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U-Bahn-Schriften (Berlin)


blendadenter
Zur besten Antwort springen Solved by Schwalbenkoenig,

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Na, dann würde ich den Band aber gleich richtig druckreif gestalten. Die Kunden melden sich hier ja schon :-)

 

Wenn du dazu dann noch Fragen hast oder gestalterische Tipps benötigst, bist du hier ja auch gut aufgehoben - glaube ich zumindest...

 

Wer weiß, vielleicht wird ja daraus eine ganze Buchreihe: "Subway Station Typography International"

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Lustig ist dass so ziemlich alle betroffenen "-strasse" Stationen von Rainer G. Rümmler entworfen und geplant wurden! Vielleicht mochte er das ß auch nicht so sehr ;) 

Weißt Du, ob er als Architekt der Bahnhöfe Einfluss auf die Schreibweise der Namen an der Wand hatte?

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Weißt Du, ob er als Architekt der Bahnhöfe Einfluss auf die Schreibweise der Namen an der Wand hatte?

Ich kann es nur vermuten, er war wie es heißt nicht nur für die Architektur sondern auch für die Gestaltung zuständig und bei ihm fällt es halt auf, dass (anders wie bei anderen Ubahnhof Gestaltern) oft viele verschiedene Schriften benutzt wurden die zum zu seiner Dekoration passten.

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Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_G._R%C3%BCmmler

 

Während dies bei seinen ersten Entwürfen noch sehr dezent erfolgte, wie am Bayerischen Platz, wo er die Wände in Anlehnung an die bayerischen Landesfarben mit blauen und weißen Asbestzementplatten verkleiden ließ, wurde in den 1980er Jahren die Gestaltung immer pompöser. Viele Kritiker bemängelten, dass die eigentliche Funktion des U-Bahnhofes teilweise völlig in den Hintergrund trat und die Gestaltung mehr an Theaterkulissen denn an Verkehrsbauten erinnere.

 

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Diese Preißn von der Wikipedia ... blau und weiß ... :neenee:  wo doch jeder Bayer weiß, daß die Landesfarben Weiß und Blau sind!  :tutor: (Artikel 1, Absatz 2 der bayrischen Verfassung)

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Drum ist ja auch der Praktiker-Baumarkt pleite gegangen, wenn die ein riesen Schild hatten "Hier spricht der Preis" - das haben Bayern garantiert falsch verstanden.

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Da sind nun zufällig die Stationen meines morgendlichen Arbeitswegs dabei, deshalb muß ich dazu noch einen Kommentar loswerden ;)

 

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Über den Mehringdamm ärgere ich mich immer wieder. Nicht nur, daß ich die Schriftwahl für einen Faux Pas halte, der Bahnhofsname ist auch extrem schlecht zu erkennen, weil, wie man auf dem Foto schon sieht, immer nur ein paar Buchstaben hell erscheinen, und der Rest fast mit dem Hintergrund verschwimmt. Das ist aus jeder Perspektive so.

 

Daß die modernen Schilder leicht gebogen sind, hat ja meines Wissens genau den Grund, um Reflexionen möglichst auszuschalten, wie man beim Seestraßenschild sieht. Die Reflexion ist hier rechts nur noch als diffuser horizontaler Streifen bemerkbar.

 

tumblr_inline_mhqll8JioZ1qz4rgp.jpg

 

Wenn ich dort morgens davor stehe, wundere ich mich allerdings immer, ob die Strichstärken der Buchstaben wirklich stimmen, das S und t sehen fetter aus als der Rest ;)

 

Daß es nicht die Frutiger ist, sieht man deutlich an den runden Punkten. Als die Schrift damals für die BVG benötigt wurde, gab es keine Frutiger Condensed, deshalb holte sich Meta Design von Adrian Frutiger das OK, eine schmalere Schrift basierend auf dem Design der Frutiger selbst zu entwerfen.

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800px-Berlin_-_U-Bahnhof_Deutsche_Oper_-

 

Also, die DEUTSCHE OPER sieht für mich aus mehreren Gründen wie ein gezeichneter Schriftzug und nicht wie eine Schriftvorlage aus: Das Stencil-D passt nicht in den Duktus des Restes. Das kantige U fällt gegenüber den runden Formen auch aus der Rolle. Ebenso das S mit Unterlänge. 

 

Eine digitale Schrift, die Ähnlichkeiten mit den Formen des P und R (und nur mit jenen) aufweist, ist die Remah von Rosario Nocera (die muss man sich aber nicht merken …) sowie die ITC Stoclet.

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  • 2 Monate später...

Hallo Leute, ich melde mich mal wieder!

Entweder stehe ich total auf dem Schlauch oder ich bin zu Recht verwirrt (es ist das "a") …

 

Was ist das für ne Schrift?

 

 

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  • 3 Monate später...
Am 29. Januar 2016 um 14:45 schrieb RobertMichael:

.. davon ein fotoband mit schönen bildern und allen schriftennamen — ich würds kaufen.

Et Voilà:

 

Zitat

Berlin unter Grund – Die Schriften der Berliner U-Bahn

 

„Berlin unter Grund“ nimmt den Leser mit auf eine Typotour durch das U-Bahn-Netz einer Millionenstadt. Die vielfältige Gestaltung der Stationen, die man so kaum in anderen Großstädten findet, zeigt wie sich ihr räumliches und typografisches Erscheinungsbild vom Deutschen Kaiserreich bis heute verändert hat. Anhand der Tafeln, die den Namen der verschiedenen U-Bahn-Stationen zeigen, erzählt das Buch ein Stück Typografie-Geschichte.

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Quelle: Denterlara.de

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