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Vektoren in Schrift-Programm kopieren

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littbarski

Hallo zusammen,

 

ich bin Laie und möchte "nur" meine Handschrift (Druckbuchstaben) nun endlich einmal als Schriftart erstellen. Die Buchstaben werden mir dann am Ende alle in Illustrator vorliegen, aber in einer Gesamtdatei. Ich habe mir einige Demo-Versionen von Schrift-Erstellungssoftware installiert, werde aber noch nicht ganz schlau. Glyphr gefällt mir bisher am besten. Aber dort muss man die Buchstaben einzeln als SVG importieren.

Gibt es in Glyphr oder in einem anderen empfehlenswerten (Einsteiger-) Programm die Möglichkeit, einfach per Copy & Paste die Vektoren zu kopieren? Also in AI Strg+C drücken und im Schriftprogramm dann Strg+V? Oder eine Gesamt-AI im Schriftprogramm importieren und dort die einzelnen Buchstaben schneller auswählen?

 

Der Export und Import von den vielen vielen SVG wäre natürlich auch möglich, aber dauert länger...

viele Grüße

Peter

 

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catfonts

Nun, ich erstelle meine Schriften zumeist mit CorelDraw für die Grundzeichnungen der Glyphen, weil hier die Zeichenwerkzeuge einfach mehr Möglichkeiten bieten, als die des Font-Bearbeitungsprogramms, und wenn ich meine Buchstaben aus mehreren Grundformen zum Schluss verschmelze, ist mir die Verwendung von farbigen Füllungen auch sehr hilfreich. Das bedeutet, das auch ich alle Glyphen eines Fonts (mit Ausnahme derer, die sich im Fontprogramm dann aus mehreren zusammenfügen, wie die Buchstaben mit Akzenten) in einer gemeinsamen Zeichnung.

 

Mein Font-Editor ist dann Fontlab Studio, dieses kann AI oder EPS-Dateien in die einzelnen Glyphen-Felder importieren, also praktisch per Drag and Drop aus dem Explorer un das betreffende Kästchen des Font-Fensters zu ziehen.

 

Und hier gehe ich einen Mittelweg: Ich exportiere meine Glyphenzeichnungen immer in Blöcken mit etwa 6 - 10 Glyphen in einer gemeinsamen EPS-Datei, wobei diese eben schon so angelegt ist, das ein Punkrt im Grafikprogramm einer UPM-Einheit im Fonteditor entspricht. Wennich also die Buchstaben zeichne, und später im Font eine Auflösung von 1000 Units per Em wähle, sind Oberlängen und Versalien etwa 750 Punkte hoch, und Unterlängen gehen gut 250 Punkte unter das Zeichenblatt in Corel.

 

Wenn ich dann also z.B. die Buchstaben  ABCDEFGHI als eine EPS-Datei exportiert habe, importiere ich diese "A-I-Glyphe" direkt in das Feld für A in Fontlab. Dann kopiere ich diese "A-I-Glyphe" in alle Felder für B bis I, Habe ich so den ganzen gezeichneten Glyphensatz in Form solcher Multiglyphen in Fontlab, gehe ich diese folfgendermaßen durch:

Ich öffne also das Glyphen-Bearbeitungsfenster, markiere mit Strg-A alles, halte die Umschalttaste gedrückt und demarkiere dann nur den Buchstaben, der bestehen bleiben soll, dann werden die überflüssigen mit Druck auf [‌Entf ‌] gelöscht. Sind alle Glyphen so vereinzelt, lasse ich Funtlab die Vor- und Nachbreiten per Programmfunktion anpassen.

 

Auf diese Art vereinzele ich die Glypghen wesentlich schneller, als wenn ich diese einzeln in Corel exportieren und in Fontlab einzeln importieren würde, da ich so etwa nur 15% der Ex- und Importvorgänge habe, und der Löschdurchlauf in nur wenigen Minuten erledigt werden kann. Mit dieser Methode habe ich hier schon oft in nur einem Nachmittag einen kompletten Font präsentiert, der voll einsetzbar ist.

 

 

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littbarski

Hallo und vielen herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, um mir zu helfen. Fontlab habe ich ja leider nicht. Es geht bei mir um eine einmalige Sache, dass ich eine Schriftart erstelle. Daher möchte ich natürlich nicht so viel Geld ausgeben. Glyphr gefällt mir sehr gut. Oder auch Type 3.2.

 

In AI CC kann man wohl auch den SVG-Code in die Zwischenablage kopieren, aber ich habe nur CS4. Wenn jemand hierzu noch ein Plugin kennt, freue ich mich. Ansonsten werde ich einfach das gesamte AI als SVG exportieren und mich irgendwie im Code zurechtfinden. 

 

Was ich noch fragen wollte:

1) Type 3.2 bietet an, alls Kurven zu TT-Kurven zu konvertieren. Glyphr nicht. Kann das bei einer TTF von Glyphr zu Problemen führen, oder macht Glyphr das dann im Verborgenen, weil man ohne TT-Kurven sowieso kein TTF speichern kann?

2) Bei beiden Programmen schaffe ich es nicht, versch. Schnitte in eine Schrift (z.B. in Word) zu bekommen. Ich kann aus den Programmen zwar versch. TTF-Dateien je Schnitt exportieren, aber wenn ich sie in Windows installiere, installieren sie sich in der Schriftenverwaltung nicht "nebeneinander" (Standard, Fett...), sondern "übereinander", also nur die jeweils letzte Schnitt-Version ist in der Schriftenverwaltung sichtbar und in Word auswählbar.

 

Viele Grüße

Peter

 

 

 

 

 

 

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Buchstaben einzeln per Copy&Paste zwischen Vektorprogramm und Fonteditor auszutauschen ist selten eine gute Idee. Viele Fonteditoren arbeiten mit Ganzzahl-Koordinaten. Das Kopieren führt dann schon mal zu Veränderungen der Kontur. Auch stimmt die Größe der einkopierten Buchstaben ja überhaupt nicht, wenn die Vektorvorlage nicht exakt im Sinne des Fontrasters angelegt wurde. Also skaliert man dann noch munter herum, was wiederum zu mehr Rundungsfehlern führt oder Abweichungen der Skalierung von Buchstabe zu Buchstabe. Besser man arbeitet gleich im Fonteditor. Dafür ist er ja da.  

 

Das Word-Problem liegt an der Zuweisung der Were für »kursiv« und »fett«. Für eine Familie aus mindestens zwei Schnitten dürfen für den gleiche Fontfamiliennamen keine zwei Schnitte die gleichen Werte für »kursiv« und »fett« haben, sonst kann man am Ende nur einen benutzen. 

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littbarski

Hallo Ralf und danke auch dir. 

 

Ja, ich denke auch, dass ich nächstes Mal direkt im Fonteditor arbeite :). Aber jetzt ist es eben eine Import-Fleißarbeit. Und eigentlich importieren beide erwähnte Programme meine Kurven 1:1. Das ist schon ok.

 

Hauptproblem ist für mich aber derzeit das mit den Schnitten. Es ist ja nicht nur in Word. Sondern direkt beim Installieren wird in der Windows-Schriftenverwaltung (Systemsteuerung) immer nur die zuletzt installierte Schrift angezeigt. Also in der Spalte "Schriftschnitt" erscheint nur eine. 

 

Ich habe zu Testzwecken ja auch nur "Standard" und "Fett" erzeugt. Also keine Kursiv. Wobei ich in den Programmen auch mal "Normal", "Regular" oder "Bold" als Namen genommen habe. 

 

Ich kenne den anderen Forumsbeitrag zu diesem Thema und das verlinkte PDF (von Karsten). Allerdings habe ich ja kein Fontlab... Die beiden Programme erlauben nur jeweils "family name", dann Schnitt, und Gesamtname der Schrift. 

 

(klar, irgendwann lande ich doch beim teureren Programm, aber die beiden sind eben für Einsteiger super)

 

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Gast Arno Enslin

Rechne mal besser nicht damit, dass es einfacher ist, die internen Namen eines Fonts mit Hilfe von FontLab Studio zu vergeben. Ich mach das schon gar nicht mehr, sondern dekompiliere die Fonts mit TTX (kostenlos) und editiere die Name-Table bzw. bei OpenType-Fonts mit PostScript-Outlines zusätzlich die ersten Einträge in der CFF-Table. Das ist kaum komplizierter, als sich an Adam Twardochs Empfehlungen für die Namensvergabe zu halten. Für die Style-Links sind außerdem die Head- und die OS2-Table relevant. Die Namen mit Hilfe von TTX zu vergeben, hat außerdem den Vorteil, sich mit der OpenType-Spezifikation beschäftigen zu müssen und die Bedeutung der einzelnen internen Namen verstehen zu lernen. Am Besten ist es eigentlich, mal die komplette Minion-Familie zu dekompilieren und sich die internen Namen dann in einem Text-Editor anzuschauen. Immer mit Blick auf den entsprechenden Teil in der OpenType-Spezifikation.

 

Das mit den Namen ist jedenfalls so kompliziert, dass auch etliche Foundries damit Probleme zu haben scheinen.

 

Eine Alternative für dich wäre eventuell, Linux (z. B. Mint) als zweites Betriebssystem zu installieren, und dich an FontForge zu versuchen. Unter Linux läuft FontForge vermutlich stabiler als unter Windows.

 

vor 4 Stunden schrieb littbarski:

1) Type 3.2 bietet an, alls Kurven zu TT-Kurven zu konvertieren. Glyphr nicht. Kann das bei einer TTF von Glyphr zu Problemen führen, oder macht Glyphr das dann im Verborgenen, weil man ohne TT-Kurven sowieso kein TTF speichern kann?


Die Konvertierung von PostScript nach TrueType ist nicht verlustfrei. Die Konvertierung von TrueType nach PostScript ist dagegen verlustfrei. (Abgesehen vom Hinting.) Außerdem ist PostScript-Hinting einfacher zu lernen als TrueType-Hinting. Jedenfalls ist die Konvertierung nach TrueType eher einer der letzten Schritte in der professionellen Produktion von Fonts. Zumindest sollte man nicht ständig hin- und herkonvertieren, während man noch Änderungen an den Outlines vornimmt.

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littbarski

Hallo Arno,

 

danke. FontForge habe ich mir installiert (auf Windows, ging problemlos). Ich werde da nur von den Optionen erschlagen. Ich bin sehr lernfähig, was Software angeht, aber das sind gefühlte 300 einstellbare Optionen. Kann man denn immerhin davon ausgehen, dass man nichts falsch macht, wenn man da nichts ändert und fast alles auf Standard lässt? 

 

zu den TT-Kurven: Also sind importierte SVGs immer PS-Kurven? Und: wie machen das dann die kleinen Programme (Glyphr), die die Umrechnung gar nicht als Funktion anbieten, aber trotzdem ein TTF oder OTF exportieren?

 

Mein derzeitiger Lösungsanstatz wäre nun: SVG-Code (Gesamtdatei) aus AI exportieren, in Browser-SVG-Editor von Peter Collingridge anzeigen (in Chrome), im Edit-Modus und dann die Chrome-Konsole rechts geöffnet lassen und jeweils den Code des SVG-Bilds entnehmen. Den kann ich dann bequem in Glyphr reinkopieren, das Skalieren macht Glyphr dann automatisch und sehr gut.

 

PS: Und auch noch zu den Schnitten :). Ich kann verstehen, dass es bei vielen Schnitten kompliziert werden kann, aber bei mir gehen ja nicht mal zwei (Standard und Fett). Aber ich bin hier auch in Kontakt mit dem Entwickler von Glyphr, mal schauen. Wenn ich es herauskriege, schreibe ich es hier. Generell kann ich Glyphr eben wirklich empfehlen, gibt es als Desktop Version und ist sehr schnell und eingängig (im Gegensatz zum Beispiel zu Birdfont).

 

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catfonts

Schick mir doch einfach mal deine Fonts. Allein durch den Namen erkennt das Betriebssystem nämlich nicht, ob die Fonts als Normal, Fett, Kursiv und Fett-Kursiv zusammen gehören, da müssen noch entsprechende Flags gesetzt werden. Das könnt ich dir ruck zuck machen, und ja, mit Fontlab und wirklich einfach

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Gast Arno Enslin

Fragen zu SVG kann ich dir nicht beantworten. Da bin ich nicht kompetent.

 

Und ich kannte Glyphr, Birdfont und Type 3.2 nicht mal dem Namen nach, bis ich deine Beiträge gelesen hatte.

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littbarski

Hallo - gerne komme ich darauf zurück mit dem Fontlab-Flags-Einrichten. Aber ich habe ja noch gar keine Schriftart :). Momentan bin ich noch im Stadium, eine Software zu finden, in die ich meine AI/SVG-Daten einfügen kann. Was ich mit den Schnitten versucht habe, war einfach nur eine Schrift, wo ich ein Gekrakel für den Buchstaben A eingefügt habe :). Ich denke, es ist besser, wenn du das in Fontlab machst, wenn meine Schriftart soweit fertig vorliegt. 

 

Ja, die Tools habe ich auch nur durch Googeln gefunden. Ich würde auch etwas (für diese einmalige Verwendung) für ein Font-Tool zahlen, aber hier wäre meine Schmerzgrenze 100 EUR. Und Glyphr und Type 3.2 würden darunter fallen. Beide finde ich für Anfänger sehr gut, wobei Glyphr die bessere Ergonomie hat (exportiert aber nur OTF, nicht TTF).

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Þorsten
vor einer Stunde schrieb littbarski:

Kann man [bei Fontforge] immerhin davon ausgehen, dass man nichts falsch macht, wenn man da nichts ändert und fast alles auf Standard lässt?

Ja, die Standardeinstellungen sind sinnvoll gewählt. Lass dich von dem gewöhungsbedürftigen UI nicht abschrecken!

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littbarski

Hallo Thorsten,

 

danke, dann kann ich  Fontforge zumindet mal installiert lassen :). Wie es aussieht, werde ich dann wohl Glyphr nehmen, weil es das einzige Tool ist, das es mir erlaubt, ganz schnell SVG-Code reinzukopieren und gleich auch den Buchstaben richtig zu skalieren. Fontforge kann das nicht. Kann schon sein, dass ich mit diesem unbekannten Mini-Tool dann doch irgendwann hinfalle und auf Probleme stoße, aber bei den Hunderten einzelnen Vektorobjekten in AI ist es mir nun einfach zu mühselig, daraus einzelne SVG-Dateien zu machen.

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littbarski

Hallo nochmals,

 

ich habe nun die (sehr nette und ausführliche) Rückmeldung vom Entwickler von Glyphr, dass das mit den Schnitten in seinem Programm einfach nicht vorgesehen ist. Wenn ich mit das PDF von Karsten ansehe, verstehe ich auch, dass sich nicht alle an dieses Thema heranwagen. Er meinte aber, dass er sich das viell. trotzdem vornimmt.

 

Für mich ist die Sache ja nun klar, wie ich meine SVGs zu einer Schriftart mache. Das einzige, wo ich noch unsicher bin, ist die Sache mit den Formaten. Glyphr exportiert ja nur OTF, Type 3.2 nur TTF. Type 3.2 lässt einen vorher noch die Kurven in TT-Kurven konvertieren. Der Entwickler meinte, dass in TTF nur "quadratic curves" möglich sind, in OTF dagegen "cubic bezier curves". 

 

- sind importierte SVGs immer PS-Kurven?

- muss ich die nach TT-Kurven ändern?

- welche Art Kurven sind in OTF möglich? 

- ist es ok, eine Schriftart nur als OTF vorliegen zu haben?

 

Viele Grüße
Peter

 

 

 

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catfonts
vor 17 Minuten schrieb littbarski:

1. - sind importierte SVGs immer PS-Kurven?

2. - muss ich die nach TT-Kurven ändern?

3. - welche Art Kurven sind in OTF möglich? 

4. - ist es ok, eine Schriftart nur als OTF vorliegen zu haben?

1. Jain. Es sind kubische Bezierkurven, die aber eben in einer anderen XML-Basierten Beschreibungssprache abgeligt werden, also eben im freien SVG und eben nicht in Postscript, was allerdings recht ähnlich ist und sich einfach 1:1 überführen lässt.

 

2. Nein, diese Aufgabe des Umrechnens von kubischen Bezierkurven in quadratische Splines macht das Fontprogramm, und das machen die mittlerweile so gut, dass selbst bei größtmöglicher Vergrößerung die Konturen der Glyphen oft nur marginal nebeneinander liegen. Bei einer digitalen Handschrift ist das eigentlich nie sichtbar.


3. Heute hat man es ja praktisch nur noch mit OpenType-Schriften zu tun, denn nuzr die können Unicode. Reine Truetype-Schriften mit nur ANSI-Belegung findet man kaum noch.

Und und diesen Opentype-Paketen in denen Tabellen mit den verschiedensten Dingen stecken, können eben die Beschreibung der Glyphenkonturen wahlweise in quadratischen Splines oder in kubischen Bezierkurven vorliegen, und je nach dem bekommen sie die Dateiendung .ttf (für die Quadratischen) und .otf (für die Kubischen) - aber selbst wenn man eine Fontdatei mit quadratischen Splines einfach .otf nennt, passiert eigentlich nichts. Alle heute verwendeten Programme können mit beidem gleich gut umgehen. Trotzdem kann man eben damit rechnen, dass in einer *.otf-Datei eben quadratische Bezierkurven stecken.

 

4. Ja, ist in den allermeisten Fällen OK. Lediglich für die Darstellung von Textschriften in kleiner Größe auf Bildschirmen mit geringer Auflösung hat TTF ein ausgefuchsteres System des Hinting, aber das wird bei dir und deinem Vorhaben ohnehin kaum zum Tragen kommen, denke ich,  Dagegen hast du eben mit OTF ein kompakteres Format mit wenigeren Knotebnpunkten, das sich auch gut nachträglich bearbeiten lässt.

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littbarski

hallo und herzlichen Dank! Wieder einmal wurde mir hier wirklich toll geholfen.

Eigentlich sind alle Fragen geklärt, ich werde mein Vorhaben also nun hoffentlich so bald wie möglich angehen. Das Rüberschippern der SVG-Code-Schnipseln dürfte aber dennoch eine Weile dauern.

 

 

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Gast Arno Enslin

 

vor einer Stunde schrieb catfonts:

3. Heute hat man es ja praktisch nur noch mit OpenType-Schriften zu tun, denn nuzr die können Unicode. Reine Truetype-Schriften mit nur ANSI-Belegung findet man kaum noch.

Hat TrueType nicht schon mit der ersten Version der Spezifikation Unicode vorgesehen? Weißt du das? Ich finde gerade nicht die Erstversion der Spezifikation.

 

Irgendwo habe ich gelesen, dass ein TrueType flavored Font nur dann OpenType sein kann, wenn er über die DSIG-Table (Digitale Signatur) verfügt. Und tatsächlich habe ich schon beobachtet, dass das Kerning bei TrueType flavored Fonts, die keine DSIG-Tabelle haben, in manchen Anwendungen nicht erkannt wird. Das führt zu der absurden Situation, dass ein TT flavored OTF, der über korrekt programmierte und kompilierte Layout-Features verfügt und technisch im Grunde fehlerfrei ist, nicht als OTF gilt, u. z. im Gegensatz zu einem reinen TTF, der weder über eine GSUB-, noch über eine GPOS-Tabelle verfügt, aber über eine DSIG-Tabelle. Und zwar selbst dann, wenn die Signatur dieses TTF ungültig ist.

 

Jedenfalls ist das erste, was ich mache, wenn ich bemerke, dass bei einem TTF das Kerning nicht funktioniert, eine Dummy-Signatur mit TTX hineinzumergen. Sorry für das Denglisch.

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