besitzt, ich habe jetzt sogar komplette Bedienungsanleitungen für eigentlich alle Produkte der H. Berthold AG in meinem Besitz, dann müsste man die auch irgendwie in Gang bekommen. Der Mannheimer Betrieb, von dem ich im Nachbarthread berichtete, produziert gelegentlich auch noch auf seiner Berthold. Die könnte ich ja fragen, wo sie ihr Material beziehen. Dann könnte ich das hier oben selbst machen. Hab’ ich da doch zufälligerweise eine Bekannte beim NDR …

 

Dann könnten wir den NDR ja auch fragen, ob er eine solche Dokumentation mit eigenen Mitteln aufnehmen kann, so dass Bild & Ton professionellen Ansprüchen genügen.

  • 2 Wochen später...
  • Ersteller

So, hier ein Zwischenbericht:

 

Das Druckmuseum Rendsburg hat fünf Berthold-Geräte und -Maschinen:

 

1.

diamat

 

2.

diatext

 

3.

mft 4000 Fox

 

4.

diatronic

 

5.

diatype

 

Damit wären alle wesentlichen Entwicklungen der Firma Berthold abgedeckt, denke ich, von der Serie M (SUN Workstations, die letzte Serie) einmal abgesehen. Ich könnte also tatsächlich statt der gst gleich fünf Geräte vorstellen. Wenn das Museum damit einverstanden ist, natürlich. Aber ich bin ja schon in Kontakt. Derzeit machen sie Inventur, deshalb dauert es noch ein bischen.

 

Mit dem NDR habe ich auch schon Kontakt aufgenommen und habe mir einer Frau Clemens über die Möglichkeit einer Sendung im Kulturprogramm gesprochen. Mal sehen.

  • 6 Jahre später...
Am 10.11.2014 um 16:09 schrieb Lars Kähler:

So, hier ein Zwischenbericht:

 

Das Druckmuseum Rendsburg hat fünf Berthold-Geräte und -Maschinen:

 

1.

diamat

 

2.

diatext

 

3.

mft 4000 Fox

 

4.

diatronic

 

5.

diatype

 

Damit wären alle wesentlichen Entwicklungen der Firma Berthold abgedeckt, denke ich, von der Serie M (SUN Workstations, die letzte Serie) einmal abgesehen. Ich könnte also tatsächlich statt der gst gleich fünf Geräte vorstellen. Wenn das Museum damit einverstanden ist, natürlich. Aber ich bin ja schon in Kontakt. Derzeit machen sie Inventur, deshalb dauert es noch ein bischen.

 

Mit dem NDR habe ich auch schon Kontakt aufgenommen und habe mir einer Frau Clemens über die Möglichkeit einer Sendung im Kulturprogramm gesprochen. Mal sehen.

Da fehlt aber noch die ACS 3200.

Meiner Meinung nach das Bindeglied oder Vorläufer der GST.

Die gehört eigentlich auch dazu. Soweit ich weiß, das erste System mit Seitenbildschirm.

 

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